MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Warum homosexuelle Frauen oft gefährlich sind und homosexuelle Männer nicht. (12-11-08)

Frauenboxen

1.

Das Wort "alle" habe ich im Titel vermieden, denn ich kenne homosexuelle Frauen, die harmlos sind. Jedoch möchte ich an die wohl unbestrittene Tatsache erinnern, daß, wenn schon Frauen durchschnittlich viel häufiger häusliche Gewalt beginnen als Männer, wie die Studie von Murray Straus, bezogen auf 32 Länder, ergeben hat (Partnergewalt in 32 Ländern (engl.)), häusliche Gewalt unter lesbischen Frauen besonders häufig aufzutreten scheint (siehe Lie, G., Schilit, R., Bush, J., Montague M. und Reyes, L.: Lesbians in currently aggressive relationships. How fre- quently do they report aggressive past relationships? In: Violence and Victims 1991, 6, (2) 121-135).

Bild: Offizielles Frauenboxen.

2.

Es gibt (besser: gab) einen Feminismus, der mir legitim erscheint, insofern er die weiblichen Interessen von Frauen vertritt. Nennen wir ihn der Unterscheidung halber Reform-Feminismus. Da alle seine Ziele heute erreicht sind, spielt er als Bewegung keine Rolle mehr.

Lieber Leser,
an dieser Stelle stand ein Bild, das ich entfernt habe, nachdem die Rechteinhaberin, Antje Schrupp, mich dazu aufgefordert hat. Die Aufforderung kam unmittelbar nachdem ich auf einer Netzseite, welche durch genannte Person redigiert wird, einen Kommentar eingereicht hatte. Der Titel des kommentierten Beitrags lautet: "Warum lesen Männer kaum feministische Bücher?" Im Kommentar habe ich auf meine Rezension feministischer Bücher hingewiesen. Frau Schrupp verweigerte die Veröffentlichung meines Kommentars mit der Begründung, daß ich pauschale und verzerrende Darstellungen des Feminismus zeichnen würde.

Das Foto, das ich entfernen mußte, steht damit allerdings in keinem sachlichen Zusammenhang.

Demgegenüber gibt es aber auch einen Feminismus, der durchaus unweibliche Interessen vertritt. Seine Vertreterinnen sehen in verkörperten Männern grundsätzlich Gewalttäter und Störer der öffentlichen Ordnung. Männer, welche diesem Bild nicht entsprechen, gelten als Ausnahmen, die keine Beachtung verdienen.

Nun fällt auf, daß diese Feministinnen regelmäßig homosexuell sind. Die Bewegung, die sie bilden, sei der Unterscheidung halber Lesbo-Feminismus benannt.

Im Bild oben/rechts sehen Sie die (homosexuelle) Feministin Christa Mulack anläßlich ihres Referats zum Thema "Sind Lesben frauenfeindlich?" (im Evangelischen Frauenbewegungszentrum Frankfurt, mit Pfarrerin Eli Wolf, Foto: Antje Schrupp). Darin beklagte sie die aggressive Grundstimmung im Umgang miteinander und eine fehlende Beziehungskultur. Auffällig ist auch die ausgesprochen männliche Erscheinung der Referentin.

3.

Um dieses Phänomen zu ergründen, nehme ich Zuflucht zu einer begrifflichen Erweiterung, indem ich das Geschlecht eines Menschen nicht mehr mit dem Geschlecht seines Körpers gleichsetze. Ich tue dies mit Blick auf ein ähnliches Vorgehen in der Zahlenlehre, wo die Menge der Zahlen schrittweise erweitert worden ist: Von den zunächst nur positiven, ganzen Zahlen auf negative, gebrochene, irrationale und imaginäre Zahlen. Jede Erweiterung erscheint zunächst paradox, bewährt sich aber in ihrer Anwendbarkeit.

4.

Im Falle einer Differenz zwischen dem physischen und dem "gefühlten" Geschlecht eines Menschen stellt sich die Frage, ob der Körper oder das Ich sein Geschlecht definiert: Was ist die Konstante, und was ist die Variable?

Meiner Auffassung nach ist das Ich die Konstante. Anderenfalls ist es nicht zu erklären, warum ein Mensch zu einer physischen Geschlechtsumwandlung drängt bzw. eine solche, wenn sie ohne seinen Willen erfolgt ist, dauerhaft ablehnt, eventuelle sogar daran zerbricht, wie im Falle Reimers.

5.

