MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Antje Schrupp zeigt Verständnis. (25-2-2010)

In einem Beitrag ihres Weblogs knüpft Antje Schrupp an eine Pressemeldung an, derzufolge im Katastrophengebiet Haiti die Lebensmittel nur noch an Frauen ausgegeben werden sollen. Frau Schrupp bewertet das immerhin zwiespältig; denn so intelligent ist sie schon, um zuzugeben, daß eine durch Frauen geprägte Welt sich nicht unbedingt als eine bessere Welt erweisen würde.

Nur sieht sie in einer möglichen Verschlechterung gerade nicht das Problem für sich. Vielmehr sieht sie es darin, daß Frauen nun unter dem Erwartungsdruck stehen, mit den Lebensmitteln besser umzugehen als Männer; und gereizt schließt sie mit den folgenden Worten:

Ich jedenfalls habe keine Lust darauf, irgend etwas "besser" zu machen als die Männer. Ich möchte es so machen, wie ich es will.

In anderen Worten: Frauen an die Macht; aber beweisen müssen, daß bei Frauen die Welt in den richtigen Händen liegt, das geht nun echt zu weit! Reine Willkür, das ist, was Frauen wollen! - Und das eben ist Feminismus im Klartext. Wir können der Autorin für ihre Offenheit nur danken!

Nun äußert sich die erste Kommentatorin hierzu wie folgt:

Isquierda on 3. Februar 2010 said:

Ich finde es ungerecht, dass Männer überhaupt Nahrung bekommen, schließlich haben sie all das Leid in der Welt verursacht und es wäre nur gerecht, wenn sie dafür auch büßen müssten! Leider ist der Feminismus dafür nicht konsequent genug...

Wieso Männer, waren es nicht eigentlich die Juden? Aber lassen wir das, der Nationalsozialismus ist ja gescheitert, und heute haben wir den Feminismus, der es mit der Hälfte der Menschheit aufnimmt. Jedenfalls antwortet die Blogbetreiberin ganz ernsthaft:

Antje Schrupp on 4. Februar 2010 said:

Liebe @isquierda - ich kann deinen Ärger verstehen, aber ich bin nicht deiner Meinung. Es sind nicht einfach "die Männer", die das Leid in der Welt verursachen, sondern "bestimmte" Männer, nicht alle.

Halten wir fest: Den Ärger der "lieben" Kommentatorin kann sie immerhin verstehen! Dann wird sie wohl auch den Ärger des lieben Führers verstehen, nur eben nicht seine Meinung teilen, weil es ja auch nicht einfach "die Juden" sind, die (angeblich) unser Unglück sind bzw. waren, sondern "bestimmte" Juden.

Die entscheidende Frage hat Frau Schrupp noch nicht beantwortet: Warum zeigt sie kein Verständnis für den Durchsetzungswillen einiger Männer in einer katastrophalen Notsituation; von Männern, die wahrscheinlich von ihren Frauen "an die Front" geschickt worden sind? Aber jetzt kriegt sie Gegenwind, und zwar vor Allem von einer "Sandra W.".

Die fragt sinngemäß: Wie würdest du es beurteilen, wenn nicht Männer, sondern Frauen von der Lebensmittelversorgung ausgeschlossen würden? Gründe ließen sich ja finden: Männer leisten die körperlich schwere Arbeit des Bergens, Aufräumens und des Wiederaufbaus; auch können sie die Lebensmittel besser vor Diebstahl schützen. Außerdem versorgen sie ohnehin meist die Frauen und Kinder, nicht umgekehrt.

Darauf antwortet Frau Schrupp sinngemäß: Ach was, das ist doch viel zu theoretisch. Ich halte mich an die Praxis, und zwar an die Praxis der Hilfswerke. Die werden schon wissen, was richtig ist. Lassen wir sie nur machen.

Übrigens, Hegel in seinen rechtsphilosophischen Vorlesungen hat gesagt...Wie bitte? Ja, das ist Feminismus: Gründe anführen, wo sie fallen! Also, Hegel hatte ein bestimmtes Rollenmodell der Geschlechter, das uns geprägt habe, und davon müssten wir uns befreien.

Schließlich kommt von männlicher Seite die Entgegnung, auf welche die Feministin vorläufig nicht mehr zu antworten weiß:

Raus in die Welt, mesdames [= meine Damen], dort ist es schön, das macht voll Spaß. Nehmt in Haiti die Hacke und grabt ebenfalls Verschüttete aus, nehmt das Gewehr, eskortiert die Hilfstransporte und laßt euch von Banditen abknallen. Packt die Reissäcke an, baut die Häuser auf, dann habt ihr das Leben in der Öffenltlichkeit, das du einforderst. (Warum gibt es auf Baustsellen eigentlich keine Frauenquote?) Schießt Plünderer tot, zeigt der Welt, daß ihr das mindestens so gut könnt wie die Männer. Auf zum fröhlichen Welterobern. Zeigt uns Männern, was ihr alles könnt.

Recht hat er! In der Tat ist es doch so, daß niemand - außer den Feministinnen - die Geschlechter "interpretiert" hat. Die natürlichen, nicht interpretierten Verhältnisse sind einfach so, wie sie sind:

o Frauen opfern sich für ihre Kinder auf;

o Männer opfern sich für ihre Frauen auf, letztlich also für Frauen und Kinder.

Abweichungen bestätigen die Regel. Und bezeichnenderweise gilt diese Regel gerade dort, wo (noch) keine Philosophen bzw. Feministinnen irgendwelche Rollenbilder eingesetzt haben, also z.B. in Haiti abseits der UN. Den Männern die Spitzhacke, den Frauen der Herd - so hat die Natur es vorgesehen, und natürliche Menschen wollen es jedenfalls nicht anders. Daß unser Unterhaltsrecht es, mit Zustimmung aller Feministinnen, auch so sieht, sei nur am Rande erwähnt.

Frau Schrupp aber ist ein Mann in einem Frauenleib, und sie bzw. er will nicht akzeptieren, daß der Mensch nach dem Ebenbild Gottes und nicht nach dem Ebenbild von Frau Schrupp geformt ist. Träfe das Letztere zu, ja, dann wichen fast alle Frauen vom "richtigen", vom Schrupp'schen Ebenbild ab. Und Frau Schrupp weiß die Schuldigen: Männer!

Ist es nicht so, daß die "Praktiker vor Ort" aus eigenen Stücken ausführen, was sie, die Ideologin, sich ausdenkt oder mitdenkt? Antje Schrupp wäscht ihre Hände in Unschuld. Sie hat ihren Schreibtisch.

Und natürlich kann sie auch nichts dafür, wenn die "liebe @isquierda" schreibt - es sei hier wiederholt:

Ich finde es ungerecht, dass Männer überhaupt Nahrung bekommen, schließlich haben sie all das Leid in der Welt verursacht und es wäre nur gerecht, wenn sie dafür auch büßen müssten! Leider ist der Feminismus dafür nicht konsequent genug...

Für deren Ärger hat die Frau am Schreibtisch Verständnis.

Siehe auch: Quälende Männlichkeit. Zu einem Artikel von Antje Schrupp.


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