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Politik der Titten und weiblichen Ärsche.(11-8-2009)

Politische Titten

Wenn Frauen in der Politik beschäftigt sind, aber darin nicht besonders überzeugen, dann besinnen sie sich auf ihre tieferen Werte.

Zunächst zu den Titten.

Das nebenstehende Werbeplakat der CDU (Quelle: taz) kann auf zweierlei Weise gedeutet werden:

  1. "Wir haben mehr zu bieten als Politik. Nämlich Titten."

  2. "Wir haben mehr zu bieten als Titten. Nämlich Politik."

Aber welche Politik? Die Titten werden angezeigt, die Politik aber nicht. Also kann es sich bei dem Mehrwert nur um die Titten handeln.


Jetzt zu den Ärschen. Auch das folgende Werbe-Plakat, diesmal von den Grünen, läßt zunächst zwei Deutungen zu:

CDU-Ärsche
  1. Wählen Sie Schwarzafrika als Urlaubsziel oder als Regional-Thema der Arbeitsgemeinschaft, in der Sie als homosexuelle Frau tätig sind.

    Ein nackter Arsch ist dann sicher in Ihren Händen. Mit allem, was dazugehört.

  2. Wählen Sie als homosexuelle Frau die CDU. Als Wahlgeschenk erhalten Sie eine willige Sex-Sklavin.

Da es aber um eine politische Wahl geht, kann nur die zweite Option gemeint sein.

Natürlich behaupten die grünen Politiker, welche dieses Plakat zu verantworten haben, sie würden auf diese Weise mißverstanden:

Entgegen einiger Behauptungen Einzelner soll durch Wahl eines dunkelhäutigen Gesäßes keinesfalls der Eindruck entstehen, mit rassistischen Motiven zu spielen, durch Wahl eines weiblichen Gesäßes keinesfalls ein sexistisches Motiv unterstellt werden. Es handelt sich um die Darstellung zweier Frauen, die sich umarmen.

Gerade die Grünen stehen für eine Politik, die sich durch Toleranz, Weltoffenheit und Gleichberechtigung auszeichnet. Themen wie Integration und auch Frauenpolitik sind Schwerpunkt Grüner Arbeit. Die Vorwürfe, bei dem Plakatmotiv handele es sich um ein rassistisches oder sexistisches, sind daher nicht haltbar.[...]

Das ist die traditionell weibliche Verführungsstrategie: Mit unterschwelligen Signalen "ja" sagen, mit Worten aber das Gegenteil beteuern.

Dazu paßt auch die Wahl des Herstellers. Im Jahre 2007 war er als Geschäftsführer der Düsseldorfer "Agentur 107 Grad" in einen Schmiergeldskandal verwickelt und wurde auf Betreiben der Staatsanwaltschaft festgenommen. Geschädigte waren die Firmen Klosterfrau und Alte Leipziger Versicherung. Siehe hier.


Linker Arsch

Noch einen weiblichen Arsch, allerdings bis zur Unkenntlichkeit verhüllt, zeigt die Partei "Die Linke". Oder ist dieser Arsch verhüllt, nicht damit er unkenntlich wird, sondern weil er es bereits ist?

Wie dem sei, die Häufung von Titten und Ärschen in der Darstellung weiblicher Politiker ist auffällig. Haben sie sonst wirklich nichts zu bieten? Zumindest haben sie männliche Konkurrenz. Genauer: Konkurrenz in Hinblick auf politische Inhalte. Die taz schreibt hierzu:

Auslöser für den skurrilen Plakatwettbewerb könnte ein Grünen-Veteran sein: Hans-Christian Ströbele ist einziger grüner Direktmandatträger im Bundestag. Seit Jahren bestreitet er seine Wahlkämpfe im Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain mit knallig-bunten Comic-Plakaten. "Das hat wohl abgefärbt, wenn auch mangelhaft", schmunzelt Ströbele, der auch diesmal als sicherer Sieger im Wahlkreis gilt.

Vielleicht sollten wir in diesem Zusammenhang auch die FDP nicht vergessen. Vergleichen Sie hierzu das Spiegel-Interview mit der "Frauenbeauftragten" Kader Loth unter dem Titel:"Fragen Sie mich was anderes, sonst leg ich auf!" Darin lesen wir so substanzreiche Äußerungen wie diese:

Ich bin die Leiterin des Arbeitskreises für Frauenrechte. Das muss reichen. Ich muss mich auch erst einarbeiten. Für eine Politikerkarriere bin ich auch sicherlich nicht ausreichend vorgebildet. Aber das weiß man ja alles. Frau Pauli wird mir zur Seite stehen und mich unterstützen. Irgendwann wird etwas dabei herauskommen.

Gewiß. Aber ich möchte doch einmal, fern allen Sarkasmusses, die Frage aufwerfen: Brauchen wir derartige Frauen in der Politik? Brauchen wir überhaupt welche? Was hätten wir ohne sie zu befürchten? Und was zu gewinnen?


Lesen Sie zum Thema auch: Zur Sexismus-Debatte: Belästigung geht nicht von Männern, sondern von Weibern aus.

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