MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Plädoyer für einen Gynozid. (10-12-08)

Was den Androzid, den Massenmord an Männer, betrifft, so wird er nicht nur von vereinzelten Frauen - und merkwürdigerweise auch Männern - propagiert; er findet, unabhängig von aller Propaganda, tatsächlich statt. Und zwar strukturell. Ja, wir haben einen strukturellen Androzid, aufgrund struktureller Gewalt. Wo aber bleibt der Gynozid, der Massenmord an Frauen?

Doch zunächst noch einmal zum Androzid, nur des Vergleiches halber. Eigentlich sind es alte Kamellen, aber für diejenigen Leser, welche die Klosterstudie immer noch nicht kennen, teile ich mit: Während Frauen in Klöstern und außerhalb von Klöstern gleich lange leben, steigt die Lebenserwartung von Männern, die in einem Kloster leben, an. Sie erreicht dann annähernd die von Frauen. Es kann also dafür, daß Männer einige Jahre früher sterben als Frauen, keine biologische Ursache geben.

Einfügung 20-9-2009: Frauen, die den Androzid ausdrücklich gefordert haben, finden Sie aufgeführt in meinem Sexistinnen-Pranger. Es sind vor Allem Sally Miller Gearhart, Mary Daly und V.Solanas.

Die wahren Ursachen des vorzeitigen Männersterbens sind eigentlich bekannt: Alle sogenannten Todesberufe werden fast ausschließlich von Männern ausgeübt. Frauen wollen ja Gleichheit nur, wo es für sie Vorteile bringt, also auf den höheren Etagen; allerdings nicht auf Gerüsten, und jedenfalls gar nicht in Schächten, selbst nicht in der Straßenreinigung.

Dann der Streß und das Damoklesschwert der Kündigung. In einem Haushalt gibt es zumindest tagsüber keinen Chef; kommt er abends, so wird er gebeten, den verstopften Abfluß und den dämlichen Zweitwagen zu reparieren und überhaupt, er soll sich jetzt doch mal paritätisch an der Hausarbeit beteiligen und ebenso an der Kindererziehung. Es sei zugestanden, daß diese Rollenverteilung sich zunehmend auflöst. An der geschlechtlichen Zuweisung beruflicher Risiken hat sich dennoch nichts geändert. Dies erklärt, warum der männliche Mortalitätsüberhang heute nur wenig zurückgeht.

Morden Frauen auch ganz bewußt, und dies sogar massenhaft ? Allerdings, denn das Diktum "Mein Bauch gehört mir" wird konsequent umgesetzt und kennt keine Gleichberechtigung. Die steht nicht mal auf dem Papier. Was also mit dem vom Manne gezeugten Menschen geschieht, prä- und postnatal, darüber entscheidet allein die Frau. Ja aber, so könnte man einwenden: wer die alleinige Verantwortung trägt, trägt notwendigerweise auch die alleinige Schuld. Dürften Männer sich gegen das Leben entscheiden: würden sie es nicht ebenso tun ? Vielleicht - wenn sie das Kind nur gezeugt hätten, um die Versorgungsfähigkeit und -willigkeit des Partners auf die Probe zu stellen. Dafür fehlt es aber wohl an der nötigen Gleichberechtigung.

Folgerungen.

In Anwendung der heutigen misandrischen Sprache möchte ich mich pointiert einmal so ausdrücken: Frauen stellen eine Gefahr für die Menschheit dar. Für die Menschheit, und vor Allem für uns Männer. Mit weniger Frauen würden wir länger leben, ganz klar ! Frauen sollten sich auf gewisse Dienste und aufs Kinder-Austragen beschränken und danach die Kurve kratzen, anstatt die vorwiegend durch Männer gefüllten Kranken- und Rentenkassen auszubeuten. Sie fühlen sich ja wahrscheinlich auch selbst nicht wohl, wenn sie so dahinsiechen. Viele junge Altenpflegerinnen haben das bereits erkannt und wissen das Notwendige mit dem Profitablen zu verbinden.

Vorbild Indien.

Angeblich ist in Indien die Lebenserwartung von Männern und Frauen gleich: Beide werden im Durchschnitt jeweils 63 Jahre alt. Was spricht dagegen, diese Ausgewogenheit auch bei uns einzuführen ?

Grund für die ausgeglichene Lebenserwartung in Indien ist aber wahrscheinlich nicht die Idee der Gleichberechtigung, sondern vorwiegend der Kampf ums Überleben. Wenn es hart auf hart geht, müssen nämlich auch Frauen arbeiten - bis zum irreversiblen Umfallen. In besser gestellten Gesellschaftsschichten hingegen wird pränatal selektiert, d.h. die Geburt von Jungen gefördert. Das ist der wirtschaftliche Kalkül, also ein Kalkül, der üblicherweise der westlichen Lebensanschauung entspricht.

