MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Böse Frauen - kriminelle Männer. (14-7-09)

In ihrem neuesten Buch: "Der veruntreute Jesus" (2009) behauptet die feministische Theologin Christa Mulack ohne irgendwelche Quellenangabe:

Denn bis heute werden Männer insgesamt rund 24 mal so häufig kriminell wie Frauen. (S.73)

Ein Blick in die zuletzt veröffentlichte Berliner Polizeistatistik - sie ist von 2008 - zeigt jedoch, daß Frauen zu 25,6 % an allen Delikten beteiligt sind. In anderen deutschen Städten verhält es sich ganz ähnlich. Demnach werden Männer werden insgesamt also etwa 4 mal so häufig kriminell wie Frauen, nicht 24 mal. Mulack hat grotesk übertrieben.

Noch mehr daneben liegt Dieter Otten. In seinem im Jahre 2000 erschienen Buch "MännerVersagen" - vgl. meine Rezension - "verschätzt" er sich hinsichtlich der Gesamtkriminalität zwar nicht ganz so schlimm wie Mulack; in einzelnen Delikten, zu denen er präzise Angaben zu machen bemüht ist, gibt er den männlichen Anteil jedoch um bis zu 100 mal zu hoch an.

Das betrifft aber nur den Anfang des Buches. Im weiteren Verlauf gehen ihm zunehmend "die Pferde durch". So schreibt er auf Seite 78 bereits:

Frauen tauchen nicht nur in der Kriminalstatistik so gut wie nicht auf, sie weisen auch kaum eine Disposition zu deviantem Verhalten auf

um auf Seite 337 dann - gewissermaßen - letzte Hemmungen fallen zu lassen:

Die Tatsache, daß Kriminalität, Gewalt, Verbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermorde und unglaubliche Brutalität gegen Frauen und Kinder ausschließlich von Männern ausgeübt werden, muß nicht nur ausgesprochen werden, sondern allen ins Bewußtsein treten. [Hervorhebung durch mich, T.L.]

Wer die geschlechtliche Verteilung unter den Delikten etwas differenzierter erfassen möchte, wird anhand der o.g. Polizeistatistik zur Kenntnis nehmen können, daß Männer aber durchaus nicht in allen Delikten häufiger vertreten sind.

Was etwa das Vortäuschen einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung betrifft, so führen Frauen mit 93,4 % (in sonstigen Verleumdungen immerhin mit 48,6 %). Auch in der Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht liegen sie mit 74,0 % weit vorne. In der Entziehung Minderjähriger ziehen sie gleich, und in vielen anderen Delikten sind die geschlechtlichen Unterschiede jedenfalls geringfügig.

Soweit die Neigung zur Fehleinschätzung unter feministisch eingeschworenen Autoren. Von vielleicht größerer Bedeutung ist jedoch noch eine andere gewohnheitsmäßige Fehleinschätzung, nämlich die der Richter.


Patriarchale Justiz und Geschlechter-Gerechtigkeit.

Justitia ist dem grammatischen Geschlecht nach - und in Deutschland heute auch mit Hinblick auf die Ämterbesetzung - weiblich. Dem Ursprung nach ist sie aber eindeutig männlich. Darum erfasst sie auch ganz vorwiegend die von Männern verübten Normverletzungen: Seelische Gewalt klammert sie weitgehend aus.

Bemerkenswert ist nun aber, daß Männer nicht nur häufiger straffällig werden, sondern - entgegen allen gewohnheitsmäßigen Behauptungen seitens des feministischen Lagers - für genau gleiche Normverletzungen auch härter bestraft werden.

Am krassesten sichtbar ist dies im Familienrecht: Wie allgemein bekannt, werden mütterliche Verletzungen des Umgangsrechts fast niemals bestraft, obwohl das Gesetz diesbezüglich keine Unterschiede macht. Dasselbe gilt - was freilich weniger bekannt ist - auch für Verletzungen der Unterhaltspflicht, welche durch Mütter statistisch weitaus häufiger ausgeübt werden als durch Väter. Sehr auffällig ist die unterschiedliche Behandlung auch im Falle von Kindstötungen und schweren Mißhandlungen.

Im Übrigen ist unter Männerrechtlern die persönliche Erklärung des Richters Ulrich Vultejus weithin bekannt, die dieser nach seiner Pensionierung in der "Zeitschrift für Rechtspflege", Ausgabe 3/08 vom 11-4-2008, abgegeben hat. Sie spricht für sich, siehe hier.


Gynarchie und weibliche Bosheit.

