MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Nationalsozialismus, Hexenwahn und Genderwahn. (12-12-08)

Es ist völlig natürlich und regt mich keineswegs auf, wenn ich wegen meiner Sexismus-Kritik angegriffen werde und mir mühsam unterdrückte Wut, pathologisch gesteigerter Frauenhaß, Geistesschwäche oder -krankheit, ja latenter Terrorismus unterstellt wird; letzterer ingestalt einer möglicherweise unbeherrschbaren Neigung, demnächst "ein Mädchengymnasium plattzumachen". Richtig lehrreich sind jedoch die - meist durchaus gutgemeinten - Vorschläge, jeglichen Vergleich mit dem Nationalsozialismus zu unterlassen, weil das albern sei und ich riskiere, daß die Leser dann sofort weiterschalten.

Mag ja sein, daß dem so ist. Aber was soll ich mit Lesern anfangen, die sich nur einmal in ihrem Frust über männliche "Benachteiligungen" bestätigen lassen wollen und im Übrigen glauben, man müsse nichts weiter als aufklären; dann werde das Regime schon einlenken ?

Betrachten Sie einmal das Bild mit dem Titel "Trautes Heim ohne das Schwein", hergestellt von der Werbeagentur "Zink & Krämer" im Auftrag von Frauennotruf Trier. Das "Schwein", gemeint ist der männliche Lebenspartner und vielleicht Familienvater, schreibt sich in Frakturschrift. Wer von uns kennt aber nicht die Version vom "Judenschwein", ebenfalls in Frakturschrift ?

Trautes_Heim_ohne_das_Schwein

Jedenfalls kann niemand, der ernstgenommen werden will, behaupten, daß diese Anleihe beim "Judenschwein" zufällig sei. Es ist auch klar, was diese Anleihe oder Anspielung auslösen soll: eben genau die Gefühle des Hasses, der früher gegen die Juden gerichtet war. Da hilft auch der Einwand nicht, daß heute niemand mehr die Juden hassen würde. Genau dieselben Gefühle bestehen ja fort; sie haben nur ihr Objekt gewechselt und werden heute angewandt als wirksamste Totschlagargumente gegen Personen und sogar gegen Institutionen. Damit werden Karrieren beendet und bisweilen sogar Haftstrafen verhängt.

Es hilft auch nicht, einzuwenden, daß der hier verbildlichte Haß einen ganz konkreten Anlaß habe, nämlich die Gewalttat eines Mannes, und daß das weibliche Opfer sich ohne propagandistische Hilfe möglicherweise nicht trauen würde, von dem Beratungsangebot Gebrauch zu machen. Das ist ohnehin nur ein Vorwand. Unter dem Thema "Unser Selbtverständnis" schreibt der Verein nämlich:

"Wir sind Frauen und arbeiten für Frauen. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt Frauen, die sexualisierte Gewalt erlitten haben. Hierbei ergreifen wir ganz bewusst Partei für die Frau.

Allerdings bewerten wir ihre Situation nicht als individuelles Einzelschicksal. Vielmehr gehen wir davon aus, dass Gewalt gegen Frauen ein gesellschaftliches Problem ist, dessen Grundlage die ungleichen Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern darstellt."

Um dieses Ideologem zu stützen, ruft der Verein unter dem Thema "Wir brauchen Sie" dazu auf,

"hinzusehen, wo Gewalt verübt wird und unterstützend einzugreifen",

wobei die Formulierung "unterstützend einzugreifen" in bezeichnender Weise interpretierbar ist. U.a. wird auch um ideelle und finanzielle Unterstützung gebeten. Eins ist aber klar: "Wir brauchen Sie" - nämlich zur Stützung der These von den angeblich ungleichen Machtverhältnissen. Wie diese Machtverhältnisse aber in Wahrheit aussehen, hat z.B. Prof. Amendt und haben inzwischen zahlreiche andere Experten beschrieben. In fast jedem Falle, ob begründet oder nicht, bringt die Strafanzeige der Frau einen Prestigegewinn und eventuell das alleinige Sorgerecht samt Unterhaltsanspruch, dem Mann aber den finanziellen, gesellschaftlichen, oft auch den gesundheitlichen Ruin.

Siehe des Weiteren: Schlägerinnen-Stopp!


Verweilen wir noch etwas bei der Anleihe an der nationalsozialistischen Propaganda. Ich sei unglaubwürdig, wenn ich da einen Bezug herstelle, so warnen mich manche Leser. - Wie aber kommt es, daß, sobald es politischen Interessen dient, kleinste, wirklich zufällige Anklänge sofort mit größter Empörung aufgegriffen werden ? "Autobahn" ist so ein Reizwort, von vielen anderen zu schweigen.

