MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Lenin - Hitler - Schwarzer. (1) (28-9-2010)

Lenin, Hitler, Schwarzer

 

An der im Titel aufgeführten Reihe scheint etwas nicht zu stimmen: Lenin und Hitler waren politische Führer, Alice Schwarzer ist es bis jetzt nicht. Oder doch? Immerhin hat sie die Ideologie geschaffen, auf welcher unsere Gynokratie beruht, und dafür zwei deutsche Verdienstkreuze erhalten. Außerdem war sie mehr als einmal als künftige Bundespräsidentin im Gespräch. Unpolitisch ist sie also nicht.

Dann ließe sich einwenden: Lenin hat viele Millionen Tote auf dem Gewissen, Hitler fast genauso viele. Aber Schwarzer - wen hat die umbringen lassen? Nun, sie hat die straffreie "Abtreibung" ermöglicht. - Gut, aber Abtreibung ist doch kein Mord? - Nein, weil nach geltendem Recht ungeborene Menschen heute nicht als vollgültige Menschen betrachtet werden, sondern als Zellhaufen. Unter Hitler wurden die Juden nicht als vollwertige Menschen gesehen, und unter Lenin und seinen Nachfolgern waren es die Adligen und Dissidenten. Die Werte ändern sich eben.

Doch wenn ich schon die Reihe "Lenin - Hitler - Schwarzer" aufführe, dann habe ich auch eine Kontinuität im Auge, und in dieser Kontinuität überdies eine Steigerung. Das will ich jetzt einmal erläutern.

Zunächst die Zeitreihe im Verfolg der klassenlosen Gesellschaften. Sie erfolgt ziemlich genau in 25-Jahres-, d.h. in Vierteljahrhundert-Schritten:

 

1917: Klassenlose Gesellschaft durch Auslöschung der herrschenden Schicht, d.h. der Adelsschicht, zugunsten der Arbeiterklasse (Lenin).

1942: Klassenlose Gesellschaft durch Auslöschung der (vermeintlich) herrschenden Rasse, d.h. des Judentums (Hitler).

1967: Klassenlose Gesellschaft durch Auslöschung des herrschenden Geschlechts, d.h. der Männer (Solanas).

 

Aber halt! Wie komme ich jetzt auf Valerie Solanas ? Eigentlich nur, damit die exakte Zeitreihe stimmt. Schwarzers Abtreibungskampagne kommt ja erst 1971. Irgendwie hängt aber Beides schon zusammen. Solanas wollte nahezu die gesamte Mannheit global ausrotten, hatte aber keine politische Macht. Sie konnte nur ihr SCUM-Manifest schreiben (1967) und später veröffentlichen (1972), zu deutsch als "Manifest zur Ausrottung der Männer", und damit ideologische Vorarbeit leisten.

Schwarzer wollte nicht die Männer ausrotten - das wäre aufgrund der nationalsozialistischen Vergangenheit in Deutschland auch sicher nicht zu popularisieren gewesen -; aber die Frauen zu absoluten Herrinnen über Leben und Tod ermächtigen, das wollte sie schon. Und sie schaffte es! Der sexistische Massenmord - sexistisch nicht, insofern er Männer tötet, sondern weil zu ihm ausschließlich Frauen ermächtigt sind - findet seitdem statt. Das war durchaus ein politischer Akt, und ist somit die Grundlage für einen späteren möglichen Androzid nach der Vorstellung Solanas', Gearharts, und anderen.

Betrachten wir nun die Steigerung in der Kontinuität der Massenmorde.

 

1. Der kommunistische Massenmord wurde großenteils öffentlich vollzogen, in sogenannten Schauprozessen. Er sollte Schrecken erregen und einschüchtern.

2. Der nationalsozialistische Massenmord wurde ausgelagert nach Osteuropa (z.B. Auschwitz), und dadurch dem Bewußtsein der meisten Menschen entzogen.

