MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

"Wir haben vergewaltigt!" (28-9-2010)

Stern-Kampagne

Wo sind die Männer, die das schaffen, was 374 Frauen geschafft haben ?

Aus obiger Fotomontage dürfen Sie sich ableiten, daß ich für die Abschaffung des Vergewaltigungs-Paragrafen plädiere. Ich habe meine guten Gründe dafür, die ich im Folgenden darlegen werde. Bei dieser Gelegenheit sollten Sie sich aber auch fragen, ob die bestehende Straffreiheit der Abtreibung, auf welche die Fotomontage referiert, nicht vielleicht ein weitaus größeres Verbrechen darstellt als die straffreie Vergewaltigung. Meine Meinung dazu ersehen Sie aus diesem Artikel: Lenin-Hitler-Schwarzer (1).

Ursprünglich lag das Verbot der Vergewaltigung im Interesse der verheirateten Männer. Nicht die Frauen an sich, sondern ihre Männer sollten geschützt werden - aus gutem Grund, denn sie hatten ja für die möglichen Folgen, also für den Nachwuchs, aufzukommen. Darum lautet auch eins der Zehn Gebote des Moses nicht: "Du sollst keine Frau vergewaltigen", sondern: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib." Es geht also um die Beschädigung eines Eigentums.

Mit der Emanzipation und ihrer gesetzlichen Verankerung ist dieses Verbot obsolet. Davon abgesehen hat jeder Mensch ein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Warum eigentlich muß dieses Recht sexuell spezifiziert werden ?

Nun, dieser Vergewaltigungs-Straftatbestand erfüllt heute seinen Zweck - für den Feminismus, scheinbar also auch für die Frauen. Männern nützt er sowie nichts. Denn obwohl Männer nicht nur die weitaus meisten Gewaltopfer, sondern auch die meisten Opfer sexueller Gewalt stellen - das geht zurück auf die Zustände in Gefängnissen und in Kriegsgebieten -, profitieren sie gerade nicht davon. Daran hindert sie schon ihre Scham. Nicht Frauen, sondern Männer bilden das schamhafte Geschlecht. Jeder, der die Gelegenheit hat, Pubertierende zu beobachten, weiß das. Ein Mann, der dennoch Strafanzeige stellen würde wegen erlittener Vergewaltigung, würde zudem schon auf der Polizeidienststelle nicht ernstgenommen, vielmehr verlacht, verhöhnt, eventuell sogar abgewiesen - weil nämlich eine solche Anzeige nicht politisch korrekt ist. Sie stört das feministische Weltbild unserer Gynokratie.

Eine Frau hingegen muß sich heute nicht mehr schämen, wenn sie eine Vergewaltigung zur Anzeige bringt. Sofern sie dennoch behauptet, sich zu schämen, oder wenn sie den Anschein erweckt, so ist dies grundsätzlich unglaubwürdig. Denn angeblich, so lehren uns staatlich dekorierte Feministinnen, ist ja jeder Mann ein potentieller Vergewaltiger. Dann ist eben auch jede Frau ein potentielles Opfer. Was also ist daran Besonderes?

Vor Allem ist eine Vergewaltigungs-Anzeige für die Frau grundsätzlich profitabel. Vielleicht nicht finanziell, denn der Mann hat ja möglicherweise wirklich nicht das Geld, das er hätte zahlen können, um die Klage abzuwenden, und zu deren Zahlung er jetzt verurteilt wurde. Aber "moralisch" profitabel ist die Klage in einer gewissen Weise immer, denn der Beschuldigte wird durch sie in jedem Falle schwer ruiniert, und dies selbst selbst dann, wenn er freigesprochen werden sollte. Nur wird ein Mann nicht mangels Beweise freigesprochen; vielmehr wird er mangels Beweise verurteilt. Das nennt man Beweislastumkehr.

Aber selbst eine erwiesene Falschanschuldigung ist für die Frau kein Problem. Selten kommt es vor, daß eine Frau dafür bestraft wird, und selbst wenn, dann ist die Strafe nichts im Vergleich zu dem Schaden, den der Mann erleidet. Der hat vielleicht schon jahrelang im Gefängnis gesessen. Und da Justizangestellte nicht gern einen Fehler zugeben (auch z.B. Befangenheitsanträge werden in Deutschland regelmäßig abgelehnt), kann es vorkommen, daß der zunächst freigesprochene Mann sich in einem zweiten Prozeß noch einmal verantworten muß. Einer Frau würde man das nicht zumuten.


