MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Ist die Katastrophe unvermeidlich? (8-1-09)

Den maßgeblichen totalitären Systemen des 19. Jhrh. ist jeweils eine theoretische Begründung vorausgegangen: Dem Nationalsozialismus die Rassenlehre; dem Stalinismus die Klassenlehre. Diese theoretischen Begründungen bezeichnen wir als Ideologien; Ideologien wiederum haben ihre Begründung in der Philosophie.So ging Marx von Hegel aus, und für die Rassentheorie wird vor Allem Nietzsche als geistiger Ahnherr genannt.

Für die totalitäre System des 21. Jahrhunderts, dem global voranschreitenden Gender Mainstreaming einerseits und dem zum Sexismus gesteigerten Rassismus anderseits, scheint dieselbe Gesetzmäßigkeit zu gelten. Diese Systeme haben ideologische Begründung, die u.a. durch Gleichheits-Feministinnen wie Judith Butler ("Zwangsheterosexualität") und durch Differenz-Feministinnen wie S.M.Gearhart und Mary Daly gegeben wurden, und jeweils einen philosophischen Hintergrund, verschriftlicht im Werk der Simone de Beauvoir, bzw. in den Werken der "Matriarchats-Forscherinnen".

Zur allgemeinen Gesetzmäßigkeit der totalitären Systeme scheint aber noch mehr zu gehören. So ist erstens auffällig, daß es jeweils auch Widerstandsbewegungen gab bzw. gibt, diese jedoch, ganz anders als die totalitären Systeme selbst, theoretisch unbegründet blieben. Und erfolglos. Der Widerstand erschöpfte sich in reinem Aktionismus, der erfolglos blieb, erfolglos weil blind, und blind, weil theorielos. Ob für die Männerbewegung als Widerstandsbewegung dasselbe gilt, wird sich zeigen; bis jetzt aber herrscht eine heftige Theorie-Feindlichkeit. Folglich entfalteten die Katastrophen sich ungehindert nach ihrer jeweils eigenen Gesetzmäßigkeit.

Zweitens folgte aus den vollendeten beiden großen Katastrophen keineswegs eine Richtigstellung der ideologisch verfälschten Rasse- bzw. Klasse-Theorien. Stattdessen wurden sie auf Eis gelegt. So ist es heute verpönt, über Rassen zu reden. Die UNESCO hat in einer Erklärung dazu aufgefordert, den Begriff der Rasse nicht mehr zu verwenden; und dies mit der Begründung, daß der Begriff Rasse wissenschaftlich haltlos sei. Die Argumentation ist teilweise abstrus. So wird u.a. genetisch argumentiert (etwa: Ein Weißer in München kann genetisch mit einem Schwarzen aus Lome verwandter sein als mit einem anderen weißen Münchner), obwohl ein "ehrlicher" Rassist niemals genetisch argumentieren würde. - Und für Klassen hinsichtlich Begabungen, Fähigkeiten, Herrschaftsfähigkeit gilt dasselbe. Wo diesbezüglich Unterschiede auftreten, werden sie mit mangelnder Chancengleichheit in der Ausbildung "erklärt".

Wie wird, wenn wir diese Ergebnisse verallgemeinern, die sexistische Katastrophe ausgehen ? Nehmen wir an, der durch S.M.Gearhart konzipierte und durch V.Solanas salonfähig gemachte Androzid läge bereits hinter uns (ich gehe aus von einem unblutigen Androzid mittels Geburtenregelung), dann würde hinfort der Gebrauch der Begriffe "Geschlecht", "männlich" und "weiblich" verpönt, eventuell strafbewehrt, ganau so, wie das nach der nationalsozialistischen Katastrophe mit dem Begriff "Rasse" geschehen ist. Anreden mit "Herr" und "Frau" würden unmöglich. Sie sind ja bereits jetzt infrage gestellt, nachdem die Existenz von möglicherweise unendlich vielen Zwischen-Geschlechtern offiziell angenommen wird. Geschlecht ist zur reinen Deutungs-Angelegenheit verkommen.

In der Folge wird als Sexist nicht mehr gelten, wer eine geschlechtliche Antipathie zum Ausdruck bringt ("Tussis raus aus Männerkneipen"); auch nicht, wer Ideologien von der angeblichen Kollektivschuld des Mannes entwirft; sondern wer feststellt: "Es gibt Geschlechter und naturgemäße - nicht selbst gewählte - geschlechtliche Unterschiede."

Damit wäre die Chaotisierung des Kosmos, die Dekonstruktion des Aufbaus der realen Welt, kurz: die Ent-Hierarchisierung, ein Stück weiter fortgeschrittenen auf dem Weg zur Herrschaft des Tieres, des Antichristen. Dann wird die prinzipielle Gleichheit von Mensch und Tier nicht mehr nur Theorie, sondern Praxis sein. Es wird eine nie gekannte, nämlich die "totale" Toleranz herrschen in dem, was der Mensch mit dem Tier gemein hat (oder ihn unter die Tierstufe hinabwirft), und zugleich die totale Intoleranz, die brutalste Unterdrückung aller Bestrebungen, Menschenwürde zu denken und zu leben.

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