3. Der sexistische Massenmord ist der kälteste von allen. Er soll und muß niemanden erschrecken oder einschüchtern. Er dient keinem anderen Zweck als den der Befreiung der Frau - von Parasiten! Der Ausdruck "Abtreibung" ist genau richtig gewählt, denn er bezog sich ursprünglich auf Parasiten, genauer: auf Würmer. In Wahrheit aber sind das ungeborene Menschen, die das Licht der Welt erwarten, um ein ganzes Erdenleben anzutreten. In der Tatsache, daß dieser Mord millionenweise im verborgensten und (vermeintlich) geschütztesten Ort geschieht, den die Natur für das werdende Leben vorgesehen hat, liegt die zynischste Kälte, die äußerste Lieblosigkeit, die überhaupt denkbar ist.

 

Etwas anders ausdrücken können wir das mit folgenden Worten:

 

1. Die Kommunisten wollten einen neuen, einen "besseren" Menschen schaffen.

2. Die Nationalsozialisten wollten ihren Lebensraum von einer vermeintlich sehr bedrohlichen Rasse befreien.

3. Die Sexisten der Schwarzer'schen Prägung wollten und wollen die Frau von ihrer "Funktion als Gebärmaschine des Mannes" befreien. Die massenhafte Tötung werdenden, unschuldigen Lebens ist in diesem Sinne ein kollektiver "Befreiungsschlag".

 

Da sehen wir als Gundmotiv der Kontinuität und Steigerung die zunehmende Kälte. Wir müssen aber noch etwas differenzieren. Schwarzer ist ihrer Selbsteinschätzung nach eine "Gleichheits"-, eine Identitäts-Feminstin. Die Differenz-Feministinnen hingegen wirken gar nicht so kalt, vielmehr hitzig und haßerfüllt (Solanas) oder mehr ekel- und angstgeprägt (Gearhart). Gleichwohl verkörperten auch sie eine Steigerung des Hitlerismus, nämlich vom rassistischen, insofern begrenzten, zum sexistischen, insofern unbegrenzten Massenmord-Programm.

Aber...wie komme ich auf "sexistisch"? Sexismus ist doch, wenn ein Mann eine Frau ungebeten anlächelt, also erniedrigt, oder ihre fehlende Beischlafs-Zustimmung nicht erkannt hat (wie sich nach dem Ende der Beziehung irgendwann herausstellt), oder wenn er eine Bewerberin nicht einstellt. Richtig? Das entscheidet, wer die Macht hat. Und zumindest über das Leben eines ungeborenen Menschen hat die Frau die totale Macht, dank Schwarzer.

Wie nun Elias Canetti in seinem Buch "Masse und Macht" beschrieb, ist der größte Triumpf des Mächtigen der des Überlebenden. Tatsächlich haben die Befürworter des pränatalen Mordes ihre Forderung immer gerechtfertigt mit dem Überleben der Frau. Sie haben den Fall, daß das Austragen eines Kindes das Überleben der Mutter unter Umständen gefährdet, zum Regelfall erhoben. Die Mutter habe folgenden Standpunkt einzunehmen: "Entweder überlebt er, der manngezeugte Mensch - oder ich überlebe als selbstbestimmte Frau, als Herrin über meinen Leib."

Das Töten gezeugten Lebens durch die Frau ist eine - nicht hinreichende, aber notwendige - Bedingung, um die Macht des Mannes zu brechen. Nicht grundlos bezeichnete daher Georg Friedenberger die freie Abtreibung als die Königsdisziplin des Radikalfeminismus. Alice Schwarzer war für Deutschland die maßgebende Pionierin der freien Abtreibung.

Für die Fälle, wo doch ein Kind zur Welt kommt, war es nötig, die Macht des Vaters zu brechen, d.h. ihm eigenmächtig das Kind zu entziehen und den Automatismus der Unterhaltspflicht in Gang zu setzen. Ein weiterer Schritt bestand darin, ihn jederzeit durch Anruf bei der Polizei aus der Wohnung werfen zu können. Ist er immer noch nicht völlig demoralisiert, so wird ihm im Nachhinein Vergewaltigung vorgeworfen. Die Beweislastumkehr macht es möglich.

Diese Schritte sind jetzt alle gesetzlich abgesichert.

Das ist eine Grundlage, auf welcher der globale Androzid (Männer-Massenmord) nach Solanas bzw. nach Gearhart vollzogen werden kann. Das ist die Schaffung einer fast rein weiblichen, also "besseren" Welt wenn nicht durch einen physischen Androzid, dann durch Parthenogenese oder selektive Abtreibung - oder sagen wir doch gleich: durch Eugenik. Eugenik in letzter Konsequenz! Männer werden für Leistungserbringung und Kampfeinsätze zwar auch dann noch benötigt, in geringer Stückzahl. Sie müssen dann nur gut unter Verschluß gehalten werden, so wie die Erreger von Pest und Milzbrand in den Labors für biologische Kriegsführung.