Damit bestätigen die Inder nur, was wir aus zuverlässigen Statistiken entnehmen: Frauen leben zu einem guten Teil auf Kosten der Männer. Diese kompensieren das zwar durch ihre Arbeitskraft, aber sie bezahlen es mit etwa 6 Jahren ihres Lebens. Sie sterben also an konstruktiver Aggression, d.h. an ihrer Tatkraft, und nicht, wie z.B. Rolf-Dieter Hesch es behauptet, an ihrer angeblichen Gewalttätigkeit. Die Inder sind intelligent genug, um einen Überschuß an faulen Weibern gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Die sexistische Propaganda pflegt hervorzuheben, daß in Indien z.B. 500.000 weibliche Föten jährlich "abgetrieben" werden. Doch abgesehen davon, daß Frauen ohnehin von ihrem Monopol der "Abtreibung" (besser: pränatale Tötung) gnadenlos Gebrauch machen, erweist sich diese Geburtenregelung bei näherem Hinsehen als völlig unspektakulär.

Der natürliche männliche Geburtenüberschuß beträgt 1,05:1,00. In Indien beträgt er aufgrund der Geburtenregelung angeblich 1,08:1,00. Man vergleiche dies mit der Forderung etwa von S.M.Gearhart, eine Männer-Frauen-Quote von 1:9 bzw. 1:12 herbeizuführen !

Worauf warten wir noch ?

Vor die Alternative gestellt, zugunsten einer Zukunftssicherung der Menschheit zwischen einem Androzid und einem Gynozid zu wählen, erscheint einzig der begrenzte Gynozid als eine vernünftige Lösung. Und zwar aus den folgenden Gründen:

  1. Männer würden länger leben. (Mortalitätsdifferenz in Rußland 13 Jahre !) Sie würden sich nicht des Frauen-Unterhalts wegen zu Tode arbeiten. Dafür müßten die wenigen verbleibenden Frauen sich zu Tode gebären - ihre vornehmste Pflicht.

  2. Die Armut würde verringert, da Frauen weniger produzieren und mehr verbrauchen. Vgl. hierzu u.a. die Sozialstatistiken. Kinder kosten Geld; Frauen kosten noch mehr, weil sie mehr ausgeben. Beweis: Männliche Singles verfügen über das weitaus größte Einkommen.

  3. Das Bildungsniveau, die Kultur, sie würden einen Aufschwung erleben. Zwischen der Höhe einer Kultur und ihrer Verachtung der Frau besteht nämlich ein enger Zusammenhang; bestes Beispiel ist das alte Griechenland während seiner Hochblüte. Matrifokale Kulturen hingegen sind schriftlose Kulturen. Das gilt übrigens auch für das radikal männer-"befreite" Matriarchat, das S.M.Gearhart in ihrem "Wanderland" entworfen hat.

Wer meine Gedanken anstößig findet, den verweise ich auf die Worte, mit welchen der Kriminologe Christian Pfeiffer seinen Essay "Gefährdet die Dominanz der Männer das Überleben der Menschheit?" eingeleitet hat.


Kommentare:
31.03.2011 um 18:04 Uhr
T.R.E.Lentze
Ist eine Vergewaltigung keine Vergewaltigung mehr, weil die Vergewaltigte sich erniedrigt fühlt und Anzeige erstattet hat?

Frauen würden sich verbitten, dergestalt durch einen Hobby-Psychologen "widerlegt" zu werden! Auch mir wäre es lieber, wenn meine Argumente einer Kritik unterzogen würden, und nicht meine Person.

Zunächst einmal: Einen "konstruktiven Dialog" zwischen Feministen und Antifeministen erwarte ich nicht. Man würde ihn ja auch nicht zwischen Faschisten und Antifaschisten erwarten. Und einen "kritischen Dialog" zwischen Mann und Frau erwarte ich ebenfalls nicht, denn der Feminismus ist eine Ideologie, die sowohl von Männern wie von Frauen vertreten wird. Ich halte Männer sogar für die gefährlicheren Feministen, ja sogar für die letztlich Schuldigen. Es geht also gar nicht um Frauen, sondern es geht um den Feminismus.

"wunderst du dich, warum du einsam und unglücklich bist?"