Was aber macht den Vergewaltigungs-Straftatbestand nun wirklich gefährlich ? Das ist seine Eignung als Mittel politischer Zurechtweisung, ja Vernichtung. Erinnern wir uns, wie es jüngst dem WikiLeaks-Betreiber Julian Assange ergangen ist. Kaum hatte er unangenehme Wahrheiten zum Afghanistan-Krieg veröffentlicht, da wurde er von zwei Frauen der Vergewaltigung beschuldigt. Dies war so offensichtlich inszeniert, daß es bis jetzt den mutmaßlichen Zweck nicht erreichte. Aber wir können diesen Vorgang als Hinweis werten, wozu der Vorwurf der Vergewaltigung zukünftig noch herhalten kann. Was mit anderen Mitteln nicht so einfach geht - die Einschüchterung, notfalls Wegschließung mißliebiger Regime-Kritiker -, das geht via Frauenrechts-Privilegien im Handumdrehn. Das Zaubermittel ist die Beweislastumkehr, der Sargnagel des Rechtstaates, die Grundlage der Gynokratie.

Ich will nicht bestreiten, daß es auch echte, sogar unprovozierte Vergewaltigungen durch Männer an Frauen gibt. Ich sehe nur nicht ein, warum die verletzender sein sollen als andere Gewalttätigkeiten. Das Gegenteil trifft zu, was sogar eine Feministin bestätigt. Der zweite Teil eines Interviews vom 16-5-2007 in "Das Magazin" trägt den Untertitel: "Vergesst die Triebe nicht! - Feministin Margarete Mitscherlich kann einfühlsame Männer im Bett nicht ausstehen." Dort wird sie zitiert mit dem Satz, es sei durchaus angenehm, wenn der Mann gelegentlich mal über einen herfällt. Das relativiert sie dann zwar wieder: "Ich habe nur gesagt, dass ein Mann nicht vergessen darf, beim Sex auch seine eigenen Wünsche durchzusetzen [sic!]. Er muss deshalb nicht gleich zum Vergewaltiger werden. Aber der Mensch ist ein Triebwesen und bleibt das selbst in der Ehe, wo man sich sehr aneinander gewöhnt."

Deutlicher läßt sich nicht zeigen, daß der Straftatbestand der Vergewaltigung in der Ehe nur eines der rechtlich-politischen Mittel ist, den Vernichtungskrieg der Völker in den Vernichtungskrieg der Geschlechter überzuleiten. Die böse gemeinte Behauptung, daß jeder Mann ein potentieller Vergewaltiger sei, ist auf natürlicher Ebene durchaus wahr, ohne daß dies zwangsläufig als ein Fehler in der Schöpfungsordnung empfunden wird. Margarete Mitscherlich ist alt und häßlich, ihr Mann lange tot, und sie bräuchte es vielleicht wieder mal; da meldet sich die Natur zu Wort und schüttelt den Feminismus ab.

Man denke auch an die Leichtigkeit, mit der Frauen sich prostituieren, zumal ihre Kunden ja oftmals Männer sein dürften, die nur wegen ihrer rücksichtslosen Triebhaftigkeit und ihrem asozialen Wesen keine festen Bindungen eingehen wollen, oder auch gar nicht können. Zudem ist es Unsinn, daß die meisten Prostituierten Zwangsarbeiterinnen seien oder aus wirklicher Not ihre Erwerbstätigkeit ausübten. Oft sind es Studentinnen, die es machen, weil sie für reguläre Jobs ein paar Euro weniger verdienen würden, oder weil ihnen die Vorbereitung auf ein rechtmäßig erworbenes Diplom zu anstrengend ist. Wenn sie sich daher oft genug auf ungepflegte, völlig chancenlose Männer einlassen, dann tun sie es mit derselben Abgebrühtheit, mit der ihre besser erzogenen Kommilitoninnen in Altenheimen tätig werden.