Verhält es sich so, wie ich es annehme, dann kann eine Lesbo-Feministin nicht mehr aus dem Grunde als Frau bezeichnet werden, daß ihr physischer Körper weiblich ist. Eine geschlechtliche Kennzeichnung hat sich dann vielmehr an ihrem Ich, d.h. an ihren Persönlichkeitsmerkmalen und an ihren selbstgesetzten Zielen zu orientieren.

6.

Anita Heiliger

Hauptsächliches Ziel des Lesbofeminismus ist eine Welt, in der physische Frauen die Rollen von (nicht nur) physischen Männern spielen und sie diesen zumindest ebenbürtig sind. Männer erscheinen nun nicht mehr als Partner und gar Elemente einer notwendigen Ergänzung, sondern vielmehr als Konkurrenten und Störer, mit denen bestenfalls eine Ko-Existenz möglich ist.

Diese Einstellung aber ist wesentlich männlich.

Rechts: Anita Heiliger, eine (homosexuelle) Feministin, deren hauptsächliches Thema vergewaltigende Männer und mißbrauchende Väter sind. Man beachte auch hier die männliche Erscheinung!

7.

Daraus leite ich ab und lege fest: Lesbo-Feministen sind Männer, und dies ungeachtet der primären, manchmal auch sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale ihres Körpers.

Wer will, mag es anders sehen. Meiner unumstößlichen Überzeugung nach beruht die Identifikation des Geschlechts eines Menschen mit dem seines Körpers auf einer biologistisch begrenzten Sichtweise, die nicht mehr zeitgemäß ist, da sie die heute zunehmend auftretenden Phänomene des militanten Lesbofeminismus sowie der geschlechtlichen Identitätsprobleme nicht erklären kann.

8.

Jedoch verhalten sich Männer in männlichen Körpern und Männer in weiblichen Körpern keineswegs gleich. Letztere, Lesben also, verhalten sich gewissermaßen heterosexuell, wenn sie Frauen lieben. An Männern finden sie sowenig Gefallen, wie normale Männer ihrerseits an Männern keinen Gefallen finden.

In der Interpretation sexueller Signale als Belästigung sind sich Männer und Lesben also gleich. Daß umgekehrt auch Männer an Lesben infolge von deren ausbleibenden Signalen und oft unweiblichem Aussehen oft keinen tiefgründigen Gefallen finden, mildert den Konflikt anscheinend nicht.

9.

Wir haben es nämlich mit zwei Gruppen von Männern zu tun: Eine sehr große Gruppe, welche die andere Hälfte der Menschheit prinzipiell bejaht; und eine kleine Gruppe, welche das gleiche Dominanzstreben entwickelt wie die erste, sich aber die Vollfrauen mit der ersten Gruppe teilen muß - auch wenn eigentlich klar ist, daß die meisten Frauen den Lesben ohnehin nicht zur Verfügung stehen. Ihre Körper üben dennoch Reize aus. Und das führt zur Eifersucht.

Im Ergebnis sehen die Lesben - also die Männer in Frauenkörpern - in den Voll-Männern nicht nur überflüssige Wesen, sondern sie erleben in ihnen eine existenzielle Bedrohung. Das erklärt den maßlosen ideologischen Männerhaß z.B. einer Alice Schwarzer.

10.

Abschließend sei das Gegenstück der "Kampf-Lesben" in den Blick genommen, nämlich die lila Pudel. Es handelt sich meinem Verständnis nach um Frauen in Männerleibern. Auf den ersten Gedanken könnte man meinen, daß sie einen ähnlich großen Haß auf Voll-Frauen entwickeln wie die Lesben auf die Voll-Männer. Das ist aber nicht der Fall, denn als eigentliche Frauen kennen sie kein ausgeprägtes Dominanzstreben. Vielmehr zeigen sie das Bestreben zur Selbst-Unterwerfung.

In diesem Bestreben, sich zu unterwerfen, suchen sie sich die dominantesten Elemente. Das aber sind die Männer, die mit ihren Körpern Probleme haben, also die Lesben. Etwas verwirrend ist vielleicht noch, daß sowohl Kampflesben als auch lila Pudel nicht unbedingt kinderlos sein müssen, sondern sich bisweilen auch fortzeugen. Das widerlegt aber nicht die prinzipiell notwendige Erweiterung der Sexualcharakteristika auf das Ich des Menschen, sondern sollte als Aufforderung verstanden werden, diesen Phänomenen noch weiter auf den Grund zu gehen.