Ach je, woher wollen Sie denn das wissen? Und nehmen wir an, ich wäre wirklich einsam und unglücklich (was aber gottseidank nicht der Fall ist; weder zahle ich Alimente, noch konnte mir mein Sohn genommen werden), so wäre es zumindest ein Verstoß gegen die guten Sitten, ungefragt den Pfarrer zu spielen. Ich habe ja schon viele Feministen beiderlei Geschlechts aufs Korn genommen, siehe meinen Sexistinnen-Pranger -, aber ich habe mich niemals dazu herabgelassen, ihnen psychologische Gutachten auszustellen.

Es tut mir übrigens leid, daß ich Ihre Lektüretips nicht wahrnehmen kann. Ich lese ohnehin sehr viel, und zwar nicht gerade Trivialliteratur!

Freundliche Grüße - und werden Sie etwas bescheidener und auch respektvoller gegenüber lebenserfahrenen Menschen.
31.03.2011 um 15:31 Uhr
ceeler
Zur Lektüre empfehle ich: Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn - von Gerald Hüther. Um auf beiden Seiten ein besseres Verständnis für das männliche Geschlecht zu entwickeln.

1. Es ist eine polemisierende Unterstellung, dass Frauen den Männern grundsätzlich schaden wollen. Wie es die Frauen auch machen - auf dieser Seite bekommen sie Unrecht.
2. Genau wie auf der radikalfeministischen Ebene die Männer.
3. Wozu auch immer eine solche Seite wie diese hier nützen soll (wenn sie es denn wirklich soll) - zum konstruktiven Dialog trägt sie sicher nicht bei.
4. Vielmehr vermute ich einen tiefen persönlichen Frust und Enttäuschung über die eigene Position und Erfahrungen im Leben des Autors
5. Es hört sich nach einem Menschen an, der in seinem Leben viel gearbeitet, sich angestrengt hat nach allen Regeln der Moral und Recht zu leben - eben alles richtig zu machen (LKW-Fahrer, Vegetarier, gottgläubig - alles aufrichtige Werte) - und dem dann alles genommen wurde. Wahrscheinlich hat ihn (s)eine Frau sitzen lassen. Womöglich hat sie sein Kind abgetrieben, ohne ihn zu fragen - oder trotz seines Widerspruchs - oder noch schlimmer: sie haben mind. ein gemeinsames Kind, was er nach der Trennung nicht mehr sehen darf - aber Alimente zahlen muss. Jetzt ist er furchtbar wütend und ärgert sich, auf diesen furchtbaren Schwindel hereingefallen zu sein - insbesondere abhängig vom Verhalten einer Frau zu sein - wobei diese noch von allen Seiten Recht bekommt. Vom Standpunkt der Vernunft und Gerechtigkeit betrachtet ist die Situation verdammt beschissen. Der Autor verarbeitet also seinen Unmut im Verfassen von Pamphleten, die ihm das Gefühl wieder herstellen sollen - etwas wert zu sein. Um seine eigene Position nicht zu verlassen, muss man eine andere einfach demontieren - und abrakadabra, schon stehe ich besser da. Im Grunde sucht der Autor nach Anerkennung und Lob - die ihm bis jetzt schändlich verweigert worden sind.
6. Wäre es nicht viel sinnvoller, seinen eigenen Wert erst gar nicht im Vergleich zu einem anderen Menschen (in diesem Fall die Frau an sich) zu erkennen und zu halten? Auge um Auge, Zahn um Zahn - hat das wirklich jemals etwas Gutes hervorgebracht? Jesus (als Mann und Gottes Sohn) hat das nicht gefordert.
7. Wir leben in einem freien Staat - was die Meinungsäußerung angeht - jeder und jede darf sich artikulieren - aber sofern der Autor ernsthaft um eine Lösung bemüht ist und einen konstruktiven Beitrag zur Mann/Frau-Diskussion beitragen möchte - so scheint dieser Weg äußerst ungünstig zu sein. Vielmehr baut er sich seinen Turm, schön hoch und mit spitzen Außenwänden von dem er dann hinabschreit: ICH HABE RECHT!
8. So sei es denn - wunderst du dich, warum du einsam und unglücklich bist?
9. Nicht die anderen sind für dein Leben verantwortlich - du ganz alleine bist es. Du hast es in der Hand - und niemand kann dich zu etwas zwingen - erst recht keine Frau. Du erlebst genau das, was du erleben willst - du siehst genau das, was du sehen willst - du fühlst genau das, was du fühlen willst. Ich wünsche dir von ganzem Herzen ein glückliches Leben - und es tut mir sehr leid, dass du diesen Schmerz erleiden musstest.
10. Es gibt keine objektive Wahrheit - wir konstruieren unsere Welt selbst. Die deinige ist nicht meine - und ich kann sie aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Trotzdem wünsche ich dir, deine restliche Zeit auf Erden mit mehr Mitgefühl und wahrer Nächstenliebe zu füllen. Sei anderen ein Vorbild.
10. Zum Abschluss noch ein Lektüretipp: Anleitung zum Unglücklichsein - von Paul Watzlawick
06.02.2011 um 18:12 Uhr
sebastian
Herlich zu sehen wie die Damen hier nichts begriffen haben...aber dann in Aufsichtsräten sitzen wollen ;)