So wie "das Patriarchat" einen besonders scharfen Blick für männliche Normverletzungen hat, so hat "das Matriarchat" - das schriftlose Bewußtsein - einen besonderen Blick für böse Frauen.

Daß in der Literatur, die überwiegend durch (Groß-)Mütter, also Frauen überliefert wurde, Frauen eindeutig schlechter wegkommen als Männer, ist bekannt, vor Allem durch die Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Was wären diese ohne die vielen Hexen und bösen Feen? Natürlich ist das feministischerseits auf einen überall gegenwärtigen "patriarchalen Einfluß", auf verinnerlichte Schuldgefühle u. dgl. zurückgeführt worden. Daran glaube ich aber nicht mehr!

Ein Schlüsselerlebnis hatte ich während einer öffentlichen Lesung kuwaitischer Schriftsteller in Berlin. Während der anschließenden Diskussion wurde eine der Autorinnen, die sich klar zur Emanzipation bekannte, hoch gelobt. Ein Mann mittleren Alters tat sich mit ihrer Lobpreisung besonders hervor, fragte die Autorin aber auch erwartungsvoll, warum sie die "alltägliche" Unterdrückung der Frau gerade in ihrer Heimat so wenig herausstelle. Sie antwortete darauf - sehr bezeichnend! -, daß sie es anders sehe, und daß es sich nicht ohne Grund bei den bösesten Menschen, die sie dargestellt habe, um Frauen handle.

Oft genug machen Frauen aus ihrem Primat der Bosheit auch gar keinen Hehl. So lautet der Titel eines sehr erfolgreichen Buches: "Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin." Darin werden Frauen durch die Autorin aufgefordert und angeleitet, ihre angeborene Neigungen zum lebens- und sozialunverträglichen Verhalten zu perfektionieren. Nicht speziell gegen Männer, nein, auch gegen ihresgleichen! So wie ja auch die Hexen geschlechts-übergreifend böse sind.

Welches der Geschlechter ist das gefährlichere?

So wenig wie Lehrer wollen können, daß ihre Schule abbrennt - Schüler wollen es bisweilen schon! - so wenig wollen Männer, daß die Menschheit zugrundegeht.

Mit Frauen verhält es sich wie mit den Schülern: Sie sind tendenziell zu kolossalen "Opfern" bereit, die sie allerdings fordern und nicht erbringen wollen. So gab und gibt es Feministinnen, welche die Menschheit auf die Frauheit reduzieren wollen und einen Restbestand an Männern anscheinend nur noch aus dem Grunde erhalten wollen, aus dem manche Regierungen die Keime gefährlicher Krankheitserreger konservieren. Ich habe einige von ihnen in meinem "Sexistinnen-Pranger" erwähnt.

Sind Frauen deshalb "böser" als Männer und Schüler "böser" als ihre Lehrer? Nein, nur verantwortungsloser. Und das macht sie prinzipiell gefährlich. Sie haben keine Erfahrung mit der Leitung der ganz großen Geschäfte, aber sie glauben, es besser zu können, und zwar sofort. Wir sollen sie an ihre Aufgaben heranführen, aber nicht heranlassen! Anders gesagt: Wir haben eine Aufsichts-Pflicht.

Zum Schluß noch einmal zurück zur eingangs erwähnten Christa Mulack. Wie bereits festgestellt, nimmt sie es mit der Statistik zur männlichen Kriminalität nicht so genau. So wie sie männliche Kriminalität hochspielt, spielt sie aber auch die eigene, "matriarchal" gerechtfertigte Kriminalität herunter. Dazu gebe ich wieder, was ich schon in meiner Rezension zu ihrem Buch "Der Mutterschaftsbetrug" mitteilte:

Für Männer galt schon immer: Wissen ist Macht. Doch das gilt erst recht für Frauen. Nur sie wissen, von wem sie schwanger sind. Die Frage ist nur, mit wem sie dieses Wissen teilen sollen. [...]

Aus dem verschwiegenen Wissen aber, das die Natur nur ihnen geschenkt hat, jene Macht zu beziehen, die ihnen zusteht und die ihnen Väter und Vater Staat nehmen wollen, darin besteht die einzige Möglichkeit mütterlichen Widerstands gegen ihre Entmündigung als Mütter und gegen die Leugnung ihres Mehrwerts, der ihnen nun einmal mit Blick auf die Kinder zukommt." (247f.)

Das ist eine indirekte Aufforderung zum Straftatbestand der Personenstandsfälschung. Auch andere ihrer Auffassungen lassen sich mit dem geltenden Recht keineswegs vereinbaren.

Es wäre also unverantwortlich, Frauen zu überlassen, männliche Normverletzungen zu beurteilen. Das machen wir besser selbst!

MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.