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Lina Heydrich, die starke Frau hinter dem Massenmord-Organisator. 22-9-2011

Lina Heydrich: Leben mit einem Kriegsverbrecher

Lina von Osten war 18, als sie in die NSDAP eintrat. Vorangegangen war ein Gespräch mit Adolf Hitler.

Sie war schon damals nicht nur eine glühende Nationalsozialistin; sie war auch diejenige Person, welche ihren späteren Ehemann Reinhard Heydrich in den Nationalsozialismus einführte.

Ohne ihre Überzeugungsarbeit, und ohne Heydrichs Entlassung aus der Marine, zu der sie übrigens den Anlaß geboten hatte, wäre Heydrich möglicherweise geblieben, was er bis dahin war: ein ehrgeiziger Offizier, ein erfolgreicher Sportler, und ein begabter Geigen-Virtuose.

Tatsächlich aber ging er in die Geschichte ein als ein Organisator von Intrigen, Folterungen, Hinrichtungen, und zuletzt des Massenmordes an den Juden.


An Lina Heydrich beweist sich aber nicht nur, daß Frauen oftmals die Taten inspirieren, für welche ihre Männer "den Ruhm einheimsen".

Vielmehr ist Lina Heydrich ein recht überzeugendes Beispiel, wie Frauen materiell selbst da von ihren Männern noch profitieren, wo der Anstand es verbietet.

In einem Interview des "Spiegel" mit Robert Gerwarth, dem Autor einer soeben erschienenen Heydrich-Biografie, lesen wir:

einestages: Heydrichs Witwe Lina besaß maßgeblichen Einfluss auf die Politisierung ihres Mannes und sollte nie ein Wort des Bedauerns über seine Taten verlieren. Dennoch bezog sie nach dem Krieg Rente vom deutschen Steuerzahler - wie war das möglich?

Gerwarth: Das fragten sich viele Zeitgenossen und insbesondere Überlebende des Holocaust auch. Das Problem ist aber, dass schlechter Einfluss nicht justitiabel ist. Da Heydrich zu Lebzeiten nie als Kriegsverbrecher verurteilt, sondern als ein im Feld gefallener deutscher General geführt wurde, hat sich Lina Heydrich mit ihrem Anspruch auf eine Witwenrente durchgesetzt. Als wollte sie den Staatsanwalt und die deutschen Medien verhöhnen, die das Urteil des Gerichts empört kritisiert hatten, wählte sie als Titel für ihre Memoiren "Leben mit einem Kriegsverbrecher".

Es handelte sich um die Pension ihres Mannes, also sicherlich um einen ansehnlichen Betrag. Im Heydrich-Artikel der deutschen Wikipedia lesen wir dazu:

In einem politisch umstrittenen Urteil sprach das Landessozialgericht Schleswig-Holstein 1956 der Witwe Heydrichs die Pension ihres Mannes zu. Nach Ansicht des Gerichts lagen dem Attentat keine vorwiegend politischen, sondern erhebliche militärische Motive zugrunde. Die Pensionsansprüche entsprachen dadurch denen von Witwen gefallener Soldaten.

Zur Bewertung des Attentates wird darauf hingewiesen, dass die Tat den Tod mehrerer Tausend unschuldiger Vergeltungsopfer zur Folge hatte. Für einen symbolischen Akt sei dies ein zu hoher Preis. Auch die Kommunisten bewerteten das Attentat als "individuellen Terror" und diskreditierten die Tat, um den kommunistischen Widerstand als einzig legitimen hervorzuheben.

Halten wir fest:

Was hat das miteinander zu tun?

Es ist derselbe sexistische, "frauenfreundliche" Ungeist, der die schon von Adolf Hitler hofierten Mütter heute zu ständigen Scheidungs-Profiteusen und zu notorischen Kinder-Verderberinnen gemacht hat.

Derselbe Ungeist ist es auch, der Alice Schwarzer zu ihrer rechtspolitisch erfolgreichen "Abtreibungs"-Kampagne inspirierte.

Beide Biologismen, der rassistische wie auch der sexistische, haben die Mütter-Dominanz entscheidend gefördert bzw. diese in ein Matriarchat überführt, in welchem den Müttern Macht über Leben und Tod gegeben wurde.

Behalten wir im Kopf:

Was Lina Heydrich betrifft, so hat sie nicht verwerflicher gehandelt als viele andere bekennenden Nazis auch. Ihre Gattentreue ist sogar positiv zu bewerten.

Eine Schande ist aber die Nachkriegs-Rechtsprechung, welche die Frau als solche gegenüber dem Mann bevorteiligt selbst da, wo es geboten ist, Entwicklungen, die im Nationalsozialismus ihren Ursprung haben, einzudämmen.


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