Ich weiß, daß ich dem Leser viel zumute. Sind denn Männer bei Frauen so unbeliebt? Nein, bei Frauen nicht. Das Problem ist nur, daß Feministinnen (also Sexistinnen), die Männer nun wirklich nicht mögen, sich für Frauen halten, vor Allem meinen, in deren Name sprechen zu dürfen. Und Frauen sind leider ein bißchen wie Kinder, d.h. beeinflußbar. Viele Männer übrigens auch. Das macht es noch schlimmer.

Und weil meine Folgerungen vielleicht noch nicht ganz glaubwürdig scheinen, will ich unter einem weiteren Aspekt auf die Frage antworten: Gibt es noch einen weiteren Aspekt der Kontinuität und der Steigerung in der eingangs genannten Reihe? Es gibt ihn.

 

1. Der Klassen-Gegensatz auf sozialer Ebene ist schwach, d.h. nicht natürlich vorgegeben: Begabte und begünstigte Niedriggeborene konnten bisweilen aufsteigen; Adlige konnten durch ungünstige Umstände absteigen.

2. Der Klassengegensatz auf rassischer Ebene ist bereits stärker. Menschliche Rassen (oder das, was die Nicht-Ideologen dafür halten) lassen sich nur in der Erbfolge verändern, nicht aber im Leben des Individuums.

3. Der Klassengegensatz auf sexualer Ebene ist am stärksten biologisch bestimmt. Nur durch moderne bzw. zukünftige Techniken der Eugenik wird er sich aufheben lassen. Dazu zählt die gezielte pränatale Tötung von Angehörigen des unterdrückerischen Geschlechts und ebenso die Parthenogenese, d.h. "Jungfernzeugung" im Sinne S.M.Gearharts.

 

Wir sehen: Die Ingenieure des Neuen Menschen trauen sich immer mehr zu. Soziale Stände zu verändern, das geht noch relativ leicht durch Repressionen, Einschüchterungen und Schauprozesse. Rassen zu verändern (oder was man dafür hält; offiziell sind sie ja abgeschafft), dazu genügt kein "guter Wille" der Betroffenen; dazu bedarf es der Emigration und/oder der Vernichtung. Und ein Geschlecht zu verändern - eines, es gibt ja nur zwei, und das zweite ist gut -, das geht nicht einmal durch Abschiebung, denn die Hälfte der Menschheit ist davon "infiziert".

Hier sind sehr tiefgreifende Schritte nötig. Die Männer müssen dazugebracht werden, freiwillig an ihrer Auslöschung mitzuwirken, so wie eine besiegte Nation. Sie müssen ein unauslöschliches Schuldgefühl eingepflanzt kriegen, eine tiefe Scham, eine noch tiefere Resignation. Sie müssen zu Taten veranlaßt werden - zu Amokläufen -, die ihnen selbst vor Augen führen, daß sie kein Überlebensrecht besitzen.

So jedenfalls wollen es die Wesen, die an der Erneuerung des Menschen aus dem Geiste des Christentums, an seiner Erlösung aus der Verstrickung in die Widervernunft und die Lieblosigkeit, kein Interesse haben; die vielmehr eine Alternative wollen: den "Neuen Menschen", der sich willig dem neuen Herren fügt, der in der Apokalypse des Johannes "Das Tier" genannt wird.

Wie die leider viel gerühmte Solanas schon 1967 schrieb:

Jeder Mann weiß in seinem tiefsten Inneren, daß er ein Stück Scheiße ist [...]

Den Mann ein Tier zu nennen, heißt, ihm zu schmeicheln.

Es gilt, dieses Mannes- und Menschenbild zu entlarven als das, was es letztlich ist, nämlich eine Inspiration des "Tieres", des Widersachers des Gottessohnes.

Es gilt, dem Menschen, also dem Manne, seine Gottesebenbildlichkeit zurückzugeben.


MannPassAuf! Wider die Gräuel
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