MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Heimatlos wegen Ausbreitung der Männer. Über Christa Mulack. (27-4-09)

Christa Mulack vertritt einen extremen Differenz-Feminismus. Ihr Buch "Natürlich weiblich. Die Heimatlosigkeit der Frau im Patriarchat" (1990) beginnt mit den Worten:

Das männliche Geschlecht hat sich auf diesem Planeten so breit gemacht, daß weibliche Heimatlosigkeit die unausweichliche Folge ist.

Das erinnert an die Klagen mancher Bürger inbezug auf den Migranten-Anteil in ihrem Stadtbezirk. Nun aber sind Mann und Frau als Fortpflanzungsgemeinschaft vereint, als Geschwister gemeinsam aufgewachsen, als Arbeitskollegen miteinander vertraut. Wie also ist das zu verstehen: Das männliche Geschlecht habe die übrigen 52% der Menschen weltweit heimatlos gemacht?

Mulack spricht nicht nur von einer materiellen Enteignung des weiblichen Geschlechts, sondern von einer zusätzlichen geistig-seelischen

Enteignung und Ausbeutung, die auf kultureller und religiöser, psychologischer und sozialer Ebene mit einem umfassenden Entfremdungsprogramm durchgeführt wird. [...] Der Verlust unserer Frauenwelt war ein jahrtausendelanger Prozeß, der wohl erst in der Gegenwart seinen Höhepunkt gefunden hat.

Natürlich müssen wir das nicht für bare Münze nehmen,

denn die Wahrheit des Menschen ist nicht zeit- und kultur-, sondern eben auch geschlechtsabhängig. (S.11)

Insofern geht es zumindest aber um Macht, nämlich der Macht von potentiell 52% der Weltbevölkerung. Zudem sind nicht Wahrheiten, sondern die Irrtümer gefährlich.

Als Differenz-Feministin lehnt Mulack die Geschlechter-Gleichheit als Theorem der Frauenbewegung radikal ab und wendet sich damit gegen die Queer-Theorie sowie die marxistisch-egalitäre Ideologie, mithin gegen die "Sozialistinnen" innerhalb der Feminismus wie Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer. Was Mulack diesbezüglich vorträgt, ist mir durchaus sympathisch.

Ebenso lehnt Mulack eine Gleichberechtigung ab und illustriert das u.a. mit folgendem Beispiel: Was haben Frauen von dem Recht, die Umwelt zu verpesten, wenn sie, anders als Männer, lieber saubere Luft mögen ? Die Interessen sind eben völlig verschieden - behauptet Mulack.

Gleichzeitig weist Mulack aber auch die These von der Gleichwertigkeit der Geschlechter zurück. Frauen sind demnach nicht gleich - nein, sie sind überlegen:

Aus diesem Grund tendiere ich zu einer dritten Haltung, die vielfach mit dem Begriff der "neuen Weiblichkeit" umschrieben wird. Die Grundlage dieser Wertung bildet ein weibliches Überlegenheitsgefühl gegenüber dem männlichen Geschlecht aufgrund von Fähigkeiten und Stärken, die [...] sich teilweise wissenschaftlich, teilweise aber auch in alltäglichen Erfahrungen vieler Frauen bestätigt haben. [...]

Aus einer solchen Position der Stärke heraus lehnen viele Frauen es inzwischen ab, ihre Energien weiterhin in einem Kampf um Gleichberechtigung zu verschleißen, die ihnen letztlich doch nur Rechte bieten kann, die sie gar nicht mehr wollen. (S.49ff.)

Ist dieses Selbstbewußtsein nicht erfrischend ? Ich wünschte es auch einmal in der Männerbewegung anzutreffen, etwa bei MANNdat, wo bis jetzt lediglich die Aufhebung von Benachteiligungen gefordert wird!

Nun aber zurück zu der Frage: Warum sind Frauen durch Männer heimatlos? Besser ausgedrückt: Warum fühlt Christa Mulack das so? Nun, sie ist homosexuell, und ihre Erscheinung läßt dies auch vermuten. (Ganz allgemein möchte ich sagen, daß homosexuell-mysandrische Frauen oft erschreckend männlich aussehen - wobei ich natürlich nicht Männlichkeit an sich erschreckend finde, sondern Männlichkeit im Gesicht von Frauen.) Und falls meine Auffassung wahr ist, daß es sich bei homosexuellen Feministinnen eigentlich um Männer handelt, die gewissermaßen den falschen Körper bewohnen, einen "Fremdkörper" sozusagen, dann macht sie das in der Männerwelt tatsächlich heimatlos. Es gibt dann keine Affinitäten außer zu Frauen.

In Anbetracht einer ansonsten "menschlichen" und verständigen Wesenart ist das tragisch; hinsichtlich der ideologischen Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Rechtswesen jedoch sollten wir es nicht zu leicht nehmen.

Vgl. Sie hierzu auch den Eintrag Christa Mulack in meinem Sexistinnen-Pranger.

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