HAHAHA. Die westliche Frau von heute ist einfach nur dumm, sie kann höchstens Geld ausgeben und sich im Restaurant was zu essen bestellen (Kill Bill). Kann weder Kochen, ihre Wohnungen sehen aus wie Scheisse und ohne Männer würden sie jämmerlich verhungern und erfrieren.
06.01.2011 um 11:06 Uhr
Lisa
Oh mann, Junge, Du bist echt krank!
Was "Putze vom Dienst" geschrieben hat, ist einfach nur wahr! Und Du willst es nicht einsehen, stattdessen rechtfertigst Du Dich persönlich! Nicht Du bist hier gefragt, sondern generell die gesamte Männerwelt! Also siehe es ein, dass das stimmt, was sie geschrieben hat!

Du nennst Dich gottgläubig??? Ganz ehrlich, wage es nicht, Gott in dieses dreckige Spiel von Dir miteinzubeziehen!! Ich glaube, da hast Du was falsch verstanden! Heißt es in den 10 Geboten nicht "Liebe Deinen Nächsten"??? Und ganz genau so ist es gemeint! Dass Du so eine abschäumige Meinung vertrittst, hat nichts, aber auch gar nichts mit Gottgläubigkeit zu tun! Wenn Du also ein besserer Mensch werden willst, dann besinne Dich auf Dich selbst und hör auf, Dich mit so ner Kacke zu beschäftigen!

Ich bin nicht auf Dein Thema eingegangen, weil ich es einfach ekelhaft finde, dass Du nicht fähig bist, auf den Beitrag davor zu argumentieren, statt dessen aber Dich selbst angefangen hast zu verteidigen und in Schutz zu nehmen! Darum bin ich persönlich geworden!
Denk mal darüber nach!

PS: Wenn Du in Bonn studierst und ganz in meiner Nähe bist, krieg ichs ja schon fast mit der Angst zu tun!
29.11.2010 um 13:03 Uhr
T.R.E.Lentze
Da kommen alle Vorurteile zusammen, die nur denkbar sind.

"Aber welche Männer stehen denn auf dem Gerüst? Welche Männer arbeiten denn auf dem Bau? Etwa ihr Sesselpupser, die sich im Internet (weil sie sonstwo eh niemand anhört) über die Männersterblichkeit echauffieren?"

Ich habe mein Geld als Lkw-Fahrer verdient (jetzt brauche ich es nicht mehr), und wie fast alle meiner Kollegen habe ich nicht gesoffen. Geraucht allerdings auch nicht. Zudem bin ich seit etwa 30 Jahren Vegetarier. Auch damit bin anscheinend keine seltene Ausnahme unter meinen Kollegen, denn während der Fahrzeug-Überführungen nach England konnte man sich ein Essen ohne Fleich (aber mit Käse) bestellen, und etwa die Hälfte meiner Kollegen machte davon Gebrauch.

"Meistens traut man(n) ihnen keine Arbeit zu, die über 20-30 Stunden geht,"

Hier in Bonn sind die meisten versicherungspflichtig Beschäftigten Frauen. Ich sehe sie überall in den Behörden, von Schulen und der Uni gar nicht zu reden. Richtig ist aber: Sie machen weniger Überstunden, und sie nehmen ihre Arbeit auch sonst nicht so ernst - vgl. http://www.blogigo.de/MannBar/Karriere-nicht-um-jeden-Preis./4/ in meinem anderen Weblog.

"Da könnt ihr euch schön auf Gott besinnen"

Das tue ich täglich, aber viele andere Männer auch. In der kath'Kirche sind alle Priester männlich.

"Frauen töten Babies. Dass ich nicht lache. "

Ich finde das nicht zum Lachen!

"Wenn ihr euch nicht so häufig einfach aus dem Staub machen würdet,"

Selbst wenn das zuträfe, so ist das kein Grund, zu töten.

"dass die Frauen mit den Kindern sitzengelassen werden, sich in zwei Jobs abrackern müssen"

Unsinn. Frauen lassen sich ja gerade darum schwängern, um nicht mehr arbeiten zu müssen. Ich kann nur hoffen, daß irgendwann genügend Männer durch Unterhaltsverweigerung dieses Mißbrauch ssystem kippen werden.