Was emanzipierte Frauen wohl am ehesten "traumatisiert", das ist ihr unerwarteter Machtverlust; die überraschende Erfahrung, daß das, was ihnen vermeintlich zusteht, nicht ausgezahlt wird. Das ist es, was sie in ihrer Selbstwahrnehmung entwürdigt - und nicht die Erfahrung des Natürlichen auch in seinem häßlichen und bösen Antlitz. Dieselben Frauen, die eine Geburt ohne großes Gejammere durchstehen, auch wenn ihnen der Damm einreißt, oder die sich ohne jedes moralische Gefühl einen hilflosen Embryo mit Zangen aus dem Uterus reißen lassen, wie soll man ihre theatralischen, wenn nicht hysterischen Auftritte in Gerichtssälen anders als Komödien erleben?

Fazit

1. Der Straftatbestand der Vergewaltigung gehört abgeschafft - erstens, weil es sich de facto um ein sexistisches Privileg zugunsten von Frauen handelt; zweitens, weil er größte Mißbrauchsrisiken in sich birgt, wie das oben erwähnte Beispiel des WikiLeaks-Gründers uns vor Augen führt; und drittens, weil Körperverletzung ohnehin strafbewehrt ist.

2. Einzuführen ist ein Gesetz folgenden Wortlauts: Eine Frau, die einen Mann fälschlich eines Delikts gegen die sexuelle Selbstbestimmung beschuldigt oder solches behauptet und nicht beweisen kann, wird mit dem doppeltem Maß bestraft wie der Mann, wenn ihm seine Schuld nachzuweisen wäre. Nur so nämlich wird eine abschreckende Wirkung erzielt. Falschbeschuldigung, erwiesenermaßen ein typisch weibliches Delikt, darf sich nicht mehr lohnen.

3. Ebenso: Eine Frau, die ihr ungeborenes Kind abtreibt oder abtreiben läßt, wird mit lebenslänglichem Freiheitsentzug bestraft. Diejenigen, welche sich politisch aktiv für den pränatalen Mord einsetzen oder gar Lebensschützer tätlich angreifen, sind genauso zu bestrafen wie Delinquenten, die zurecht der Volksverhetzung beschuldigt werden.


Kommentare:
04.02.2013 um 10.32 Uhr
holden
Student1:

Mein Eindruck ist, daß diese Männer total verunsichert und seelisch gebrochen sind. Frauen verkraften dergleichen viel besser. Ist ja klar, weil sie sich ihrer Schwäche nicht zu schämen brauchen.

Da Männer auch nicht gerne einen Arzt aufsuchen, ist anzunehmen, daß ein Teil der Selbstmorde auf die Enttäuschung an der Justiz zurückgeht. Ich kann nur bestätigen, daß weniger die Gewalttätigkeit der Frau, als vielmehr das Verhalten der Justiz die eigentlich schockierende Erfahrung ist; eine Erfahrung der Ungerechtigkeit, die sich kaum verkraften läßt. Männer verlassen sich ja im Konfliktfall mehr auf die Gerechtigkeit als auf ihre Schönheit.

Das Problem ist also nicht die Gewalttätigkeit mancher Frauen, sondern vielmehr die Rechtspraxis, welche es zuläßt, daß Frauen mit schlechtem Charakter sich in dieser Weise entfalten. Sicher, Männer würden es vielleicht nicht besser machen. Nur ist das für weibliche Opfer bei weitem nicht so demütigend.

[...] Folglich dürfte so Manches, auf das wir uns etwas einbilden, in Wirklichkeit Dekadenzerscheinung sein.


Habe im Moment nur die Kommentar-Diskussion und nur bis hierher lesen können - aber allein für die zitierte Stelle ein ganz großes Kompliment: gehört zum Besten, was ich zum Thema gelesen habe!
Seien Sie ermutigt in Ihrem Engagement - denn leider gibt es m.E. viel zu wenige, welche der gesellschaftszerstörenden Ideologie "Radikal-Feminismus" die seit 1967/68 aufgebaute fast-perfekte Maske von ihrer hässlichen Fratze reißen!
17.02.2011 um 23.47 Uhr
LikeAFlower
"wird mit DER GLEICHEN STRAFE bestraft wie der Mann, wenn ihm seine Schuld nachzuweisen wäre. "