Umgekehrt aber scheuen sich Politiker, und selbst beamtete Juristen nicht, kollektivistische Verunglimpfungen der raffiniertesten Art, wie hier durch den "Frauennotruf Trier", zu unterstützen oder jedenfalls zu billigen. Angegeben ist u.v.a. die Heinrich-Böll-Stiftung. Auch wurde die Ausstellung, welche die o.g. Graphik enthält, im Landesgericht Trier gezeigt.

Es ist somit jetzt hoffentlich klar, was jeden Sexismus-Kritiker "unglaubwürdig", besser gesagt zum Ärgernis macht: Daß er die auf unterschwellige Wirksamkeit kalkulierte sexistische Propaganda ins öffentliche Bewußtsein hebt.

Nationalsozialismus, Hexenwahn und Genderwahn.

Wer nun auch noch behaupten möchte, daß der Nationalsozialismus eine vorwiegend männliche Angelegenheit gewesen und der Feminismus darin nicht stark involviert gewesen sei, den soll man eines besseren belehren. Das ist auch nicht schwer. So untersucht etwa Wolfgang Behringer in seiner Abhandlung Neun Millionen Hexen. Entstehung, Tradition und Kritik eines populären Mythos die Geschichte der zahlenmäßigen Aufwertung der Hexen von real 40.-50.000 auf 9 Millionen (oder mehr), und kommt auf den bedeutenden Anteil nationalsozialistischer Feministinnen zu sprechen:

Wenn sich die seriöse Forschung so deutlich gegen die ideologisch bedingte Opfervermehrung verwahrte, woher kommt dann die große Anhänglichkeit an diese Zahlen bis in die Gegenwart? Die Antwort dürfte weder kritische Zeitgeistmagazine, noch die Frauenbewegung oder die Esoterikszene erfreuen. Denn die "Neun-Millionen-Theorie" wandelte seit den 1920er Jahren ihre Bedeutung und wurden im Kontext der NS-Ideologie politisiert und neu interpretiert. [...]

Zu einer weiteren Radikalisierung dieser Argumentation kam es im Milieu des völkischen Feminismus. [...]

In der Abhandlung "Der christliche Hexenwahn. Gedanken zum religiösen Freiheitskampf der deutschen Frau", einem "Kampfruf für jede nordisch-bewußte Frau", gewidmet "meinen deutschen Schwestern", die sich im Sinne der Monatszeitschrift "Die deutsche Kämpferin" zu einer "Schwesternschaft" zusammenschließen und endlich ihren [675] "Freiheitskampf" aufnehmen müssen (Vorwort), überbot Frieda Reimerdes (bzw. Friederike Müller-Reimerdes) erstmals die alte Neun-Millionen-Theorie. "Jüdische Denkart", "liberalistische Entwurzelung" und "art- und rassefremde Seelen- und Geistesgesetze" der "christlichen Priester- und Dogmenkirche" hätten nach Ansicht von Müller-Reimerdes "der deutschen Frauenwürde die tiefsten und blutigsten Wunden" geschlagen. [...]

"Blonde Frauen und Mütter, die Trägerinnen nordischen Rasseerbguts" seien von der Kirche systematisch ausgerottet worden. Bei dem "vier bis fünf Jahrhunderte dauernden organisierten und offiziellen Menschenmord, dem nach den jüngsten Berechnungen nicht Tausende oder Hundertausende, sondern neun bis zehn Millionen Frauen zum Opfer fielen", rissen sich christliche Männer "um die Ehre, die eifrigsten Hexenvertilger zu sein". Daß auch Männer hingerichtet wurden, geschah ihrer Ansicht nach nur, "um der organisierten Frauenausrottung den Mantel 'fachlich-sachlicher' Begründung zu leihen und sie dadurch den christlichen Völkern gleichsam 'mundgerecht' zu machen". Gegenüber der christlichen Kirche, "diesem konsequentesten Männerkollektiv", solle das feierliche Gelübde stehen: "Ich werde ein Rächer meiner gemarterten Schwestern werden!"

Zusammenfassung:

Wenn es darum geht, Opfer zu erfinden - Anspruchsopfer, nicht Liebesopfer ! -, dann sind Frauen kreativ, ja genial. Vielleicht liegt hier ihre einzige Genialität überhaupt.

Diesem Zusammenhang zwischen Nationalsozialismus, Hexenwahn und Genderwahn sollten in Zukunft vertiefende Untersuchungen gewidmet werden.

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