"Wollt ihr denn bei einer Scheidung die Kinder zugesprochen bekommen?"

Ja, natürlich. Warum sollten wir auf die Vorteile verzichten?

"Wollt ihr 20-30 Stunden-Jobs?"

Ich persönlich bin dafür. Ich sehe nicht ein, daß immer nur die Weiber bevorteilt werden.

"Aber wisst ihr was? Die Lebenserwartung wird sich bald ausgleichen, da bin ich mir ganz sicher. "

Ich auch.
Nehmen wir es mit mehr Gelassenheit!
29.11.2010 um 12:25 Uhr
Nemo
Interessant ... ihr seid wirklich ganz groß im Jammern. Männer sterben früher. Wie traurig. Hmmm ... ist euch vielleicht schon mal in den Sinn gekommen, dass ihr nicht so viel saufen und rauchen solltet? Dass ihr auch ab und zu Sport treiben solltet? Klar. Die Frauen sind schuld, weil sie nicht solche schweeeren Arbeiten verrichten, wie ihr. Aber welche Männer stehen denn auf dem Gerüst? Welche Männer arbeiten denn auf dem Bau? Etwa ihr Sesselpupser, die sich im Internet (weil sie sonstwo eh niemand anhört) über die Männersterblichkeit echauffieren? Bestimmt nicht. Nein, das sind hauptsächlich die Gastarbeiter aus Ex-Jugoslavien, der Türkei, Russland, etc., über die ihr an euren Stammtischen herzieht.
Warum Weiber meistens länger leben? Weil sie grundsätzlich mal Schwierigkeiten haben, einen Vollzeitjob zu erhalten. Meistens traut man(n) ihnen keine Arbeit zu, die über 20-30 Stunden geht, zumindest nicht, wenn sie keine ausgezeichnete Ausbildung haben. Weil sie weniger saufen. Sich gesünder ernähren. Öfter zum Arzt gehen. Weniger rasen auf den Straßen. Alles Dinge, die ihr selbst in der Hand hättet. Aber gesund Ernähren ist schwul, zum Arzt zu rennen weichlich, und nicht zu saufen ist unmännlich, langsamer fahren weibisch, nicht wahr? Abgesehen davon führt Stress zu Herzinfarkt. Und diesen macht ihr euch ja wohl selber, hauptsächlich in euren Führungspositionen. Etwas an eurem eigenen Leben zu ändern, ist ja langweilig (oder auch anstrengend). Da schimpft man(n) lieber auf die pöhsen Frauen. Zwingt euch doch kein Schwein, immer mehr Geld zu scheffeln. Geht doch ins Kloster! Da habt ihr keine Frauen mehr, die Androzid betreiben können. Da könnt ihr euch schön auf Gott besinnen (würde euch übrigens absolut nicht schaden), und ein geregeltes Leben ohne Frauen führen, aber auch ohne Saufen, ohne Rauchen, ohne Fastfood, ohne Geldscheffeln und, was das Beste ist, ohne Sex.
Und das Nächste: Frauen töten Babies. Dass ich nicht lache. Wenn ihr euch nicht so häufig einfach aus dem Staub machen würdet, sobald es heißt, die Freundin sei schwanger, kämen die wenigsten Frauen darauf, abzutreiben. Ich weiß nicht, in welcher Welt ihr lebt. Ihr seht den Wald vor lauter Bäumen nicht. In der Realität ist es immer noch so, dass die Frauen mit den Kindern sitzengelassen werden, sich in zwei Jobs abrackern müssen (da sie ja ohne eine perfekte Ausbildung, wie ich schon sagte, eher mit 20-30 Stunden-Jobs abgespeist werden, und ein solcher reicht nicht, um die Miete zu bezahlen und ein Kind und sich selbst zu versorgen), wenn sie nicht vom Staat leben wollen, dem Ex jeden Monat wegen des Unterhalts hinterherrennen müssen und abends, wenn sie heimkommen, noch den Haushalt schmeißen, bis sie umfallen.
Ihr jammert auf höchstem Niveau, das muss man euch lassen. Ihr seid nichts anderes, als die Inländer, die sich darüber aufregen, dass die Ausländer ihnen die Jobs wegschnappen. Vorzugsweise die, die sie gar nicht haben wollen. Wollt ihr denn bei einer Scheidung die Kinder zugesprochen bekommen? Wollt ihr denn, dass jede Fickbeziehung, die ihr unterhaltet, das Kind, das ihr ihr anhängt (weil ihr nicht daran denkt, zu verhüten, denn das ist schließlich Frauensache), austrägt? Wollt ihr 20-30 Stunden-Jobs? Wollt ihr ab 20 jedes Jahr zu mindestens 2 Vorsorgeuntersuchungen? Wollt ihr euch ausgewogen und gesund ernähren? Wollt ihr die Verkehrsregeln einhalten? Wollt ihr das wirklich? Ich kann es mir nicht vorstellen.
Aber wisst ihr was? Die Lebenserwartung wird sich bald ausgleichen, da bin ich mir ganz sicher. Dank der pöhsen, verachtungswerten, finsteren, dämonischen Emanzipation. Denn seitdem saufen, rauchen und fressen die Frauen immer mehr, schwindeln sich in Führungsriegen, gehen zum Bundesheer, fahren zu schnell und machen zum Teil sogar wirklich harte Männerjobs *fg* Und dank dieser Tatsache werden sie bald genauso "früh" sterben, wie ihr. Problem gelöst.
21.05.2010 um 13:44 Uhr
T.R.E.Lentze
Hast du dich auch schon mal gefragt, was gewisse Feministen zur Einsicht gebracht hat, daß ein Androzid aus der Welt einen besseren Ort machen würde? Z.B. diesen Prof.Hesch, über den ich ja hier auch geschrieben habe.