Dazu hätte ich eine Frge an Sie, Student1: Sie sind der festen Überzeugung, dass "Frauen in ihrem Reifegrad zwischen Kindern und Männern angesiedelt" sind. Müsste es dann nicht eine Art Frauenstrafrecht geben, demnach Frauen im Allgemeinen einen niedrigeres Strafmaß erhalten als Männer? Jugendliche werden immerhin auch anders, milder bestraft als Erwachsene, und Sie beschreiben Frauen immerhin als "behindert" und "unverbesserlich".
20.12.2010 um 22.19 Uhr
Student1
wird mit DER GLEICHEN STRAFE bestraft wie der Mann, wenn ihm seine Schuld nachzuweisen wäre.

Einverstanden. Ich hatte ja die doppelte Strafe vorgeschlagen. Aber auch die einfache Strafe wäre ein Fortschritt.

Es kommt nur darauf an, daß Männer dergleichen endlich öffentlich vortragen, etwa als Leserkommentare und in Weblogs (wie diesem hier). Frauen vertreten ihre Interessen ja auch massiv, warum wir nicht?
20.12.2010 um 21.25 Uhr
olliver33
Verbesserungsvorschlag:

2. Einzuführen ist ein Gesetz folgenden Wortlauts: Eine Frau, die einen Mann fälschlich eines Delikts gegen die sexuelle Selbstbestimmung beschuldigt oder solches behauptet und nicht beweisen kann, wird mit DER GLEICHEN STRAFE bestraft wie der Mann, wenn ihm seine Schuld nachzuweisen wäre. Nur so nämlich wird eine abschreckende Wirkung erzielt. Falschbeschuldigung, erwiesenermaßen ein typisch weibliches Delikt, darf sich nicht mehr lohnen.

Wenn eine Frau TATSÄCHLICH die gleiche Strafe bekäme, wäre das Abschreckung genug.
zZ kriegen sie 50 Sozialstunden und eine Bach-Blüten-Therapie.
03.12.2010 um 01.22 Uhr
Student1
Spätestens dann, wenn der letzte Mann seine Wunschfrau im Ausland findet, werden die Fezis merken, daß sie zum Aussterben verurteilt sind.
02.12.2010 um 23.41 Uhr
DvB
Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Bei Aufrechterhaltung des Feminismus muß der Logik nach auch der Vergewaltigungsparagraph weg. Wie realistisch das im femanzisch durchseuchten Reststaatswesen ist, ist allerdings klar. Möglicherweise mögen die Falschbeschuldigungen gegen den prominenten Julian Assange ja ein wenig Denken in diese Richtung verursachen. Bei der allgemeinen Durchunddurchverblödung ist aber auch das kaum etwas zu erwarten.
02.12.2010 um 05.13 Uhr
müll0815
uff! bin echt froh unter solchen artikeln dann in den kommentaren zu sehen, wie viele normale menschen es doch zu geben scheint!
23.11.2010 um 20.57 Uhr
Detlef Nolde
Die Kommentare, erst recht, wenn sie von Männern stammen, sind nur zum Kopfschütteln. Es ist halt so, daß ohne die Schwäche der Männer es nie einen Feminismus gegeben hätte. Es ist diese Degenerationserscheinung, die untrüglich das Verschwinden eines davon befallenen Volkes einleitet. - Ansonsten, sehr guter, vor allem mutiger Beitrag, Herr Lentze, Hut ab!

http://detlefnolde.wordpress.com/2010/11/17/straftatbestand-vergewaltigung-abschaffen/
19.10.2010 um 10.58 Uhr
Peter
das ist satire, oder?
18.10.2010 um 00.26 Uhr
Student1
Hans: Ich war schon im Bordell und hatte auch schon mal ne Freundin die von Türken vergewaltigt wurde.

