MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Weiberfastnacht. Warum brannte die Aula der Freien Waldorfschule Bonn? (5-2-2010)

Foto

Waldorfschule Bonn, brennende Aula Weiberfastnacht 2004

Es war der 11. Februar 2004, Weiberfastnacht. Ich verließ meine Wohnung in Tannenbusch und bemerkte eine dunkle Rauchwolke am Osthimmel. Es roch verbrannt. Mir kam der Gedanke: Ist es die Waldorfschule? Ich ging die zehn Minuten und stand vor der brennenden Aula, direkt gegenüber dem Kindergarten, den damals mein Sohn besuchte.

Während ich noch fasziniert auf die Flammen schaute, begegnete mir die Waldorfkindergärtnerin, die meinen Sohn betreute. Ob sie sich nicht auch Gedanken mache, warum ausgerechnet zur Weiberfastnacht die Aula brenne, fragte ich sie. - Ja, die Schule sei nicht mit sich im Reinen, antwortete sie. Es gebe heftige interne Streitigkeiten. Zum Tag selbst wollte sie sich nicht äußern.

Daß die Weiberfastnacht in Deutschland ihren Ursprung und ihr Zentrum in Bonn hat (genauer: im Stadtteil Beuel; s. den Wikipedia-Artikel), wußte ich damals noch nicht. Wohl aber wußte ich, daß Anthroposophen, allen voran Rudolf Steiner selbst, sich mit den spirituellen Grundlagen so mancher ursprünglich heidnischer Bräuche befaßt haben. Der Karneval ist ein solcher Brauch; er wurzelt in den römischen Saturnalien. Und was im Besonderen die Weiberfastnacht betrifft, so könnte sie durchaus einen matriarchalen Hintergrund haben. Es handelte sich dann um einen "Atavismus", d.h. um die unzeitgemäße Wiederkehr eines Kulturelements, das in längst vergangener Zeit einmal regulär gewesen ist, heute vielleicht aber schädlich wirkt.

Bald darauf gab es eine Versammlung, an der ich beobachtend teilnahm. Natürlich erwartete ich, daß nicht nur über organisatorische und finanzielle Fragen gesprochen würde, sondern auch über den möglichen Zusammenhang von inneren und äußeren Ereignissen. Mit anderen Worten: Ich erwartete, daß so etwas wie eine artikulierte Besinnung stattfinden würde. Die Vernichtung von Kulturgut durch Feuer kann ja auch als Signal verstanden werden, sich von eingefahrenen (oder unbedacht übernommenen) Denk- und Verhaltensweisen zu trennen. Doch nichts dergleichen kam zur Sprache.


Haiti nach dem Erdbeben 2010

Werfen wir vergleichsweise einen Blick auf Haiti, das kürzlich eine Naturkatastrophe bisher unbekannten Ausmaßes erlebt hat. Was Vielen bis dahin nicht ganz klar gewesen ist, mir übrigens auch nicht, ist Folgendes:

Haiti nimmt nicht nur, was Armut, politische Desaster und Natur-Katastrophen angeht, die Spitzenposition in der westlichen Hemisphäre ein; es ist zugleich - neben New Orleans - das wohl größte Zentrum des Voodoo. Der Voodoo aber, zumal in seiner Export-Version (der Ursprung liegt in Benin in Westafrika) ist die vielleicht degenerierteste Religion, die wir kennen. In ihm verbinden sich katholische Heilige zwanglos mit Dämonen der niedersten Art. Und gerade in Haiti war er von Anfang an unlösbar mit politischer Macht verbunden.

Ist nun der Voodoo, wie gerne behauptet wird, ein aus der Not geborenes und das Leben erleichterndes Kultur-Element - oder ist er vielmehr Ursache wenn nicht der Naturkatastrophen, so doch zumindest des anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Desasters? Meiner Überzeugung nach trifft das Letztere zu.

