MannPassAuf! Wider die Greuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Der Kuhschwanz bedeckt das ganze Arschloch. 4-3-2013

Bild rechts:

Männerfeindliche Witze wie Was ist der Unterschied zwischen einer Krawatte und einem Kuhschwanz? - Der Kuhschwanz bedeckt das ganze Arschloch

- veröffentlicht durch Alice Schwarzer in ihrer Zeitschrift "EMMA" -

sind nach Meinung der Landesmedienanstalt NRW (LfM), rechtlich vertreten durch ihren Direktor Dr. Jürgen Brautmeier (siehe rechts),

"erkennbar witzig gemeint", und verstoßen daher nicht gegen das Jugendmedienschutzgesetz.

 

1. Wer definiert die Meinungsfreiheit ?

Gemäß Urteil des Amtsgerichtes Düsseldorf vom 18-1-2013 stellen Frauen neuerdings eine beleidigungsfähige Gruppe dar. Damit hat das Gericht die Auffassung der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen (LfM) bestätigt, welche in gewissen Einträgen meines Diskussionsforums Weiberplage Äußerungen zu erkennen glaubte, die gegen die Würde der Frauen verstoßen, denn:

Die Fülle der hier gebrauchten, teilweise mit sehr viel haßgetriebener Phantasie kreierten, Schimpfbegriffe, dazu noch im Kontext mit Bemerkungen, die die Frau teilweise auf den im Gossenjargon bezeichneten Genitalbereich reduzieren und schon aufgrund ihres Geschlechts in die gedankliche Nähe von Naziverbrechen rücken, übersteigt das Maß des Hinnehmbaren so weitgehend, daß auch der erwähnte Beleidigerschutz des Bundesverfassungsgerichts dem Betroffenen nicht zu helfen vermag.

Doch abgesehen von der Frage, ob Frauen wirklich einen beleidigungsfähigen Teil der Bevölkerung bilden - diesbezüglich habe ich Antrag auf erneute Verhandlung gestellt -, wäre auch zu klären, was eine rechtlich relevante geschlechtsbezügliche Beleidigung eigentlich ist.

Die Frage stellt sich gerade deshalb, weil dieselbe Anstalt, welche den Vorwurf der Frauenfeindlichkeit erhob, in einem Schreiben an mich entsprechende "Witze", die sich allerdings nicht gegen Frauen, sondern gegen Männer richten, als unbedenklich eingestuft hat,

auch wenn der Verfasser [des Eintrages, in welchem die Witze wiedergegeben sind; gemeint bin ich] diese Art von Humor subjektiv als geschmacklos empfinden mag.

Es handelt sich z.T. um ehemalige Judenwitze, welche durch Alice Schwarzer in Männerwitze umgeformt worden sind. Sie erfüllen somit sowohl den Tatbestand der Nähe zu Naziverbrechen, als auch - siehe oben den Bildbegleittext - den Tatbestand des Gossenjargons.

Um Mißverständnisse zu vermeiden, stelle ich hiermit klar, daß ich Herrn Brautmeier, der den an mich adressierten Bußgeldbescheid unterzeichnet hat, keinesfalls als Arschloch bezeichne. Die Vertreter der LfM werden mir das glauben, da sie mir ja selbst - zurecht - unterstellt haben, "diese Art von Humor" als geschmacklos zu empfinden.

Zudem halte ich für möglich, daß Herr Brautmeier die Unterschrift nur halbherzig oder gar widerwillig geleistet hat. Möglicherweise wäre er mir sogar sympathisch, wenn ich mit ihm ins Gespräch kommen würde. Und davon abgesehen habe ich seit meiner Schulzeit überhaupt niemanden als Arschloch bezeichnet, ja, ich glaube, schon damals nicht. Ich pflege meinen Ärger anders zu artikulieren.

 

2. Die Alternative: Entweder beide Geschlechter sind beleidigungsfähig - oder keines.

Immer noch gilt, was die - sich selbst als feministisch bezeichnende - Schriftstellerin Doris Lessing schon vor Jahren schrieb:

Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.

Nun aber genügt es nicht, Androphobie (Männerhaß) einfach der Landesmedienanstalt zu melden in der Meinung, alles Nötige sei getan. Wie wir sehen, hat man ja dort gegen den Männerhaß gar nichts einzuwenden; man findet ihn sogar "witzig".

Es galt also, den Spieß umzudrehen und es darauf ankommen zu lassen, daß die Landesmedienanstalt ihrerseits in die Offensive geht. Genau das habe ich getan. Können es jetzt alle tun?