Kommentare:
25.11.2008 um 18:33 Uhr
AngelInChains
Ich meine, es wurde nicht erkannt, auf was ich mich überhaupt bezogen habe. Nämlich nicht auf die Behauptung, Lesben seien Feministinnen, sondern auf "Jedoch verhalten sich Männer in männlichen Körpern und Männer in weiblichen Körpern keineswegs gleich. Letztere, Lesben also" - In anderen Worten: Männer in weiblichen Körpern seien Lesben.

Eine Studie kann ich nicht anführen, weil ich mich normalerweise nicht mit diesem Thema befasse, ich kenne aber genug Frauen, um aussagen zu können, dass es meiner Erfahrung entspricht, dass nicht jede maskuline Frau lesbisch ist und nicht jede Lesbe maskulin. Übrigens tut Student1 in seiner Erzählung von den Kindergärtnerinnen seines Sohnes auch nichts anderes, als auf Lebenserfahrungen zurückzugreifen.

Ich kenne Thea Dorn nicht, aber nur, da sie bisher (öffentlich) noch keine heterosexuelle Beziehung präsentierte, muss sie nicht homosexuell sein. Es könnte sich bsp. auch um eine asexuelle Frau oder aber eine solche handeln, die einfach noch nicht die Möglichkeit hatte, eine für sie zufriedenstellende heterosexuelle Beziehung zu finden.
25.11.2008 um 18:00 Uhr
Urs Bleiker
Studien habe ich keine, aber eine solche können Sie ja (bis jetzt) auch nicht vorweisen. Dafür offeriere ich den Abgleich zwischen Outings als Lesben und Einstellung zum Feminismus: Alice Schwarzer (zwangsgeoutet), Hella von Sinnen, Anne Will, Jodie Foster, die Komissarin (Name vergessen), etc.! Dazu packen wir noch die Einstellung (noch) nicht geouteter Lesben wie z.B. Thea Dorn (hat nie was mit einem Mann) drauf! Noch fragen? Was offerieren Sie zur Substanzierung Ihrer Behauptungen? Ich offeriere Zitate der oben genannten, die keine Zweifel mehr offen lassen, dass sie Männer hassen und Feministinnen sind!
25.11.2008 um 17:53 Uhr
T.R.E.Lentze
Schon der erste Satz meines Artikels lautet: "Das Wort "alle" habe ich im Titel vermieden, denn ich kenne homosexuelle Frauen, die harmlos sind." Zum Beispiel hatte ich jahrelang engere Kontakte zu zwei Kindergärtnerinnen, die meinen Sohn betreuten. Die waren erklärtermaßen homosexuell, und nicht von der Art einer Schwarzer, Gearhart, Daly, usw. Also, ich weiß sehr wohl, wie homosexuelle Frauen aussehen, handeln und empfinden. Ich sage ja auch nicht, daß sie grundsätzlich Feministinnen sein müssen. Ich sage umgekehrt, daß extreme Feministinnen (s.o.) regelmäßig Lesben sind. Das ist der entscheidende Punkt.
25.11.2008 um 16:31 Uhr
AngelInChains
Ich bezweifle, dass Sie sich jemals in der Realität mit lesbischen Frauen befasst haben. Haben Sie schon einmal eine Homosexuellen-Veranstaltung besucht? Oder eine Studie gestartet, zu der Sie lesbische Frauen eingeladen haben? Ich bezweifle dies, also woher möchten Sie wissen, wie lesbische Frauen aussehen, handeln und empfinden?
25.11.2008 um 12:13 Uhr
Urs Bleiker
AngelInChains liegt klar falsch. Die Schnittmenge ist ganz offensichtlich gross, wie jeder, der sich mit dem Thema befasst, einfach herausfinden kann! Und was heisst hier "untersuchen Sie mal"? AngelInChains, wo bleiben deine Untersuchungen?
24.11.2008 um 18:56 Uhr
AngelInChains
Man kann eine Argumentation aber nicht auf Thesen aufbauen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Da ist es Ihre Aufgabe, daran zu arbeiten, nicht meine, Ihnen Widersprüche zu erklären, die völlig offensichtlich sind.

