MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Macht Schluß mit der Gleichberechtigung! (31-7-2010)

Gleichberechtigung verursacht Krieg.

Dies gilt grundsätzlich, auch wenn der Anschein widerspricht; man muß dann nur die sozialen Verhältnisse einmal näher beleuchten.

Nehmen wir als einen sehr einfachen Fall die Kundenkasse im Supermarkt. Wenn es ans Kaufen und Bezahlen geht, so hat derjenige Vortritt, der in der Reihe am weitesten vorne steht. Daß diese Regel nicht einklagbar ist, tut nichts zur Sache; sie schließt jedenfalls Gleichberechtigung aus. Ihre Nichtbeachtung führt zur Drängelei, d.h. zum Krieg in einem relativ harmlosem Grade. Ähnlich informell funktionieren fast alle sozialen Verhältnisse, auch in der Ehe.

Auf den Ebenen rechtlicher Verbindlichkeit ist das Fehlen der Gleichberechtigung noch viel klarer. Jede Behörde und jeder Betrieb kennt eine Hierarchie. Denn wenn jeder Beschäftigte den gleichen Rang oder das letzte Wort beanspruchen dürfte, gäbe es eine Gleichheit nur im allgemeinen Chaos. Wo dieser Fall einmal eingetreten ist, stellt sich die Hierarchie meist dennoch wieder her, allerdings auf einem primitiveren Niveau. Dann handelt es sich um ein Gewaltverhältnis.

 

Geschlechter-Krieg durch Gleichberechtigung.

Betrachten wir den wohl krassesten Fall einer absurden Gleichberechtigung, nämlich das Gewaltschutzgesetz. Dem Wortlaut nach ist es geschlechtsneutral; so weit, so gut. Gemaßregelt durch die Polizei und verurteilt durch die Gerichte werden aber fast ausschließlich Männer - obwohl die überwältigende Zahl wissenschaftlicher Studien über häusliche Gewalt zum Ergebnis kommt, daß Männer und Frauen etwa gleich häufig den Streit beginnen. (Eine nicht geringe Zahl der Studien schreibt den Gewaltprimat sogar eindeutig den Frauen zu.) Ist es verwunderlich, daß es viele verurteilte Männer gibt, die mit tiefem Groll auf ihre "Gleichberechtigung" reagieren; oder mit Depression, auf jedem Fall mit einer radikalen Enttäuschung an unserem Rechtsstaat?

Scheinbar gibt es eine sehr einfache Lösung. Sie bestünde darin, das Gesetz der Realität anzupassen. Mit Realität meine ich jetzt nicht das, was uns die erwähnten Studien als Resultat mitteilen, sondern die polizeiliche und die gerichtliche Praxis.

Demnach wäre das Gewaltschutzgesetz ähnlich zu formulieren wie das Exhibitionismus-Gesetz. Etwa: "Ein Mann, der seine Frau oder Lebensgefährtin tätlich angreift, muß die gemeinsame Wohnung verlassen." Von angreifenden Frauen ist dann keine Rede mehr, das heißt, sie dürfen den Mann hinausprügeln, und die Polizei hilft, wenn sie es alleine nicht schaffen. Frauen stünden in der Gewalt-Hierarchie oben, die Männer unten, so wie in der Entkleidungs- oder Entblößungs-Hierarchie. In dem Falle bestünde Rechtssicherheit: Der verurteilte Mann würde sich sagen, "So ist das Gesetz nun einmal", und würde keinen Rechtsstreit anfangen, der ja von vornherein aussichtlos wäre.

Ebenso ließe sich verfahren mit dem Sorgerecht. Auch hier ist geschlechts-neutral von Elternteilen die Rede, aber wenn es zum Streit kommt, dann erhalten Mütter in 90 % der Fälle das alleinige Sorgerecht; an Jugendamt und Pflegeeltern gehen 7 %; Väter stehen mit 3 % Erfolgschancen "ganz unten". Würde der Gesetzgeber das Gesetz der Praxis angleichen, d.h. verheiratete Väter den unverheirateten Vätern gleichstellen, die ohnehin kein Sorgerecht haben (§ 1626 a Abs. 2: "Im Übrigen hat die Mutter die alleinige Sorge"), dann würden weniger Klagen eingereicht, weil sie kaum Aussicht hätten auf Erfolg. Die Väter würden resignieren - oder rechtzeitig auswandern.

Nun ist aber aufgrund einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte das Gegenteil zu erwarten: Auch für unverheiratete Väter hätte die Klage jetzt mehr "Aussicht auf Erfolg". Das heißt, sie erscheint nicht mehr ganz sinnlos; sie weckt Hoffnungen. Genau das aber dürfte, aller Erfahrung nach, eine Prozeßflut erzeugen, jahrelange Streitigkeiten auf dem Instanzenweg provozieren, und nicht nur den familiären, sondern auch den sozialen Frieden gefährden.

 

Das Grundproblem: Die Leugnung natürlicher Hierarchien.

Es gibt, wie wir sahen, einige Gesetze, die Männer gegenüber Frauen klar benachteiligen (den umgekehrten Fall gibt es nicht). Die Frage ist nun, ob eine Gleichberechtigung von Mann und Frau für Frieden sorgen würde. Wie gesagt, ich denke: Nein!

Wenn nun Gleichberechtigung nicht mehr in Frage kommt, Bevorrechtigung also die Lösung ist, dann wäre als Nächstes die Frage zu stellen: Wer ist denn nun zu bevorrechtigen? In vielen Fällen besteht in der Antwort Konsens. Zum Beispiel wird niemand in Abrede stellen, daß ein Betriebsleiter mehr Befugnisse haben muß als ein ungelernter Arbeiter, und daß ein Verfassungsrichter über einem Amtsrichter zu stehen habe. Ebenso sind wir uns meistens einig, daß Erwachsene und Kinder nicht gleichberechtigt werden sollten. Niemand wird behaupten, daß Kinder nur deswegen so klein, schwach und überhaupt unreif sind, weil sie seit Jahrtausenden unterdrückt würden, und daß ihnen jetzt ein Ausgleich geschaffen werden müsse.

Daß aber genau dies auf Frauen zuträfe, ist leider jetzt die veröffentlichte Lehrmeinung. Dem Feminismus zu widersprechen, ist fast vergeblich, auf jeden Fall karriereschädigend. Dies bekam auch Prof. Michael Bock zu spüren, als er schrieb, was Sache ist: "Gender Mainstreaming als totalitäre Steigerung von Frauenpolitik".

Wir haben es hier mit dem bisher letzten und - vor Allem - erfolgreichsten Ausläufer der sozialistischen Ideologie zu tun, deren Ziel von Anfang die Schaffung von Opfern war. Erstes Opfer war die "Arbeiter-und Bauern-Klasse", das nächste eine Rasse (die arische), jetzt ist es ein Geschlecht. Opfer sind überhaupt alle "Benachteiligten", oder die sich so fühlen. Diese Opfer haben natürlich alle ein Recht zur Revolution, zumindest auf Entschädigung. Also müssen Täter geschaffen und verurteilt werden; heute vor Allem das Täter-Geschlecht.

Diesem Umsturz der natürlichen Hierarchie ist entgegenzutreten. Gleichberechtigung ist, wie der Kommunismus, ein "Traumziel", das aber, anders ein Traum, nur über die Diktatur des Proletariats bzw. des Feminats zu erreichen ist. Hierüber haben sich einige Frauen (und Männer!) bereits praktische Gedanken gemacht, wenn auch ihr Genie - bis jetzt - noch nicht an das von Marx, Engels und Lenin heranreicht. Zu unserem Glück.


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