Warst du denn dabei - oder glaubst du nur, was sie dir gesagt hat? Falschbeschuldigung ist ein typisch weibliches Delikt, und sie ist viel verletzender als die Erfahrung einer bloß körperlichen Unterlegenheit.
17.10.2010 um 22.09 Uhr
Borat Sagdijev
Lieber Hans,

ist dir auch der Schluss dass du in einer Phantasiewelt aus zweiter Hand lebst und von vielen (auch von Frauen) irregeführt wirst möglich?
17.10.2010 um 22.04 Uhr
Borat Sagdijev
Liebe Serenity,

sicher hat er schon über eine Therapie nachgedacht.
Die Kostenträger und deine Bereitschaft dazu stellen jedoch eine praktisch schwer zu überwindende Hürde dar.
17.10.2010 um 3.26 Uhr
Hans
Ich war schon im Bordell und hatte auch schon mal ne Freundin die von Türken vergewaltigt wurde, Du hast keine Ahnung von was Du redest.
12.10.2010 um 23.15 Uhr
Serenity
Eine Frage an den Autoren: Hast du schon mal über eine Therapie nachgedacht?
06.10.2010 um 20.00 Uhr
Sterntalermaedchen
Ich lasse mich jetzt nicht mit dir auf eine Diskussion über mein Studium oder meine Fähigkeiten ein. Ich frag dich ja auch nicht nach deinem abgebrochenen Studium.

Du hast Recht, in diesem Fall habe ich das Thema nicht eingehend beleuchtet. Wie du weißt, bin ich auf deinem anderen Blog sehr genau auf ein anderes Thema eingegangen. Ich sehe das aber auch nicht immer ein.
In diesem Fall z.B. habe ich es bewusst nicht gemacht, denn:

Erstens: Manche deiner Ansichten sind trotz des guten Ansatzes (Thema falsche Vergewaltigungsvorwürfe) schlicht absurd und sind es nicht wert, dass man sie ernsthaft hinterfragt (siehe deine drei Forderungen am Ende).

Zweitens scheinen die Fakten dir selbst nicht wichtig oder bekannt zu sein. Siehe deine eindeutig falsche(!) Bibelauslegung und deine unbelegten Behauptungen über Studentinnen, die sich prostituieren. Für wissenschaftliches Arbeiten gehören für mich in erster Linie Belege dazu.

Drittens scheinst du selbst auch nicht imstande zu sein, Standpunkte angemessen zu bewerten, was vor allem bei deiner Diskussion mit ameamagao in deinem anderen Blog deutlich wurde.

Liebe Grüße und einen schönen Abend
06.10.2010 um 18.10 Uhr
Student1
Du nennst deinen Blog "Sexismus-Kritik", bist aber selbst der sexistischste Mensch, der mir je untergekommen ist.

Du studierst, nicht wahr?

Mir ist während meines Studiums die überzogene Anspruchshaltung gerade junger Frauen unangenehm aufgefallen. Früher war das anders - da waren sie in Bereichen zuhause, wo sie naturgemäß hingehören und auch das leisten können, wofür sie geschaffen sind.

Wie machst du es im Studium, wenn du einen Standpunkt zu bewerten hast? Den Autor des Sexismus zu bezichtigen (wobei man dieses Wort dann auch definieren sollte), das reicht ja nicht. Das ist eine Bekundung der eigenen Befindlichkeit, aber keine sachliche Analyse, wie sie in einer Hausarbeit gefordert wird.

Aber ich weiß: Auch die Anforderungen in vielen Studiengängen - ausgenommen die Ingenieursstudiengänge etc., wo vorwiegend Männer studieren - sind heute sehr zurückgegangen. Im Nebenfach Ethnologie wurde uns, d.h. überwiegend Frauen, vor Allem vermittelt, wie man zu einem Job gelangt. Und zurecht wird gesagt, daß Abiturienten heute oft nicht einmal so gut schreiben und rechnen können wie früher die Volksschulabgänger (heute: Hauptschulabgänger).

Das Thema der falschen Vergewaltigungs-Vorwürfe wäre es doch wirklich wert, einmal ernsthaft beleuchtet zu werden. Daß Frauen daran nicht so sehr interessiert sind, werden wir wohl hinnehmen müssen.
30.09.2010 um 20.20 Uhr
ameamagao
Für dich alles Gute. Du bist ja, wie ich aus Einblicken in deinen Weblog ersehe, aus anderem Holz geschnitzt.

*lächel* vielen dank. Es freut mich sehr, da es wohl doch Graustufen gibt.
Ich wünsche dir wirklich alles Gute. Dass dich dein Kampf nicht auslaugt, dass du dir Gehör verschaffen kannst. Und ich hoffe, dass dieser elendige Geschlechterkampf bald endet, denn am Ende sind wir doch alle "nur" Menschen, die irgendwie zusammen leben müssen.

