MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Entnazifizierung - Entmatrifizierung. (1-5-2010)

Frauen entpatrifizieren die Sprache. Feminisierungstendenzen im heutigen Deutsch - so überschreibt Luise F. Pusch ein Kapitel ihres Buches "Das Deutsche als Männersprache" (1984). In welchem historischen Kontext sie diesen Vorgang sieht, geht aus dem folgenden, auf deutsche Schulbücher bezüglichen Satz hervor:

Eine Entpatrifizierung ist jedoch nicht in Sicht und von den Herren in den Kultusministerien auch schwerlich zu erwarten, so wenig wie zu erwarten war, daß sich das Naziregime etwa selbst entnazifiziert hätte. (S.82)

Nun aber wissen wir: Es waren die Siegermächte, welche sich an die Arbeit machten, den besiegten Feind zu "entnazifizieren". Dafür hatten sie ihre Gründe. Aber auch Frau Pusch hat ihre Gründe, weshalb sie die fortschreitende - und übrigens von ihr eingeleitete - "Entpatrifizierung" feiert:

Wer hat denn schon in den fünfziger oder sechziger Jahren bis weit in die siebziger Jahre darüber nachgedacht und daran Anstoß genommen, daß engl. man, frz. homme, it. uomo, span. hombre sowohl "Mann" als auch "Mensch" bedeutet? [...] Der entsprechende Sieg des Mannes über die Konkurrentin Frau lag schon so weit zurück, daß es keiner [wohlgemerkt: keiner, nicht keinem! Anm. von T.R.E.L.] mehr bewußt war.

Frau Pusch unterstellt also in grundlegend feministischer Manier eine völker-übergreifende Verschwörung von Männern über Frauen - aus Konkurrenzgründen! -, die zunächst für die Verschwörer erfolgreich verlaufen wäre.

Wenn jetzt eine "Entpatrifizierung" stattfindet, so müßte ihr, um im Vergleich zu bleiben, eine bedingungslose Kapitulation vorangegangen sein. Können wir in der Tat von einer solchen sprechen? Finden vielleicht sogar Reparationszahlungen statt?

Ja, in jeder Beziehung! Allein schon die Tatsache, daß der Staat - eigentlich die "Stäätin", als Terminus: Gynokratie - Vorschriften erläßt, welche den amtlichen Sprachgebrauch geschlechtsbezogen zum Nachteil des Männlichen regulieren, setzt eine Kapitulation der Mannheit voraus. Daß etwa gleichzeitig der Geldtransfer vom Mann zur Frau zunehmend erweitert wurde über Unterhaltszahlungen sowie über die Finanzierung unzähliger parasitärer Frauendienststellen, bedarf keiner Beweise, allerdings wiederholter Erinnerungen. Wer in der Gynokratie als Mann zur Welt kommt, hat einfach schlechtere Chancen, ein Leben in Muße zu führen; und dies eben nicht aus Gründen seiner Biologie. So besehen gilt: "Man kommt nicht als Mann zur Welt, sondern man wird zum Mann gemacht."


Was liegt der femi-linguistischen Verschwörungstheorie nun zugrunde? Wer annimmt, daß die für viele Sprachen eigentümliche Gleichsetzung von Mensch und Mann nicht organisch gewachsen, vielmehr unnatürlich sei, weil auf einem zunächst erfolgreichen Komplott sich gründend, der kommt angesichts des unausdenklich langen Bestehens des Patriarchats in Erklärungsnot. Normalerweise halten sich ja Hegemonien, die auf diese Weise zustandekommen, nicht so lange.

Wie dem sei, nur vor dem Hintergrund eines radikalen Egalitarismus, wie er ansatzweise schon im Kommunismus versucht wurde, ist so etwas wie "Geschlechter-Gerechtigkeit" überhaupt erstrebenswert. Man kann den Egalitarismus allerdings auch vertreten, ohne für sein bisheriges Nichtbestehen einen historischen Umsturz verantwortlich zu machen und ohne, wie die Feministen es tun, "ausgleichende Gerechtigkeit" zu fordern. Selbst dann aber sollten wir uns fragen: Wollen wir eine solche Welt ohne Spannung, ohne Dramatik, ohne wirkliche, sinngebende Tragik? Im "Idealfalle" wäre das eine Welt, wie sie Aldous Huxley in seinem bekannten Buch beschrieben hat, wo Menschen einfach eine Glückspille einnehmen, wenn es mit der staatlich prästabilierten Harmonie einmal nicht klappt.

Doch selbst wenn die Mehrheit die "Schöne Neue Welt" für erstrebenswelt hält - bisweilen kann man den Eindruck gewinnen, daß dies so ist -, dann wird die Rechnung nicht aufgehen. Ungleichheit wird sich wieder herstellen, nur dann ingestalt einer globalen Despotie, einer weltweiten Gynokratie, die kein Zurück zur "Normalität" mehr zulassen wird. Nach einer der antiken Definitionen ist der Tyrann ein Herrscher, dessen einziges Trachten darin besteht und bestehen muß, seine Absetzung und Tötung zu verhindern oder hinauszuschieben. Hierzu ist er gezwungenen, jedes nur mögliche Mittel der Unterdrückung anzuwenden.

Wir täten also gut daran, dieser "Schönen Neuen Welt" bzw. der Welt der "Geschlechter-Gerechtigkeit" entschlossen entgegenzutreten. Dazu bedarf es keiner Ent-patrifizierung, sondern einer Ent-matrifizierung. Denn der Mann ist der Mensch an sich; er umfaßt die Frau in viel höherem Grade als umgekehrt. Die bedeutendsten Köche, Modeschöpfer und Erzieher waren Männer; und daran wird sich auch nichts ändern, solange die Natur des Menschen - und mit "Natur" meine ich nicht nur seine "Biologie" - nicht vergewaltigt wird. Alle Versuche, den männlichen Primat in der Kultur auf irgendeine Unterdrückung zurückzuführen, sind gescheitert.


Übrigens gibt es ein Denkmodell, das den Primat des Mannes tatsächlich relativiert, ohne der Natur Gewalt anzutun. Das ist die Reinkarnationslehre von Rudolf Steiner. Dieser meinte empirisch-geistig (d.h. hellsichtig) gefunden zu haben, daß männliche und weibliche Verkörperungen einander abwechseln, in der Regel jedenfalls. Was er nicht sagte, was ich aber als Hypothese mir anzufügen gestatte, das ist ein heute zunehmende Vorkommen von "Fehl-Inkarnationen": Männer in Frauenleibern und Frauen in Männerleibern.

Genauer handelt es sich nach diesem Denkmodell um Menschen, deren unmittelbar vorangegangenes Erdenleben in seiner geschlechtlichen Polarität übermäßig stark nachwirkt, ohne als solches direkt in Erinnerung zu treten. Dies kann erklären, warum ein Mensch, der einem Frauenleib einwohnt, dennoch wie ein Mann fühlt und wirkt, d.h. Herrschaftsansprüche entwickelt; und warum anderseits ein Mensch, der einem Mannesleib einwohnt, zum "Frauenversteher" oder "lila Pudel" wird und eine Lebenshaltung der permanenten Unterwerfung einnimmt.

Soweit die Theorie.

In der Praxis werden wir, um die global-totalitäre Gynokratie zu verhindern, nicht darum herumkommen, eine bedingungslose Entmatrifizierung in die Wege zu leiten.

Vergl. hierzu auch meinen Beitrag zu Luise F. Pusch im Sexistinnen-Pranger.


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