Ich habe mir diese Frage gestellt, bin aber zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen. Verstehen könnte ich, wenn z.B. jemand, der durch einen Ausländer zusammengeschlagen wurde, zum Ausländerfeind, "xenophob" wird. Entsprechende Erlebnisse scheinen aber die Feministen gar nicht gehabt zu haben. Alice Schwarzer z.B. hat eigener Aussage nach eine angenehme Kindheit erlebt, ebenso Sally Miller Gearhart. Und beruflich erfolgreich waren sie auch alle.

Vielleicht könntest du dazu etwas sagen?
21.05.2010 um 11:56 Uhr
Mrs. Brown
Ein sehr aufschlussreichen Text muss ich sagen.
Mich interessiert nur wie du zu dieser intelligenten Einsicht gekommen bist, ein Gynozid würde aus der Welt einen besseren Ort machen, oder die Menschheit retten.
Nein mal ganz im Ernst was ist denn bei dir in der psychischen Entwicklung schief gelaufen?
Musst du noch immer bei Mama im Bettchen schlafen?
Anderst kann ich mir diese stupiden, argumentativ haarsträubenden Schreibversuche, die nach Misogynie stinken, nicht erklären.
18.09.2009 um 23:31 Uhr
putze vom dienst
so liebe diskussionsfreunde
bin leider nicht so wortgewandt wie ihr aber ich versuchs trotzdem mal....
"gleichberechtigung für männer und frauen, frauen stehen in ihrer geistigmoralischen reife zwischen männern und kindern..."
tut mir leid aber all das ist für mich einfach nur quatsch....1. sind männer und frauen in unterschiedlichen körpern geboren worden und das aus gutem grund und desshalb bin ich auch der meinung das es eine gleichberechtigung in der form überhaubt nicht geben kann!! Wir wurden aus gutem grund gemacht wie wir sind...ich bin eine frau, aber nicht eine von denen die sagen wir sollten gleich behandelt werden wie männer...es ist gar nicht möglich, da wir frauen körperlich nicht so viel leisten können wie ihr männer!! aber die aussage dass wir nur die geistige reife eines sagen wir "männlichen jugendlichen" haben finde ich auch falsch...genau wegen sprüchen wie dieser ist der feminismus überhaubt entstanden! Ich denke der grundgedanke des feminismus ist aus dem wunsch entstanden in dieser welt nicht nur als frau und babymaschine wahrgenommen zu werden, sondern als vollwertigen menschen...warum spielt es denn eine Rolle von welchem Geschlecht nun eine firma geleitet wird? Möge der bessere gewinnen oder?
dass eine frau nicht zwingend auf baustellen arbeiten will ist mir als frau vollkommen klar eben wegen den körperlichen anstrengungen die man dort erbringen muss...aber wie viele männer arbeiten denn in typisch weiblichen berufsabteilungen wie sagen wir mal friseure, köche, reinigung...
ich habe kein problem eine frau hinter dem herd mit einer schar kinder hinter sich stehen zu sehn (irgendwann werde ich das selber warscheindlich), aber ich denke eine frau sollte das recht haben selber entscheiden zu können ob sie sich ihr geld selbst verdienen will oder ob sie sich von ihrem Mann aushalten lassen will. Nicht jeder mann und nicht jede frau ist dafür gemacht! Wie ihr selbst sagt, frauen kosten geld, viel geld und nicht jeder mann ist dazu bereit dafür aufzukommen, doch sollte die frau dann doch in der lage sein sich ihr leben selbst finanzieren zu können!?! es gibt nunmal kein "entweder so oder so"! es ist ein zusammenspiel von beiden parteien! Ich persönlich finde der heutige feminismus geht zu weit, denn frau und mann sind verschieden und das wird auch immer so bleiben was ich lediglich wünsche ist eine gleichberechtigung in verschiedenen sparten! als würde man uns auf die waage legen und wären dort auf gleicher höhe...
so und nun genug gequatscht, vielleicht bin ich ja am thema vorbei, ist mir aber jetzt auch egal...wollte meinen senf auch noch dazu geben :)
18.09.2009 um 13:25 Uhr
T.R.E.Lentze
Am Anfang des Übels steht die Ideologie der Gleichheit. Sie widerspricht völlig der Lebens-Realität. Frauen stehen in ihrer geistig-moralischen Reife zwischen Männern und Kindern. Eine Ideologie, die das leugnet, begünstigt zwangsläufig den Feminismus. Wenn ich das schreibe, dann wird mir immer "Frauenhaß" unterstellt. Aber das ist Unsinn, denn ich hasse ja auch nicht meinen Sohn, wenn ich ihm sagen muß, daß er nicht die Reife hat, um gewisse Entscheidungen zu verantworten.

