MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Unmöglichkeit einer Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. (9-11-08)

Mann und Frau gleich zu berechtigen, heißt so viel wie Reiter und Pferd gleich zu berechtigen.

Wenn Reiter und Pferd gleichermaßen bestimmen dürfen, wo es lang geht, dann bestimmt das Pferd. Dann ist zwar das Pferd noch ein Pferd, aber der Reiter nicht mehr ein Reiter, sondern ein Gerittener.

Also kann es keine Gleichberechtigung zwischen Reiter und Pferd geben. Denn ein Gerittener ist kein Reiter mehr, außer in einem ganz äußerlichen Sinne; tatsächlich ist er die Karikatur eines Reiters.

Heißt das nun, einem Pferd dürfe die Befriedigung seiner natürlichen Bedürfnisse nicht zugestanden werden? Im Gegenteil. Denn je artgerechter ein Pferd behandelt wird, desto besser erfüllt es seine Aufgabe. Es muß also dem Pferd eine Behandlung zuteil werden, die seiner Art gemäß ist, besser noch, die außerdem seiner Einmaligkeit gemäß ist. Das setzt aber die Anerkenntnis voraus, daß Reiter und Pferd in entscheidenden Dingen verschieden sind und verschieden sein müssen, um überhaupt in ein Verhältnis der Ergänzung treten zu können.

Mit dem Verhältnis zwischen Mann und Frau verhält es sich prinzipiell genau so. Jeder Mann verdient eine Behandlung, welche ihm die Entfaltung aller seiner sozialverträglichen Fähigkeiten erlaubt; ebenso auch die Frau. Der Fehler, welchen die Ideologie der Gleichberechtigung macht, besteht darin, Männern und Frauen das Recht auf Gleichheit zu geben und nicht das Recht auf Verschiedenheit.

Diese Verschiedenheit, welche eine Ergänzung erst möglich macht, hat aber einen hierarchischen Anteil. Es besteht also eine unvollständige Polarität, insofern der Mann das Weib etwas mehr umfaßt als das Weib den Mann. So können Männer hervorragende Köche, Erzieher und Sanitäter sein; nicht ganz so leicht aber können Frauen hervorragende Gleisbauarbeiter, Rennfahrer oder Informatiker sein. Die unverbogene Sprache wird dieser Tatsache gerecht, indem sie Mann und Mensch oftmals gleichsetzt.

Einschränkend ist allerdings festzustellen, daß der hierarchische Anteil in der Polarität zwischen Mann und Frau deutlich geringer ist als der zwischen Reiter und Pferd. Der Vergleich hat also seine Grenzen. Verfehlt ist er dennoch nicht, denn obwohl Pferde auch ohne Reiter leben können, bleibt festzuhalten, daß ihre heutige Rassenvielfalt und Kulturhöhe ohne das Reiterwesen niemals zustandegekommen wäre.

Im Sinne der Unterscheidung zwischen Gleichheit als Recht und Gleichheit im Recht darf nun gesagt werden, daß die Frauenbewegung, insofern es ihr um die Entfaltung weiblicher Möglichkeiten und Fähigkeiten ging, "im Recht" war und ist; jedoch, daß der Feminismus, dem es um die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau geht, im Irrtum ist, und das mit verderblichen Folgen für beide Geschlechter.

Frau=Reiter, Mann=Pferd (Sparkasse Bonn)

Es gibt ein natürliches Recht auf individuelle Entfaltung, und ebenso ein Recht auf Arten- bzw. Geschlechter-Entfaltung. Dagegen ein "Recht auf Gleichheit" ist theoretisch eine Absurdität und praktisch eine Katastrophe.

Wer also die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau herbeiführen will, der führt herbei, daß Frauen zu Reitern und Männern zu Gerittenen werden. Es geht nicht anders, und zwar aufgrund des hierarchischen Anteils in ihrer ergänzenden Ungleichheit. Dann aber verlieren beide Geschlechter die Möglichkeiten ihrer Entfaltung. Das Ergebnis ist eine Katastrophe.

 


Kommentare:
09.11.2008 um 22:53 Uhr
Ombrage
Erstaunliches Gedankengut.
Sehr anregend.
MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.