Bemerkenswert ist dabei auch, daß in Haiti der weltweit erste dauerhafte "Sieg" von Negern und Mulatten über weiße Kolonisatoren stattgefunden hat - und mit ihm der Absturz einer der bis dahin reichsten Kolonien in die definitive Armut. Ich erwähne dies, weil sowohl besagter "Sieg" als auch die jetzige "Kultur" dieses Landes auf manche unserer Kulturschaffenden eine merkwürdige Faszination ausübt, ja ihnen offenbar Bewunderung abnötigt.

Was aber fasziniert? Es ist das Atavistische der haitianischen Kultur, das Durchbrechen bzw. Sich-Durchhalten längst überwundener Entwicklungsstufen ingestalt der Herrschaft ehemaliger Sklaven über bereits hochentwickeltes Kolonialgebiet, sowie ihres Dämonenkultes - des Voodoo - inmitten des offiziellen Katholizismus. Es fasziniert, weil es so oft anklingt an all das, was wohl jeder von uns an nicht ganz Überwundenem, Verdrängtem, Krankmachenden und Perversem in seiner Seele hat.


Und damit zurück zur Waldorfschule! Eine innere Reinigung hat, soweit ich das verfolgen konnte, nicht stattgefunden. Im Jahr des Brandes wurde gemäß einer lange zurückliegenden Zusage mein Sohn in die Schule aufgenommen, jedoch nach einem Jahr wieder aus ihr entfernt - angeblich wegen unseres Elternstreites, der das Kollegium nicht habe zur Ruhe kommen lassen. Genaueres habe ich trotz hartnäckiger Bemühungen nie erfahren können; Einblicke in die Personalakte wurden mir erst nach Intervention seitens der Datenschutzbehörde gewährt, und selbst dann nur äußerst widerwillig und unvollständig.

Viele andere Schüler haben, wie auch mein Sohn, ihren Bildungsweg woanders erfolgreich weitergeführt. An der Waldorfschule herrschte ein Geist der Unaufrichtigkeit, der Verdrängung - und des Matriarchalismus, also der Perversion: Zum Muttertag wurden die Kinder angeregt, herzliche Briefe zu schreiben; den Vätern jedoch mußten am Vatertag leere Briefe übergeben werden. Nachdem ich als Schulgeld zahlender Vater diesen Brauch hinterfragte, wurde ich ausgegrenzt, und zwar in einem Maße, wie dies an keiner staatlichen Schule vorstellbar ist.

Ist es verwunderlich, daß in solch einer Schule die Aula ausgerechnet zur Weiberfastnacht niederbrennt? Vorsätzliche Brandstiftung war es angeblich nicht; dann war es also "Zufall": Es fiel der Schule zu, ihr Problem wenn nicht zu lösen, so doch in einem Feuerschein, der sich ins Gedächtnis "brennt", zu offenbaren. Die Tatsache übrigens, daß gerade das Aufführungs-, nicht aber ein Unterrichtsgebäude für dieses Drama die "Bühne" abgab, erscheint, so gesehen, durchaus "stimmig".


Ist nun der Feminismus als Ganzes ein Atavismus, d.h. verspätetes Auftauchen von Elementen einer längst überwundenen Epoche, etwa aus matriarchaler oder matrifokaler Vergangenheit, sich fälschlich darstellend als zukunftsfähig? - Er ist auf jeden Fall ein Kollektivismus; in seiner Ausformung als Genderismus ist er Totalitarismus. In ihm wird das Private politisch, der Rechtsstaat ausgehöhlt, die Menschheit in Frauheit umgestempelt.

Der Feminismus oder Matriarchalismus provoziert Katastrophen ungeahnten Ausmaßes, denn anders als dem Rassismus wohnt ihm die Tendenz zur Globalisierung inne - ganz einfach, weil die Geschlechter weltweit gleich verteilt sind. Ist es nicht bezeichnend, daß - jetzt in Haiti - Hilfsgüter exklusiv an Frauen ausgegeben wurden (siehe auch hier), mit der Begründung, Männer seien asozialer? Sind die Androzid-Ideen der Solanas, Gearhart, Daly usw. wirklich so abseitig?

So gesehen erscheint die Weiberfastnacht als ein harmloses, ja geradezu gemütliches Detail. Und das bleibt sie, solange man in vorgeschriebenen Bahnen denkt.


MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.