Feministen - Maskulisten - was soll das? Wir sind M e n s c h e n . Am Ende sind wir alle nur Menschen.
29.09.2010 um 20.19 Uhr
Aquarius
Na der Blog von Isquierda ist ja auch nicht ohne...
29.09.2010 um 22.18 Uhr
Student1
Wenn du eine einer solchen Frau begegnen willst, virtuell zumindest, dann klicke doch mal hier:

http://isis-welt.blog.de/2010/09/28/vergewaltigt-9481112/

Da ist heute eine "Isquierda" auf meinen Artikel aufmerksam geworden, hat ihn in ihrem Weblog verlinkt, und einiges dazu geschrieben. Soweit klang das nicht schlecht. Als ich dann aber auf den wütenden Kommentar einer Leserin geantwortet habe - sachlich, wie ich glaube -, hat auch "Isquierda" ihren Haßgefühlen nach und nach so richtig Lauf gelassen. Z.B.: "Seien Sie schön artig, sonst kommen wir sie noch holen und entmü[n]digen Sie komplett."

Ein menschenwürdiger Dialog ist das natürlich nicht mehr, deswegen habe ich inzwischen aufgegeben.

Lies einmal selbst diesen Dialog, und du weißt, was in der Femi-Szene so läuft. Leider ist auch der Ton in Maskulistenforen inzwischen manchmal ruppig. Meine Art ist das nicht. Aber angefangen hat das in Deutschland mit Alice Schwarzer. Die Saat, die sie gesät hat, ist aufgegangen, und wird, so fürchte ich, noch weiter aufgehen.

Für dich alles Gute. Du bist ja, wie ich aus Einblicken in deinen Weblog ersehe, aus anderem Holz geschnitzt.
29.09.2010 um 20.28 Uhr
ameamagao
Mein Eindruck ist, daß diese Männer total verunsichert und seelisch gebrochen sind. Frauen verkraften dergleichen viel besser. Ist ja klar, weil sie sich ihrer Schwäche nicht zu schämen brauchen.

Das ist m.E. ein wenig zu kurz bedacht. Ja, wenn Frauen solche Geständnisse machen, werden sie vermutlich eher ernst genommen und ihnen sofort geglaubt. Aber dass sie nicht leiden, sich nicht schämen ob ihrer Schwäche - das ist eine blinde Vermutung. Ich kenne Opfer beiderlei Geschlechtes und auf beiden Seiten ist der Schmerz und Trauma vorhanden. Der männliche Bekannte traute sich nicht, irgend etwas zu sagen, aus den Gründen, die du genannt hast. Ich konnte da nicht mehr sein, als eine Vertraute, die ihm glaubte und versuchte zu helfen.

Aber selbst wenn Frauen mehr Unterstützung und Glauben geschenkt bekommen von der Justiz, heißt das nicht, dass ihre Verletzung weniger schlimm ist. Dass sie weniger leiden.


Es tut mir leid, was dir auf der Polizeiwache passiert ist. Das hat mir vollkommen die Sprache verschlagen, das ist grausam. Ich stimme dir zu, dass dagegen etwas getan werden muss, und wie gesagt: Wildwasser machte einen Anfang, ich weiß nicht, wer noch alles mitzieht. Aber es wird.
Was m.E. aber nicht hilft ist, Frauen runter zu machen. Feministinnen mögen so sein, wie du sie beschreibst. Aber nicht alle Frauen sind Feministinnen. Und ich bin ehrlich gesagt noch nie einer Frau begegnet, die so über Männer spricht, wie du es beschreibst. Du musst grausame Frauen kennen gelernt haben. Mir wird schlecht, wenn sich ein Mensch so verhält, wie du es beschreibst. Und ich bin wirklich froh, solch eine Frau noch nicht getroffen zu haben.