Im Prinzip könnten sie!

Aber es ist klar, daß die Männer, welche sich zu wehren bereit sind, jetzt erst einmal den Ausgang des o.g. Verfahrens abwarten wollen. Und egal, wie entschieden wird: Der Kampf gegen die Ungleichbehandlung hat begonnen. Das gilt selbst dann, wenn mein Antrag zurückgewiesen werden sollte.

Wenn es dabei bleibt, daß Frauen ab jetzt einen beleidigungsfähigen Teil der Bevölkerung darstellen, dann hat das für Männer auch zu gelten. In der Folge hätte Alice Schwarzer - die mit dem Kuhschwanz-Witz - ihre Bundesverdienstkreuze etc. zurückzugeben. Und natürlich nicht nur sie. Dann würde auch ich gerne das geforderte Bußgeld zahlen.

Wird hingegen der Meinungsfreiheit die Priorität eingeräumt, dann ist das erreicht, was ich eigentlich will. Ich will es auch darum, weil gar nicht sicher ist, daß die Rechtsprechung sich an das Gebot der Gleichbehandlung halten würde. Sie hat es ja bisher nicht getan. Warum sollte sie es zukünftig tun?

 

3. Homosexismus und Meinungsfreiheit.

Während der Verhandlung am 18-1-2013 warf mir Richter Hennig - ohne jeden Bezug auf den Vortrag des Prozeßgegners - vor, mich im Forum "Weiberplage" auch abschätzig gegen Homosexuelle geäußert zu haben. Offenbar liegen Frauenhaß und Schwulenhaß - Gynophobie und Homophobie - aus der Sicht ihrer Aufspürer ganz dicht beieinander. Das ist nur konsequent, denn umgekehrt treten Feministen m.W. immer auch für sexuelle Toleranz und Vielfalt ein.

Diese "Toleranz und Vielfalt" bezieht sich aber gerade nicht auf die Gewissens- und Meinungsfreiheit, sondern bezeichnet lediglich die propagandistische Aufwertung sexueller Spalt- und Zerfallsprodukte (Bi-, Homo-, Inter- und Parasexualität) zu neuen Kulturformen unter dem Etikett der Gleichberechtigung. Wer aus dem Gewissen handelt, wird diese Aufwertung aber ablehnen, weil sie die fortpflanzungs-geeignete Sexualität und damit die Ehe entwertet. Man könnte ebenso den Doktortitel entwerten, indem man ihn auch an Debile, Imbezille und Idioten verleiht.

Wer so aus dem Gewissen spricht und dafür Meinungsfreiheit in Anspruch nimmt, wird von den Homosexisten als homophob diffamiert, d.h. als als krank und politisch behandlungsbedürftig. Dabei ist keineswegs jeder Homosexuelle auch Homosexist. Es ist ja auch nicht jede Frau zugleich Feminist. Im Gegenteil, es gibt (vermutlich gar nicht wenige) Homosexuelle, die den Homosexismus ablehnen, ebenso wie es Frauen gibt, die den Feminismus ablehnen.

Umgekehrt ist keineswegs jeder Homosexist auch homosexuell, und keineswegs ist jeder Feminist weiblich. Vielmehr gibt es Sexisten jeder Spielart (Bi-, Homo-, Inter-, Parasexisten) sowie Feministen, die aus rein politisch-ideologischen Motiven ihre Propaganda betreiben. Was aber ist ihr Motiv? Es ist ihre Feindschaft gegen den zukunftsfähigen Menschen.

 

3. Ursachen der Feindschaft gegen den Mann.

Den Mann zu bekämpfen, bedeutet, den Menschen zu bekämpfen. Mehr als Frauenhaß bedeutet Männerhaß soviel wie Menschenhaß. Mann und Frau sind nicht gleichwertig; sie gehen nicht auf in einer bloßen geschlechtlichen Polarität.

Daraus folgt keineswegs die Aufforderung, Frauen zu verfolgen, zu unterdrücken oder zu benachteiligen. Es bedeutet auch nicht, eine Ungleichbehandlung vor der Rechtsprechung zu fordern. Im Gegenteil, für die Gleichbehandlung vor Gericht treten wir ja gerade ein! Worin aber besteht die Ungleichwertigkeit von Mann und Frau?

