MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Gerechtigkeit statt Gleichberechtigung! (7-9-2010)

Gerecht ist, was einem Wesen gerecht wird. Nun aber sind alle Wesen verschieden. Insbesondere Menschen haben je ihren eigenen Charakter, ihre eigene Persönlichkeit, verstehen sich als einmalig und werden auch als einmalig verstanden. Wollte man es allen Menschen gleichermaßen recht machen, so würde man es niemandem recht machen. Absolute Gleichberechtigung führt zu Ungerechtigkeit.

Allerdings gibt es Gruppen relativer Gleichheit. Die wohl eindeutigste Gruppen-Unterschiedlichkeit unter Menschen ist die der beiden Geschlechter. Innerhalb der Geschlechter-Gruppen sollte es dann auch relative Gleichberechtigung geben, z.B. dergestalt, daß alle Männer eines bestimmten Alters den Dienst an der Waffe leisten müssen, und ebenso alle Frauen des entsprechenden Alters den Reinigungsdienst auf Straßen und in Abwasserkanälen. Zwischen diesen Gruppen sollte es Gleichberechtigung nur in den Grundrechten geben, z.B. im Recht auf Leben, auf Erziehung und auf freie Meinungsäußerung.

Wohin führt es nun, wenn die Unterschiedlichkeit geleugnet wird? Wir werden ja zunehmend von Ideologen beherrscht, die das Leben sehr abstrakt sehen, und die mittlerweise nicht nur den Wesensunterschied der Geschlechter leugnen, sondern sogar den zwischen Mensch und Tier, insbesondere zwischen Mensch und Affe - vgl. hierzu dieses fingierte Interview um eine Bonobo-Frau.

Nehmen wir also einmal an, ich würde diese Einstellung übernehmen und konsequenterweise die Bonobos mit uns Menschen gleichberechtigen wollen. Dann käme ich um zwei Mittel nicht herum; eines nennt sich Förderung das andere positive Diskriminierung. Ich würde nämlich schnell merken, daß die bloße Erklärung einer Gleichberechtigung nicht zu einer "Verbesserung" der Lebensverhältnisse der "Benachteiligten" führt. Die Bonobos würden an der angeblichen Verbesserung gar kein rechtes Interesse zeigen, und die angeblich Privilegierten - die Menschen - kein Interesse, ihre Privilegien aufzugeben.

Und die besagten Mittel haben ihren Preis, zumal ihre Unwirksamkeit nicht sogleich durchschaut wird. Als ideologisch Verbohrter, der ich in diesem Beispiel wäre, würde ich mich gezwungen sehen, die Ausgaben für die Bonoboförderung immer weiter zu steigern - im Grenzfalle bis zum Zusammenbruch des Finanzierungssytems. Ebenso würde ich die Rechtebeschneidung im Zuge der positiven Diskriminierung immer weiter steigern - äußerstenfalls bis zur Revolte der vermeintlich Privilegierten.

Und es ist klar, daß ich die Beschwerden, die Petitionen und die ständige "Aufklärung" der vermeintlich Privilegierten ignorieren würde. Die Beschwerdeführer zeigen damit ja nur, daß sie die Notwendigkeit von Veränderungen noch nicht eingesehen haben. Es handelt sich um eine Randgruppe von Reaktionären und Rechtsextremisten. Solche demokratie-fernen Randgruppen müssen aufgeklärt, ansonsten ignoriert, und notfalls durch abschreckende Maßnahmen stigmatisiert und isoliert werden.


Doch jetzt wieder im Ernst: Wir brauchen diesen "Extremismus", richtig gesagt: Radikalismus. Und zwar einen wirklichen Radikalismus.

Eine Männerbewegung, die für Gleichberechtigung kämpft und ständig ihre "Benachteiligungen" auflistet, verdammt sich zum Mißerfolg und gibt sich der Lächerlichkeit preis.

Eine Väterbewegung, die Väter und Mütter als gleichrangig ansieht, schafft sich selbst ein Legitimierungsproblem. Denn wenn Väter und Mütter gleichrangig sind, warum sind dann Väter für das Kind überhaupt noch nötig, außer zur finanziellen Entlastung der Mutter? Nicht nur biologisch gesehen, kommt der Mutter die Priorität zu, insofern sie die erste Person ist, zu welcher das Kind eine Bindung hat, und zwar auf Gedeih und Verderb. Ein Vater müßte diesbezüglich schon sehr viel "besser" sein, um als Gleichberechtigter nicht zu stören. Seine bloßer Anspruch auf eigenständiges Vatersein bedeutet Konkurrenz, bedeutet ein Konfliktpotential.

Aus diesem Dilemma kommen wir nur heraus, wenn wir den Gedanken der Eltern-Gleichheit und den der Gleichberechtigung fallen lassen. Der Vater ist nämlich nicht dazu da, um mütterliche Aufgaben zu übernehmen oder gar mit der Mutter zu konkurrieren. Im Konkurrenzfalle, den wir gegenwärtig haben, kann er nur verlieren. Seine Aufgabe ist die Vorbereitung des Kindes zur Mündigkeit.

Das einzige Gesellschaftsmodell, in dem Mündigkeit einen Wert darstellt, ist das Patriarchat. Die historischen Matriarchate oder matrifokalen Gesellschaften kannten diesen Wert nicht; und auch unsere Gynokratie kennt ihn nicht. Zwar wird darüber gesprochen, aber das dient nur der Vernebelung.

Zum Vater mit eigener Aufgabe und innerer Berechtigung wird man nicht durch den Ruf nach Gleichberechtigung mit der Mutter, sondern durch ein Erwachen für die Wirklichkeit des väterlichen Mehrwerts. Das Patriarchat ist eine Gesellschaft der Gerechtigkeit, nicht der Gleichberechtigung.


MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.