Das mosaische Gebot mag seine Richtigkeit haben, aber nicht, dass ein Mensch als Eigentum betrachtet wird. Tut mir leid, da begehrt einiges in mir auf. Vielleicht bin ich dafür auch einfach zu "europäisch".
29.09.2010 um 19.52 Uhr
Student1
Es ist ja schön, wenn der Sexismus wenigstens bei Wildwasser eingedämmt worden ist. Als ich im Polizeikommissariat das Zimmer zur Opferberatung betreten wollte, wurde ich durch einen Polizisten so nachdrücklich aufgefordert, das sein zu lassen, daß ich mich tatsächlich habe einschüchtern lassen. Gelacht hat zwei in meiner Gegenwart keiner, aber ich haben von anderen gehört, die verlacht wurden, allerdings aus dem Hintergrund.

Auch mir ist auf einer kirchlich-sozialen Einrichtung von einem Fall häuslicher Gewalt berichtet worden, als ich das Gespräch darauf brachte. Der arme Mann soll stundenlang dort zugebracht haben, zeitweise weinend. Ich habe darum gebeten, ihm meine Adresse zu hinterlassen, aber dann nichts von ihm gehört.

Ein anderer Mann, der hier wohnt, meldete sich telefonisch bei mir. Wir vereinbarten auch einen Termin, aber er kam dann nicht.

Mein Eindruck ist, daß diese Männer total verunsichert und seelisch gebrochen sind. Frauen verkraften dergleichen viel besser. Ist ja klar, weil sie sich ihrer Schwäche nicht zu schämen brauchen.

Da Männer auch nicht gerne einen Arzt aufsuchen, ist anzunehmen, daß ein Teil der Selbstmorde auf die Enttäuschung an der Justiz zurückgeht. Ich kann nur bestätigen, daß weniger die Gewalttätigkeit der Frau, als vielmehr das Verhalten der Justiz die eigentlich schockierende Erfahrung ist; eine Erfahrung der Ungerechtigkeit, die sich kaum verkraften läßt. Männer verlassen sich ja im Konfliktfall mehr auf die Gerechtigkeit als auf ihre Schönheit.

Das Problem ist also nicht die Gewalttätigkeit mancher Frauen, sondern vielmehr die Rechtspraxis, welche es zuläßt, daß Frauen mit schlechtem Charakter sich in dieser Weise entfalten. Sicher, Männer würden es vielleicht nicht besser machen. Nur ist das für weibliche Opfer bei weitem nicht so demütigend.

Zum Glück bin ich bisher wenigstens noch nicht einer sexuellen Vergewaltigung beschuldigt worden, obwohl ich mich durch meine sexismuskritische Artikel bei Feministinnen zweifellos unbeliebt gemacht habe. Ich weiß, daß ich als Mann in dem Falle keine Chance hätte, aber als Christ würde ich das hinnehmen. Trotzdem sind wir auch als Christen aufgerufen, an der Verwirklichung gerechter Verhältnisse beizutragen. Darum schreibe ich weiter.

Was das mosaische Gebot betrifft ("Du sollst nicht begehren...") so ist das zeitbedingt richtig so. Alle haben das damals als absolut gerecht empfunden; selbst heute wird es so in den meisten Völkern so empfunden. Wir sind eben nicht der Nabel der Welt. Wir leben hier in einer Gesellschaft, in der die Menschen keinen zufriedeneren Eindruck machen als anderswo. Folglich dürfte so Manches, auf das wir uns etwas einbilden, in Wirklichkeit Dekadenzerscheinung sein.
29.09.2010 um 18:46 Uhr
ameamagao
Student1: Habe ich doch gar nicht! Es ist deine Angst, die dich das vermuten läßt. Dabei hast du wahrscheinlich keinen Grund dazu.

In der Tat bekomme ich Angst, wenn ich nur schwarz-weiß sehe. Ich habe den Eindruck, du lässt an einer Frau kein gutes Haar. Ja - dieser Eindruck macht mir Angst.

Ich sage nicht, dass ich Alice Schwarzer zustimme. Ich hab ihren Aufruf nicht gelesen, aber wenn in ihm das steht, was du schreibst, so finde ich das genau so beängstigend. Besonders dieser Teil ließ mich schlucken: ""Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib." Es geht also um die Beschädigung eines Eigentums." E i g e n t u m , wenn du von einem Menschen sprichst?