Du schreibst:

"Das Problem ist jedoch meineserachtens primär, dass Frauen zwar formell nun in den Genuss der selben Rechte kommen, die veralteten sozialen Geschlechterstrukturen aber nach wie vor bestehen,"

Genau das tritt immer ein, wenn Kinder oder Frauen privilegiert werden. Sie wollen immer nur Rechte, niemals Pflichten. Welche Frau wäre bereit, "nach unten" zu heiraten? Fast keine, und wäre sie noch so wohlhabend! Und dagegen hilft auch keine Gleichheits-Ideologie. Diese wird immer durch die Lebens-Realität widerlegt werden. Zumindest hat sie ihren Preis.

Und wer bezahlt die Zeche, d.h. den Feminismus? Wir Männer natürlich! Das ist nicht nur dumm, das ist erbärmlich. Aber der tiefere Grund ist die Säkularisierung. Die führt zum Materialismus und Sexismus. Vergleiche: lat. mater (= Mutter), Materie, Materialismus. Darum denken Frauen nur ans Geld, wenn sie die Scheidung im Blick haben. Selbst beim Sex denken viele von ihnen nur ans Geld, wie das Phänomen der Prostitution beweist.

Und welche Frauen tritt an, um die Armut in der Welt zu beseitigen? Materialismus den Frauen, Idealismus den Männern. Nie war es anders gewesen. Auch das Mönchstum ist eine ganz vorwiegend männliche Angelegenheit. Wenn Frauen ins Kloster gingen, dann oft nur, weil sie es mußten.

Student
18.09.2009 um 03:17 Uhr
robert
Interessante Lektüre.
Nundenn, wir Männer könnten ohnehin ein immenses Klagelied darauf anstimmen, dass unsereins heutzutage durch diese wir-wollen-dieselben-Vorteile-Emanzipation in diversen Punkten benachteiligt wird.
Das Problem ist jedoch meineserachtens primär, dass Frauen zwar formell nun in den Genuss der selben Rechte kommen, die veralteten sozialen Geschlechterstrukturen aber nach wie vor bestehen, was nicht zuletzt aber durch biologische Unterschiede gegeben ist.
Dies ist auch der Grund, wieso man als Mann belächelt wird, wenn man sich beispielsweise darüber aufregt, dass einem durch die Militärdienstpflicht Lebensjahre geklaut werden.

Aber den Unterschied zwischen den Geschlechtern hervorzuheben, ist in meinen Augen keine konstruktive Lösung, das ist imho ein Rückschritt - wir finden es ja hoffentlich gut, dass Frauen die gleichen Rechte bekommen haben und erachten Frauen als gleichwertige Mitmenschen.
Die einzig progressive Lösung für all diese Probleme wäre, Mann und Frau EFFEKTIV in allen Belangen gleichzustellen, eben hauptsächlich sozial. Die klassischen Geschlechterrollen gehören verdammt noch mal über Bord geworfen. Wie kriegen wir das hin? Keine Ahnung, das riecht alles nach Totalitärem. Aber wieso nicht, beim Menschen versagt die Evolution ja insofern, dass die Dinge nicht von selbst einfach besser werden.

Das Problem der unterschiedlichen Biologie bleibt allerdings bestehen, das ist unumgänglich - insofern müssen halt immer irgendwelche spezifischen Gesetze her, primär wenns ums Kinderkriegen geht (z.B. Mutterschaftsversicherungen).

