MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Kindersklavenhandel ist weiblich. Der Fall Shaniya Davis. (16-11-09)

Antoinette Nicole Davis

Wenn Feministinnen aus den Wohlstandsländern kein Argument mehr einfällt, um ihren Opfer- und Anspruchsstatus zu verewigen, dann zeigen sie gerne ins Ausland. Daß ihr Blick parteiisch ist, sollte uns nicht verwundern. Uns obliegt dann nur, auf die Verzerrung der Wahrnehmung hinzuweisen und diese zu korrigieren - z.B. anhand einer Meldung wie die über Antoinette Nicole Davis, die ihre eigene Tochter verkaufte und damit in den Tod trieb.

Der Artikel, auf den ich mich beziehe, steht in Blick.ch; die Fotos sind von AP.

Merkwürdig ähnlich sind die Reaktionen der Leserbriefschreiber, so etwa:

was sind das für "Menschen" was ist das für eine Mutter??

und:

Diese Menschen haben es nicht verdient, zu leben!

Doch wenn es danach ginge, dann hätten sehr viele Menschen - genauer gesagt Mütter - nicht verdient, zu leben. Und die Frage, was das für Mütter seien, beantwortet sich mit einem Blick auf Afrika südlich der Sahara, denn zumindest dort ist der Kindersklavenhandel ganz "normal". Zur Zeit meines Aufenthalts in Benin (1995-2001) berichtete die Nationalzeitung häufig von den spektakulären Fällen. Spektakuläre Fälle sind diejenigen Fälle, welche die Aufmerksamkeit des Auslands erregten, zum Beispiel weil es zufällig eine der Frauen des Präsidenten war, die gerade ein Kind zu Tode mißhandelt hatte. Freimütig berichtete die Zeitung auch, daß Benin als die "Drehscheibe des westafrikanischen Kindersklavenhandels" gelte.

Shaniya Davis

Sollten wir jetzt Mütter kollektiv verdammen, so wie in unserer gynokratischen Rechtssprechung und feministischen Ideologie die Väter kollektiv verdammt werden? Natürlich nicht. Aber wir sollten uns dagegen wehren, im Falle der Täterinnen von spektakulären Einzelfällen zu sprechen, so als sei das weibliche Geschlecht das bessere.

Fazit:

Wenn es um den Mißbrauch von Herrschaft geht, so haben beide Geschlechter ihr "Ressort". Opfer von Frauen sind natürlicherweise meist Kinder und anderweitig Hilfsbedürftige.


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