MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Was ist gefährlicher - Rassismus oder Sexismus ? (26-11-08)

In den untenstehenden Beiträgen habe ich drei Feministinnen erwähnt, welche die Vernichtung der Männer bzw. ihre Reduzierung auf 10 % der Weltbevölkerung gefordert haben. Zwei von ihnen, Sally Miller Gearhart und Mary Daly , sind Inhaberinnen hoher akademischer Grade; sie haben auch keinen Zweifel daran gelassen, daß sie es ernst meinen. Die dritte in diesem Bunde, Valerie Solanas, ist zwar in der Psychiatrie gelandet. Das hat aber eine Vielzahl von durchaus gesunden, teilweise sehr einflußreichen Menschen - in Deutschland z.B. die mit zwei Bundesverdienstkreuzen ausgezeichnete Alice Schwarzer - nicht abgehalten, offen mit ihr zu sympathisieren.

Nun könnte man das bagatellisieren, indem man sagt: Das sind ja bloße Meinungen. An ihre politische Umsetzung wird sicher Niemand denken.

Wirklich?

Es wird wohl jedem tieferdenkenden Zeitgenossen auffallen, daß ein höchst seltsamer Widerspruch besteht zwischen der wahrlich überzogenen, reflexhaften Reaktion auf jede Äußerung, die auch nur entfernt an Rassismus denken läßt, und der nonchalanten Gleichgültigkeit, mit der sexistische Äußerungen, sagen wir ruhig: Absichtserklärungen, hingenommen werden.

So gab und gibt es zum Beispiel Versuche, die Waldorfschulbewegung - wenn nicht die gesamte anthroposophische Bewegung - zu diskreditieren mit dem Argument, daß sich in dem etwa 300 Bände umfassenden Werk ihres Gründers (gestorben 1925) auch einige Aussagen finden, die angeblich abwertende Äußerungen über die "Negerrasse" darstellen. Doch abgesehen davon, daß dies damals der ganz normale Sprachgebrauch war, so wäre natürlich die Schlußfolgerung unsinnig (sie ist auch wohl niemals gezogen worden), daß Waldorfschüler aufgrund ihrer Erziehung irgendwann zu einem Massenmord aufrufen oder mit einer solchen Idee sympathisieren könnten. Ja, der Abwehrreflex gegen jedwede "rassistische Vorstellungen" geht so weit, daß die UNESCO in einer öffentlichen Erklärung dazu aufgerufen hat, den Begriff "Rasse" zu meiden, da er wissenschaftlich nicht haltbar sei.

In Konsequenz wäre umso mehr der Begriff "Geschlecht" zu meiden bzw. zu ächten, zumal auch dieser Begriff durch Einführung des "Transgender" gegenwärtig seine Konturen verliert. Doch das Gegenteil ist der Fall ! Die weltpolitisch eingefädelte Gender-Mainstreaming-Bewegung ist dabei, Alles und Jedes geschlechtlich zuzuordnen. Und Mary Daly, die "bedeutendste Feministin des 20. Jahrhunderts" (so Wikipedia u.a.), ist stolz darauf, kein Mensch zu sein, sondern ein Geschlechtswesen, nämlich eine Frau. Mit dem Argument der Menschenwürde wäre ihr demnach wohl nicht beizukommen!

Als Hitler sein Vernichtungswerk beschloß, hat eine ausgearbeitete Rassenlehre längst vorgelegen, die freilich nie so radikal und zynisch war wie die heutige Geschlechterlehre. Dem Einwand, daß heute kein Hitler zu sehen ist, welcher dergleichen umsetzen würde, trete ich mit dem Argument entgegen, daß wir heute ein globalpolitisches Netzwerk haben, welches ohne jedes "Gebrüll", vielmehr ganz unspektakulär, gewissermaßen "klammheimlich", seine Entscheidungen trifft und umsetzt. Der Menschheit werden diese Entscheidungen ohne vorangegangene demokratische Entscheidungsprozesse vorgesetzt, auch übrigens in Europa.

Wer sich hierüber näher informieren möchte, der lese etwa folgende Artikel:

Prof.Dr.Dr. Michael Bock, "Gender-mainstreaming als totalitäre Steigerung der Frauenpolitik"
Volker Zastrow, "Politische Geschlechtsumwandlung"
René Pfister, "Der neue Mensch"

Wer trotzdem noch meint, es bestünde kein Grund zur Besorgnis, der wird sich irgendwann vielleicht vorwerfen lassen müssen, ein Mitläufer gewesen zu sein.


Kommentare:
27.11.2008 um 22:48 Uhr
T.R.E.Lentze
Ich habe in beiden Seiten mal reingeschaut, finde aber momentan keinen themenbezogenen Artikel. Jedoch hat A.H. auf seiner Webseite einen oder einige bemerkenswerte Artikel verlinkt, die er in ef veröffentlicht hatte. Interessante Artikel sind ganz bestimmt darin. Vielleicht sollten wir darüber und überhaupt in diesem neuen Forum korrespondieren: http://mannbar.foren-city.de/
27.11.2008 um 15:07 Uhr
Urs Bleiker
Ich würde mal mit einer Zeitschrift anfangen, z.B. mit dem libertären Magazin im deutschsprachigen Raum schlechthin "Eigentümlich frei": http://www.ef-magazin.de
Die Libertären sind die einzigen, die sich konsequent gegen den Feminismus aussprechen. Dementsprechend hat Arne Hoffmann seine monatliche antifeministische Kolumne im "Eigentümlich frei" (nicht online). Eine weitere Zeitschrift bzw. Onlinezeitung ist der "Western Standard": http://westernstandard.ca/website/index.php
Der "Western Standard" hatte lange Zeit eine antifeministische Artikelreihe von Grant Brown im "Programm". In den einschlägigen Publikationen wie "Eigentümlich frei" werden auch viele lesenswerte Bücher empfohlen!
27.11.2008 um 13:05 Uhr
T.R.E.Lentze
Was sich als Demokratie deklariert, muß nicht immer Demokratie sein, vgl. die ehemalige griechische Militärdiktatur. Wohl kein Staat begreift sich als nicht- oder antidemokratisch. - Davon abgesehen gebe ich dir recht: man kann mit guten Gründen den Wert der Staatsform Demokratie infrage stellen. - Auf welche libertären Schriften beziehst du dich ? Bitte gib einen Hinweis zu meiner Orientierung.
27.11.2008 um 12:22 Uhr
Urs Bleiker
Na ja, hier in einem Demokratiemanko das Problem zu orten, ist meiner Meinung nach doch sehr gewagt. Die Mehrheit der Bevölkerung begrüsst den Feminismus, kauft feministische Mainstreammedien und wählt feministische Politiker. Die ultrafeministischen Länder sind alle Demokratien und Nichtdemokratien neigen kaum zum Feminismus. Die Demokratie ist das Problem! Diese Ideologie, welche auf der Maxime beruht, die Mehrheit darf alles, hat immer Recht und alle müssten nach dem Willen der Mehrheit leben (und notfalls mit Zwang und Gewalt dazu gebracht werden), ist wohl mehr als fragwürdig! Wer dazu mehr erfahren will, sollte sich mit libertären Schriften befassen!
MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.