MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Auch "Männerrechtler" sind Feministen. (1-12-2010)

Schwarzer und Hoffmann
Bild rechts:

A.Schwarzer und A.Hoffmann - sie dominant, er devot - fordern beide die Gleichberechtigung.

Was fordern die Frauenrechtler? Gleichberechtigung.

Und was fordern die Männerrechtler? Gleichberechtigung.

Ja, worin unterscheiden sie sich dann?

Ursprünglich forderten die Frauenrechtler gleiche Zugangs-Chancen zur Teilhabe an Bildung, Berufsausübung und politischer Betätigung. Irgendwann stellte sich dann heraus, daß der ungehinderte Zugang allein noch keine gleichen Ergebnisse garantiert. In der Folge wurde die Quotenregelung eingeführt, um Ergebnisgleichheit zu erzwingen oder zumindest vorzutäuschen.

Männerrechtler fordern hingegen Chancengleichheit statt Ergebnisgleichheit. In Konsequenz wird die einseitig weibliche Förderung abgelehnt, ebenso natürlich auch jede Quotenregelung. Zudem, so heißt es, würden gerade durch derartige Maßnahmen Frauen mit Behinderten gleichgestellt.

Damit stellt sich aber die Frage: Was unterscheidet Frauen von sogenannten Behinderten? Diese Frage wurde seitens der Männerrechtler m.W. bisher nicht wirklich gestellt, geschweige denn beantwortet.


Auf maskulistischer Seite - dem Maskulismus eignet ein umfassenderes Weltbild als der Männerrechtsbewegung - gibt es bereits seit über hundert Jahren eine klare Antwort, und zwar von Paul Julius Möbius. Sie lautet: Ja, Frauen sind gegenüber Männern in wesentlichen Dingen behindert oder benachteiligt, und dies naturgegeben. Bezeichnenderweise trägt das Buch, welches diese Auffassung begründen sollte, den Titel: "Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes." Möbius

Da ich hierüber bereits referiert habe, will ich nur einige Feststellungen sinngemäß herausgreifen, deren Wahrheitsgehalt schwerlich zu leugnen ist:

Frauen ähneln in vielerlei Hinsicht den Kindern. Zum Erwachsenwerden gehört nämlich der Stimmbruch. Was Mädchen diesbezüglich zuwegebringen, das grenzt an ein Täuschungsmanöver: Mehr als ein Ganztonschritt ist da nicht drin. (Jungen vertiefen ihre Stimme um eine Oktave.) Auch die männliche Körpergröße erreichen sie nicht. Zudem behält ihr Gesicht das Kindchen-Schema. Insgesamt haben wir festzustellen, daß Mädchen vielversprechend voranpreschen, dann aber vorzeitig abschließen und diesen Zustand im Wesentlichen konservieren.

Was Frauen von Kindern wesentlich unterscheidet, ist, daß Kinder auf das Erwachsenwerden angelegt sind und dabei einer vielfältigen Förderung bedürfen, Frauen jedoch, mit oder ohne Förderung, Frauen bleiben. Sie sind gewissermaßen unverbesserlich.

Anders gesagt: Kindern droht Behinderung nur dann, wenn die nötige Förderung ausbleibt. Frauen dagegen sind und bleiben behindert. (Natürlich ist diese Aussage statistisch zu werten.)


Es stellen sich nun weitere Fragen: Warum wird die offenkundige hierarchische Differenz, die zwischen Mann und Frau besteht, seitens der Männerrechtler nicht klar ausgesprochen? Könnte es sein, daß die Bewegung in diesem Falle sich selbst als ein Absurdum, gar als ein Ableger des Feminismus herausstellen würde?

Im Grunde ist ja schon das Wort "Männerrechtler" widersinnig und lächerlich. Allein schon, daß darin der Ausdruck "Frauenrechtlerin" anklingt, macht ihn zu einer Art zweitem Aufguß und insofern fragwürdig. Männer sollten nicht in die - ohnehin zu kleinen - Fußstapfen von Frauen treten.

Vor Allem reiht der Ausdruck die Betreffenden in die Menge der Fordernden, wenn nicht der Antrag- oder gar Bittsteller ein. Zur Beachtung: Jede Petition ist eine Bittstellung, denn lat. "petere" heißt u.a. (er)bitten! Erbitten oder fordern kann man aber nur etwas von einem, der mehr hat als man selbst, und der geben, aber auch verweigern kann. Damit erkennt man seine Abhängigkeit ausdrücklich an.

So besehen kann die Männerechtsbewegung ihre Herkunft von der pro-feministischen "Männer"bewegung nicht verleugnen. Sie ist ein Ableger des Feminismus ingestalt eines Protestantismus: Sie protestiert gegen vermeintliche "Auswüchse". Sie ist Feminismus light. Ihr Credo: Krankheit, ja, aber bitte ohne Symptome!

Das aber ist niemals zielführend. Wenn Kinder ihre Eltern - oder Behinderte die Nichtbehinderten - schlagen, um Gleichberechtigung zu erzwingen, oder gar noch Quoten fordern, dann kann die Antwort nicht sinnvollerweise lauten, ebenfalls Gleichberechtigung zu fordern. Genau so aber verhalten sich die Männerrechtler.


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