MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Das ist Maskulismus!(8-1-2011)

Das ist Maskulismus.

Die einzig wirklich gefährliche Falle, in welche die antifeministischen Maskulisten tappen können, trägt den Namen Gleichberechtigung. Es ist der Kampfbegriff, mit dem der Feminismus seine Machtposition erobert hat, und mit dem jede noch so absurde Interessenbewegung sich etikettiert. Es ist ein Fetisch, ein Götze, der über jeden Verdacht erhaben scheint.

Und es ist ein unheimlicher Götze. Im Grunde weiß nämlich niemand so richtig, was er eigentlich bezeichnet. Wer kennt einen einzigen Menschen, der mit einem anderen in jeder Hinsicht gleichberechtigt ist? Der eine hat einen Führerschein für Motorräder, der andere für Lastwagen mit Anhänger; wieder ein anderer darf eine Straßenbahn fahren - um nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Bereich der Berechtigungen bzw. Nichtberechtigungen allein im Verkehrswesen zu benennen. Zählen wir alle verschiedenen Berechtigungen in der Verwaltung, in der Gerichtsbarkeit, im Militärwesen usw. auf, dann kämen wir an kein Ende.

Aber die Geschlechter? Die sind doch gleichberechtigt oder könnten es jedenfalls sein? Dann gehen Sie mal auf die nächste Toilette, aber wählen Sie nur nicht die falsche Tür! Sie merken: Gleichberechtigung ist etwas, das wir in den allermeisten Fällen gar nicht wollen können.

Das Unheimliche ist, daß alle in der Gleichberechtigung dennoch ein Ideal erblicken. Es gibt ja Ideale, die, wenn sie verwirklicht werden, keinen Schaden anrichten, so wie Charakterstärke, Selbstüberwindung und Nächstenliebe. Genau das aber trifft für die Gleichberechtigung nicht zu. Fast immer würde sie Schaden anrichten, nicht nur in Hinblick auf den richtigen Führerschein. Das ist auch der Grund dafür, daß Bereiche, in denen sie existiert, immer genau eingegrenzt sind. Oft sogar zeitlich.

Gleichberechtigung führt zu Krieg. Zuweisung von Berechtigung stiftet Frieden. Darum gibt es Richter. Richter sind nicht dazu da, die Parteien gleich zu machen, sondern der einen recht zu geben, und der anderen nicht. Wo das scheitert, führt der Weg in die nächsthöhere Instanz. Der Krieg geht dann vorläufig weiter.

Begonnen hat der Geschlechterkrieg mit der Forderung nach Gleichberechtigung. Es waren Feministinnen, die Gleichberechtigung gefordert haben. Wenn Maskulisten diese Forderung übernehmen, dann ist jede Hoffnung auf Frieden vergebens.


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