MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Frau und Tier. (4-1-2011)

Frauen an sich sind Tiere.
Bild rechts:

Zwei degenerierte Frauen, fortpflanzungsfähig ohne Mithilfe von Männern, die nun überflüssig geworden sind.

Doch ohne Männer degeneriert die Menschheit zur Tierheit.

Erst heute wurde ich auf eine Buchbesprechung aufmerksam, die bereits vor fast einem Jahr ins Netz gestellt wurde: Lena Waiders Rezension von Valerie Solanas' SCUM-Manifest auf Amazon, unter dem Titel: "Ein faschistoides Werk".

Mit einer Klarheit, der ich bisher nie begegnet bin, zieht die Rezensentin eine Linie von Solanas' Feststellung der Unvollständigkeit des männlichen Y-Chromosoms zum politischen Konzept des Gender Mainstreaming und seiner Konsequenz, dem Stillstand menschlicher Evolution. Sie erwähnt zunächst Simone Beauvoir, welche rhetorisch fragte,

wozu es überhaupt eine sexuelle Fortpflanzung gebe (ihre Antwort: man weiß es nicht), um dann gleich anzumerken, dass sich viele Frauen eine Fortpflanzung ohne Beteiligung der Männer wünschten.

Ein folgerichtiger Schritt sei die durch Alice Schwarzer ausgedrückte Wunschvorstellung eines Menschen,

bei dem die Geschlechtsunterschiede geringer sind als die individuellen Unterschiede.

Judith Butler habe dann die Geschlechtsunterschiede überhaupt nur noch als Ausdrücke sozialer Kategorien gesehen. (Ich merke an: In Begriffen fernöstlicher Weisheit würde man vielleicht von "Maya", von Täuschung reden.)

Worauf wir durch Gender Mainstreaming ideologisch hinsteuerten, sei also eine letztlich vollständige Angleichung von Mann und Frau. Dann aber hätte, wie die Rezensentin richtig feststellt, das männliche Geschlecht überhaupt keinen Sinn mehr; es wäre wirklich das, was die Solanas ihm andichtete: ein minderwertiger Abdruck des Originals des biologisch ursprünglichen Menschen, also der Frau. Dann aber spräche auch gar nichts mehr gegen seine Vernichtung, wohl aber einiges dafür.

Dieser Gedankengang enthält jedoch, wie die Rezensentin wiederum richtig bemerkt, einen Fehler. Es fehlt nämlich die Würdigung der größeren Varianz des Mannes. Viel mehr Männer als Frauen werden zu Idioten, und ebenso viel mehr Männer als Frauen werden zu Genies. Die Idioten fallen gleichsam unter den Tisch, aber die Genies sind es, welche Geschichte schreiben - die Geschichte des Menschen.

In Anlehnung an Werke von Peter Mersch und von Susan Pinker resümiert die Rezensentin:

Gliche man die Lebensentwürfe beider Geschlechter restlos an, würde sich der evolutive Vorteil eines separaten männlichen Geschlechts, welches keine Kinder gebären kann, in einen evolutiven Nachteil wandeln. Männer machten dann keinen evolutiven Sinn mehr. In der Folge würden sie wohl "vernichtet".

Als Frau kann ich dazu nur sagen: Hoffentlich kann das noch jemand rechtzeitig verhindern.

Ich als Mann möchte dem noch etwas anfügen. Mir ist es egal, ob einigen Frauen etwas fehlen würde, wenn es keine oder nur noch wenige Männer gäbe. Mir ist aber nicht egal, ob die menschliche Kultur, d.h. die "Menschheit" im eigentlichen Sinne, verschwindet. Genau das aber geschähe, wenn Männer ausstürben. Sie sind es ja, die durch ihre große Varianz (mehr Idioten, aber auch mehr Genies!) die Kultur vorantreiben. Matriarchate haben es nie zu einer höheren Kultur, vor Allem zu keiner Schriftkultur gebracht. Sie sind Gesellschaften, in denen es freundlich, friedlich und mittelmäßig - in einem Wort: "weiblich" - zugeht. Männer werden da eigentlich nur zur Fortpflanzung gebraucht.

Im biologischen Sinne sind zwar auch Männer, die in Matriarchaten leben, Menschen. Eigentlich aber sind es "Männchen". So werden ja auch die männlichen Exemplare der Affen bezeichnet, und so müßten folgerichtig auch die Männer in Matriarchaten bezeichnet werden. "Männchen" sind Männer, die ihre Kulturfähigkeit verloren haben oder deren Spezies sie nie erlangt hat.

Doch halt! Es soll doch echte Matriarchate nie gegeben haben. Hat es auch nicht. Es gab - und gibt vereinzelt noch - weitgehend matrizentrische Gesellschaften. "Matrizentrisch", das heißt einschränkend : Wenn es um "letzte Fragen" ging, waren auch dort die Männer führend. Erst heute, in Deutschland vor Allem, gibt es erstmals ein echtes Matriarchat, kenntlich daran, daß das Vaterrecht der letzten Entscheidung in familiären Zweifelsfällen (aber nicht die Vaterpflichten!) abgeschafft wurde. Ja, eigentlich haben wir sogar eine Gynokratie, eine Herrschaft auch der kinderlosen Frauen. Zumindest sind wir auf dem besten Weg dorthin, und zwar durch die drohende Anwendung der Frauenquote auf alle Führungsebenen.

Sollte es aber wirklich soweit kommen, daß alle Führungsebenen paritätisch besetzt werden, dann wird zwangsläufig die Frage aufkommen: Worin liegt, angesichts der 90-%igen Besetzung von Haftanstalten, der positive Wert von Männern? Die Alternative wäre, dann auch die Gefängnisse paritätisch, also mit 50-%-Quote zu besetzen. Dazu müßte man aber auch die negative Seite männlicher Varianz übersehen, und ich fürchte, das wird nicht geschehen.

So besehen, hätten Männer weniger "Vorteile" als "Nachteile"; und wenn dann eine Möglichkeit gefunden würde, die Fortpflanzung der menschlichen Spezies allein durch Parthenogenese (Eiverschmelzung) zu bewerkstelligen, dann müßte man sie auch einführen. Sally Miller Gearhart hat dementsprechend eine Reduktion der Mannheit auf 10% der menschlichen Spezies gefordert und dies detailliert begründet.

Im Ergebnis hätten wir ein Matriarchat völlig neuer Qualität. Allerdings bin ich mir sicher, daß es den Tod der Menschheit als geschichtliche Tatsache bedeuten würde. Und zwar nicht nur im Sinne der dann herrschenden Mittelmäßigkeit in allen Dingen, letztlich des Verlustes jeder Kultur. Es würde außerdem nämlich, so behaupte ich, auf unsichtbare Weise das Gleiche geschehen, was auf sichtbare Weise geschehen ist, als die Organismen noch bildsamer waren: Menschen würden zu Affen degenerieren, zu "höheren" Affen natürlich, zu Hominiden. Die sind wir ja aus zoologischer Sicht sowie; aber dann wären wir es auch aus philosophischer Sicht.

Wir aber, die (noch) denkfähigen Männer, sollten dies zu verhindern suchen. Und wir würden uns lächerlich machen, wenn wir dazu auf die Erlaubnis von Feministen warten würden.

Ich schließe mit einem Wort von Paul Julius Möbius:

Wie die Thiere seit undenklichen Zeiten immer dasselbe thun, so würde auch das menschliche Geschlecht, wenn es nur Weiber gäbe, in seinem Urzustände geblieben sein. Aller Fortschritt geht vom Manne aus.

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von Matriarchat und Gynokratie.