MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Feminismus als Ausdruck kulturellen Niedergangs (1-5-09)

Als ich in Christa Mulacks Buch "Natürlich weiblich. Die Heimatlosigkeit der Frau im Patriarchat" las, kam mir ein Gedanke, der mich an Marxens Bewertung des Hegelschen Systems erinnert: Man müsse dieses System nur einmal "vom Kopf auf die Füße stellen", dann stimmt's. Also die Bewertung der Pole umdrehen und den Rest beibehalten.

Das hieße in unserem Falle: Es besteht...

  1. Ungleichheit zwischen Mann und Frau;
  2. kein vernünftiger Grund, eine Gleichberechtigung anzustreben;
  3. Ungleichwertigkeit zwischen Mann und Frau: Alles was Frauen können (gewisse biologische Funktionen einmal außer Betracht gelassen), können Männer auch, und sogar vorzüglicher. Umgekehrt nicht!

Nun können Kritiker natürlich einwenden: Ich sei, indem ich dies behaupte, ein Differenz-Feminist mit umgekehrtem Vorzeichen, also "auch nicht besser".

Das wäre aber unsachlich.

Erstens ist nämlich die größere statistische Streuungsbreite von Männern gegenüber Frauen unbestritten. Männer stellen die Masse der Idioten, aber auch der Genies. Und auf die Genies kommt es an. Darum sind auch in Gebieten, auf denen vornehmlich Frauen sich zu entfalten pflegen, die Männer "Spitze": Als Spitzen-Köche, Modeschöpfer und Pädagogen. Weibliche Gegenbeispiele, d.h. Frauen, die Maßstäbe auch für Männer gesetzt haben, gibt es nicht - allenfalls gibt es Parität auf gewissen Gebieten wie der Mystik und der tätigen Nächstenliebe.

Zweitens ist die persönliche Erscheinung und Lebensform gerade von "ausgeprägten" Feministinnen auffällig oft - nun, ich will nicht sagen: männlich, aber - unweiblich. Es sind erkennbar Männer in Frauenleibern, wobei auch die Leiber oft "eins abkriegen", also nicht unbedingt weiblich wirken. Da Feministinnen dies durch z.B. Kurzhaarfrisuren und Hosenanzüge meist bewußt noch unterstreichen, werde ich mich sicher nicht des Schlechtredens schuldig machen. (Umgekehrt weiß ich von keinem Maskulisten, der als weiblich aussehend gilt.)

Drittens krankt die feministische Theorie an einem Begründungs-Mangel für die seit zwei Jahrtausenden währende männliche Überlegenheit. Gut, es gibt eine "Begründung": Frauen seien "immer schon" unterdrückt worden, und sie seien es heute noch. Aber das ist ja einfach lächerlich. Wie kann man einen Gleichwertigen (oder Besseren) Jahrtausende lang unterdrücken?

Viertens fehlt auch eine überzeugende Begründung für das angebliche Motiv. Wer nämlich etwas kann, den läßt man auch, und zwar im eigenen Interesse. Immer nur "siegen", das macht auf Dauer keinen Spaß. Und außerdem, wer macht seinen "Besitz" absichtlich schlecht? Wolfgang Amadeus Mozart war begabter als sein Vater Leopold, aber den hat das keineswegs abgehalten, sein Wunderkind nach Kräften zu fördern.

Die Umdeutung der natürlichen "Benachteiligung" der Frau in eine künstliche Benachteiligung ist vernunftwidrig; und jeder Versuch einer "Aufhebung" der natürlichen Benachteiligung durch Quotenregelungen ist vergeblich oder führt zu einem Verlust an menschlichen Ressourcen.


Interessant ist nun die Frage, warum Frauen sich heute einen Sexismus herausnehmen dürfen, welchen Männer sich fast nie zutrauen, und den sie sich auch kaum leisten könnten. Es trifft ja unzweifelhaft zu, was Doris Lessing sagte:

"Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun."

und ebenfalls trifft zu, daß die Androzid-Forderungen gebildeter oder auch weniger gebildeter Feministinnen (etwa Gearhart, Daly, Solanas u.a.) keine männliche Entsprechung haben.

Doch ist die Erklärung hierfür vergleichsweise einfach. Argumentativer Verrenkungen zur Erklärung des Übels bedarf es, anders als im Feminismus, nicht. Wenn nämlich (relativ) minderbegabte Wesen, wie Frauen es naturgemäß nun einmal sind, die Zügel in die Hand nehmen, dann weist das hin auf männliche Führungsschwäche. Wir kennen Ähnliches ja von Schulklassen, wo der Lehrer mangels Autorität und Selbstachtung nicht mehr das Sagen hat: Da sind es dann die Schüler, welche die "Musik" machen.

Völlig falsch ist es in diesen Fällen, die Schüler bzw. Frauen für das Desaster verantwortlich zu machen. Vielmehr bedarf es einer neuen Führung. Männer sollten schon ihrer Selbstachtung zuliebe die Führung ergreifen, das heißt, sich selbst erst einmal in die Zucht nehmen.

Wie aber ist es zu einer männlichen Führungsschwäche in diesem Ausmaße überhaupt gekommen?

Unter Anderem durch die demokratische Staatsform, welche die Politiker zu einem Gebuhle um weibliche Zustimmung geradezu zwingt. Denn Frauen stellen ja die Mehrheit, und um genau die geht es in einer Demokratie. Da herrscht "Masse statt Klasse".

Demokratie tendiert zur Aufhebung jeder Hierarchie, angefangen mit der Rangordnung von Gott und Mensch, dann von Mann und Frau, weiter von Nichtbehindertem und Behindertem, noch weiter von Erwachsenem und Kind, und - ja, ein K.M. Meyer-Abich propagiert sogar eine "physiozentrische" Ethik, in welcher Bäume eine größere Daseinsberechtigung haben können als Menschen. Verrückt? Nein, das ist einfach nur konsequent.

Damit nicht genug: Demokratie tendiert zwangsläufig zur Diktatur (genauer: Despotie) der Trittbrettfahrer. Vielleicht ist diese Diktatur immer noch besser als die Diktatur eines "genialen" Ausnahme-Menschen. Vielleicht birgt sie aber auch die Gefahr eines derartigen Umschlages in sich, wenn ihr nicht genügend gesteuert wird.

Und Steuerung ist auch eine Frage von Kultur. Dabei denke ich weniger an den Kulturbeutel im Badezimmer oder Reisekoffer als an die uns allen zukommende Fähigkeit, sich zu fragen: Wie sieht für mich eine menschliche Gesellschaft aus? In diesem Stadium sind wir noch frei. Niemand zwingt uns, eine Gesellschaft zu begünstigen, wie Erhard Eppler und seine SPD-Kollegen sie propagieren.

 

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