Und dass "lesbisch" erst einmal eine sexuelle Ausrichtung ist, dürfte Ihnen ja wohl bekannt sein. Und nun untersuchen Sie mal, wie viele maskulin wirkende Frauen diese Ausrichtung haben. Es sind nicht alle, was bedeutet, dass man maskulin wirkende Frauen und Lesben nicht gleichsetzen kann. So einfach ist es.
24.11.2008 um 04:05 Uhr
T.R.E.Lentze
Das sollte begründet werden. Der bloße Widerspruch führt nicht weiter.
23.11.2008 um 20:17 Uhr
AngelInChains
Ein Fehler liegt schon darin, zu meinen, dass Lesben maskulin sein muessten und maskuline gebuertige Frauen lesbisch.
19.11.2008 um 17:25 Uhr
T.R.E.Lentze
"Die grosse Mehrheit von Männern ist unterwürfig und die grosse Mehrheit von Frauen (nicht nur Lesben) ist dominant", schrieb Urs Bleiker. Heute trifft das zu, wenn man das Geschlecht am Körper definiert. Nicht einverstanden bin ich mit der Behauptung, daß das immer schon so gewesen sei. Diese (m.E. falsche) Behauptung resultiert möglicherweise aus der marxistisch-feministischen Denktradition, welche den Begriff "Dominanz" oder "Herrschaft" grundsätzlich radikal negativiert konnotiert. Davon sollten wir uns aber befreien, denn Knechtschaft beginnt im Kopf. Ich will herrschen, z.B. über ein Fahrzeug. Beherrsche ich es nicht, erleide ich früher oder später einen Unfall. Auch Selbstbeherrschung sehe ich positiv. Man sieht ja, wohin das führt, wenn die Selbsterziehung vernachlässigt wird, gerade bei Frauen, die heute alles dürfen. - Nur Herrschaft führt zu Frieden und Harmonie. Herrschaft ist nicht Unterdrückung ! Siehe ausführliche Erläuterungen hierzu in den "Bausteinen zu einer Philosophie des Sexismus" (Archiv Januar), dort insbesondere in dem Kapitel über Nietzsche. - Die heutige Dominanz nicht nur der Lesben, sondern auch der Vollfrauen ist einem Umsturz der Verhältnisse geschuldet; ich bin, bis auf Beweis des Gegenteils, nicht der Meinung, daß Frauen unter gesunden, d.h. patriarchalen Verhältnissen an Dominanzgebärden Lust empfinden würden.
18.11.2008 um 19:05 Uhr
Urs Bleiker
Da muss ich in einem einzigen (aber alles entscheidenden) Punkt entschieden widersprechen! Die Zuweisung des Männlichen zum Begriff Dominanz und des Weiblichen zum Begriff Selbstunterwerfung ist ganz klar falsch, ansonsten hätten wir nicht die Verhältnisse, wie sie in diesem Blog so treffend beschrieben werden. Die grosse Mehrheit von Männern ist unterwürfig und die grosse Mehrheit von Frauen (nicht nur Lesben) ist dominant. Die Ansicht, es sei umgekehrt, ist der älteste Irrtum der Menschheitsgeschichte. Schon immer wurden weibliche Eigenschaften wie Dominanzverhalten, Unterdrückungs- und Diskriminierungsfantasien, Aggressivität, rational-zielgerichtetes Denken und extremes Konkurrenzverhalten bar jeder Realität kurioserweise Männern zugeschrieben. Und männliche Eigenschaften wie Selbstunterwerfungsverhalten, Friedfertigkeit, emotional-unlogisches Denken und extremes Harmoniebedürfnis wurde absurderweise Frauen zugeschrieben. Man stelle sich vor, Männer würden Frauen eine Gleichberechtigung vorschlagen, aus der ausschliesslich Männer Rechte und Privilegien ableiten könnten, Frauen jedoch bloss Pflichten und Benachteiligungen entstünden! Unvorstellbar, dass man Frauen einen solchen unlogischen Käse zu ihren Ungunsten andrehen könnte. Jede Kassiererin bei Aldi würde über einen solchen Unsinn bloss lachen und höhnen. Damit man einen Doofi vor sich hat, der mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit solch einen Blödsinn für logisch, schlüssig und gerecht hält, halte man sich besser an einen männlichen Verfassungsrichter oder Rechtsgelehrten. Die Bildung spielt überhaupt keine Rolle, die Biologie führt hier eisern Regie! So unterwürfig, verwirrt, emotional und unlogisch können nur Männer sein!
12.11.2008 um 19:37 Uhr
1mishou
Komische Themen hier! Warum lässt du Männer und Frauen nicht einfach so sein wie sie wollen? Man muss nicht immer alles ergründen und eklären können. Manche Dinge sind eben so und brauchen keine extra Bewegung um zu passieren. Ich schätze feminine Frauen, die auch Werkzeug beherrschen genauso, wie Männer, die auch mal ne Träne wegdrücken.
MannPassAuf! Wider die Gräuel
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