Oder: "Ein Mann, der dennoch Strafanzeige stellen würde wegen erlittener Vergewaltigung, würde zudem schon auf der Polizeidienststelle nicht ernstgenommen, vielmehr verlacht, verhöhnt, eventuell sogar abgewiesen - weil nämlich eine solche Anzeige nicht politisch korrekt ist. Sie stört das feministische Weltbild unserer Gynokratie."

Das stimmt nicht... Ich arbeite gerade im Zuge meines Praktikums in einer sozialen Einrichtung, aufgrund dessen krieg ich auch ein wenig von Wildwasser mit. Sie haben eine extra Info für Jungen, weil sie das Problem sehen und dagegen angehen wollen. Wenn mich nicht alles täuscht, arbeiten v.A. Frauen bei Wildwasser.
Wir haben gerade einen Fall von einem Mann, der häusliche Gewalt erlitt - und bei uns arbeiten gerade nur Frauen. Wir haben viel, viel überlegt, wie wir ihm helfen können. Und so weiter und so fort...

Es ist nur mein Eindruck, vielleicht nehme ich deine Einträge auch zu einseitig wahr. Wie gesagt - mein Eindruck ist, dass du in schwarz und weiß denkst, dass Frauen ausschließlich böse und gemein sind und alle Männer ausschließlich unterdrückt werden. *lächel* Menschen und ihre Eindrücke.. Wenn dem anders ist, freut es mich natürlich. Aber den Eindruck hatte ich bei vielen deinen Einträgen.
29.09.2010 um 16:22 Uhr
Student1
@ Kahlan: Gesetze müssen angewandt, nicht vermehrt werden. Die Inflation der Gesetzesvorlagen zeigt ja nur, daß ihre Umsetzung nicht funktioniert. Es reicht, daß Körperverletzung bestraft wird. Jegliches Mehr dient nur der Privilegierung der Frauen. Das wird knallhart bewiesen durch das deutsche Gewaltschutzgesetz: Obwohl Frauen eher häusliche Gewalt ausüben als Männer (ist ja für sie straffrei), werden fast ausschließlich Männer aus ihrer eigenen Wohnung entfernt, und zwar ohne jede Beweisaufnahme. Schuld sind allerdings die Männer selbst. Sie müssen den Mut entwickeln, jede weibliche Gewalttat, wirklich jede, zur Anzeige zu bringen - am besten in männlicher Begleitung, um dem Diskriminierungsdruck standzuhalten.

Näheres siehe hier:

http://schlaegerinnen-stopp.de
29.09.2010 um 15:44 Uhr
Kahlan
Und als nächstes plädierst du dann dafür,dass sexuelle Gewalt als Straftatbestand vollkommen abgeschafft wird,ob jetzt eine Frau, ein Mann oder ein Kind davon betroffen ist...
Also wirklich so etwas abstruses und an das Rechtssystem des Mittelalters erinnerndes habe ich schon lange nicht mehr gelesen!
28.09.2010 um 23:32 Uhr
Student1
Warum hast du solch einen Hass auf Frauen?

Habe ich doch gar nicht! Es ist deine Angst, die dich das vermuten läßt. Dabei hast du wahrscheinlich keinen Grund dazu.

Sinnvoller ist die Frage, ob die Schwarzer einen Haß auf Männer hat. Vergleiche dazu ihren Aufruf, dem Beispiel der Frau Bobbitt zu folgen und Männern den Penis abzuschneiden. Das ausführliche Zitat findest du in meinem Sexistinnen-Pranger (Link an im Blog-Menü). Außerdem hat sie zumindest latent einen maßlosen Haß auf das Leben, sonst hätte sie ihre Abtreibungskampagne ja nicht durchführen können.

Ich plädiere lediglich für eine gesetzliche Änderung, nicht dafür, Menschen zu vernichten oder zu verletzen. Lies dir am besten alles nochmal durch.
28.09.2010 um 21:01 Uhr
Aquarius
Ich lese mich gerade durch diesen Blog ....
28.09.2010 um 20:57 Uhr
ameamagao
Ich bin mehr als baff, ganz ehrlich.

Du siehst nur schwarz und weiß, oder...?

Warum hast du solch einen Hass auf Frauen? Und wieso wirfst du alles in einen Topf, anstatt angemessen zu differenzieren?
MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.