So genug Müll von meiner Seite.
12.12.2008 um 01:20 Uhr
T.R.E.Lentze
Völlig richtig. Ich habe das nicht auch noch erwähnt, weil ich mir sage, daß die Leser ruhig ein bißchen mitarbeiten sollten, wenn eine krative Auseinandersetzung zustandekommen soll. Darum freue ich mich, daß du den o.g. Hintergrund erwähnt hast.

Ich werde sicher bei anderer Gelegenheit noch darauf zu sprechen kommen. Indien ist gerade in Sachen Sexismus und Sexismuskritik nicht uninteressant.
11.12.2008 um 18:31 Uhr
Urs Bleiker
Danke für deine Antwort. Es ist ja nicht so, dass ich eine sachliche Diskussion ablehne. Zu der Geschichte mit dem Massenmord an ungeborenem Leben lassen sich im Übrigen ein paar interessante Dinge feststellen: Das Eine ist die „Mein-Bauch-gehört-mir-Propaganda!“ wenn es der Frau nützt, bei gleichzeitigem beheulen von so und so viel abgetriebene weiblichen Föten in Indien! Hier scheint die typisch feministische Verlogenheit und Widersprüchlichkeit durch. Im Weiteren verschweigt die Propaganda, warum weibliche Föten ein Problem sind: Die Mitgift, welche die Elternfamilie der Frau bezahlen muss, kommt diese oft teuer zu stehen (oder kann schlicht nicht aufgebracht werden)! Hinter der Mitgift steht der Gedanke, dass die Familie des Bräutigams nun auch die Frau versorgen muss, während die Familie der Frau ihre „Versorgungslast“ nun los ist. Würde die Denke in Indien mehr in die Richtung gehen, dass sich die Frau gefälligst selber versorgen soll, gäbe es das Problem überhaupt nicht. Aber ein solches Ansinnen ist natürlich gleich auch wieder frauenfeindlich……
11.12.2008 um 15:52 Uhr
T.R.E.Lentze
Das Thema ist zu ernst, um es mit Humor anzugehen; jedoch habe ich stellenweise ironische Töne angeschlagen.

Bei genauem Lesen - und das verlange ich - sollte klar werden, daß ich keinen Gynozid fordere. Allerdings soll der Leser in die Lage versetzt werden, auf die Frage zu antworten, warum wir keinen Gynozid brauchen. Ich habe ja Argumente gebracht, die für einen Gynozid sprechen, und die sollten dann auch einmal ernstgenommen werden.

Ich weiß, daß zu einer Provokation der vorliegenden Art sehr viel mehr Mut gehört, als der Mut, den Chr. Pfeiffer für sich in Anspruch nimmt. Der hat ja den Zeitgeist auf seiner Seite. Auch vor 70 Jahren gehörte kein Mut dazu, einer bestimmten Menschengruppe zu unterstellen, die Menschheit zu bedrohen.

Zur Frage meines intellektuellen Niveaus: Diese Frage kann nur beantwortet werden durch eine Auseinandersetzung mit meinen Argumenten. Und ich meine eine geistige Auseinandersetzung. Im Unterschied zu den Feministen mache ich es nicht so, daß ich Judenwitze in geschlechtsbezogene Witze umforme ("Was ist ein Mann in Salzsäure ? Ein gelöstes Problem"), zumal ich ja dafür auch kein Verdienstkreuz oder Ritterorden zu erwarten hätte. Aber der Zeitgeist kann sich ja noch ändern. Ich müßte nur so deutlich werden, wie A.Schwarzer, dann kriege ich sicher noch mein Verdienstkreuz ausgehändigt.

Aber nun wieder im Ernst: ich bin, anders als die Linken und Feministen, gottgläubig und will lieber Opfer bringen als Opfer fordern. Dazu gehört auch, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, denn das fällt zunächst einmal auf mich zurück. Ich wäre aber wirklich sehr froh, einmal wirklich konstruktiv kritisiert statt angegriffen zu werden. Es besteht ein echter Diskussionbedarf. Bleibt der Diskurs aus, so wird die Saat der sexistischen Gewalt aufgehen. Das wäre eine Katastrophe, die ich für die Menschheit ernsthaft fürchte, und die vermieden werden kann, wenn man im Geiste der Freiheit, der Furchtlosigkeit und der Menschlichkeit miteinander diskutiert.
11.12.2008 um 12:47 Uhr
Urs Bleiker
He, Student1, habe ich jetzt deinen Humor nicht ganz verstanden (dann 'tschuldigung, leider lange Leitung) oder bist du inzwischen auf dem gleichen intellektuellen, geistigen und moralischen Niveau angelangt wie die Feministengemeinde?
MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.