Bereits um 1900 schrieb Paul Julius Möbius:

Wie die Thiere seit undenklichen Zeiten immer dasselbe thun, so würde auch das menschliche Geschlecht, wenn es nur Weiber gäbe, in seinem Urzustände geblieben sein. Aller Fortschritt geht vom Manne aus.

Ähnlich drückte sich 1908 Rudolf Steiner aus, als er, in einem freilich ganz anderen Zusammenhang, die Worte sprach:

Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche.

Ich denke nicht, daß dies vieler Beweise bedarf. Ganz offensichtlich ist die Variationsbreite weiblichen Daseins geringer; sie ist es

Im Übrigen ist die Ungleichwertigkeit auch genbiologisch erkennbar; man denke nur an die individualisierende Funktion des Y-Chromosoms. Der Mann ist nicht einfach eine Umkehrung der Frau. Diese mag über die größeren Lebens- und Erhaltungskräfte verfügen; der Mann aber enthält etwas Neues, und darum wirkt er auch als ein Erneuerer, samt allem damit verbundenem Risiko für sich selbst und für die Umwelt. Durch das Weib droht der Tod aus Erstarrung (vgl. den Blick der Medusa), durch den Mann der Tod aus dem Wagnis.

Halten wir fest: Das männliche Element wirkt individualisierend; Individualisierung ist aber gleichbedeutend mit Evolution. Die Zukunft - wenn es eine gibt - ist daher männlich. Im Tierreich gibt es keine Evolution; allein im Menschenreich gibt es sie, und sie ist kosmischen Ursprungs.

Der stärkste kosmisch-evolutive Einschlag fand statt durch Jesus Christus. Er schuf einen der Individualisierung fähigen, unsterblichen Auferstehungsleib, durch den die aufnahmebereiten Menschen sich zukünftig beliebig werden materialisieren und dematerialisieren können. Diese Art von Fortzeugung wird die biologische Fortzeugung ablösen. Sie wird nicht mehr aus dem Weibe geschehen, sondern aus dem Geiste (dem Logos, das Wort). So wie die Vergangenheitsform des Menschen eine weibliche war, so wird die Zukunftsform eine männliche sein.

Diese Ablösung ist eine durchaus notwendige. Der gegenwärtige Zerfall fortpflanzungs-geeigneter Sexualität in alle möglichen Spaltprodukte ist keineswegs nur herbeigeredet durch moderne Theorien der Konstruktion und Selbstwählbarkeit des Geschlechts, mustergültig aufgestellt etwa durch Judith Butler. Diese Theorien beschreiben einen wirklichen Vorgang, erzeugen ihn nicht etwa, interpretieren ihn allerdings falsch.

Es gibt nun Menschen, die bejahen diesen Zerfall unter dem Vorwand der "Toleranz", doch im Motiv, ihre eigene perverse Triebhaftigkeit zu legitimieren. Ich nenne sie Sexisten, da sie Privates politisieren. Sie sind dabei, einen degenerierenden Zweig der Menschheit zu schaffen, im Grunde eine neue Tierheit. Tiersein schließt hohe technische Intelligenz nicht aus, und diese werden die neue "Tiere" auch nötig haben, weil sie zu ihrer Fortpflanzung technische Hilfsmittel werden anwenden müssen. Sexuelle Lust und Fortpflanzung werden sehr bald vollständig entkoppelt sein.

Wenn aber der Zerfall der fortpflanzungs-geeigneten Sexualität sowie der auf sie gegründeten Ehe ein natürliches Durchgangsstadium ist, warum sollen die zerfallsbedingten Lebensformen dann nicht normiert werden?

Sie sollen es deshalb nicht, weil durch eine Normierung des Sexismus (die tendenziell immer seine Privilegierung bedeutet), der zukünftige Mensch - also der Mensch in seiner männlichen Gestalt - verhindert würde. Denn der evolutive Einschlag der Menschwerdung Gottes und der Gottwerdung des Menschen wird nur dann zur gesunden Entfaltung kommen, wenn er individuell aufgegriffen wird. Jede Normierung von Zerfallsformen biologischer Fortpflanzung führt aber zu deren Konservierung und tendenziell zur Verfolgung Andersdenkender.

Ich weiß, daß ich mit diesen Darlegungen viele Feminismus-Kritiker irritiere. Viele von ihnen sind bedingt konservativ orientiert, d.h. sie halten den gegenwärtigen Zerfall der fortzeugungs-geeigneten Sexualität für lediglich herbeigeredet. Sie beachten nicht, daß es ein evolutiver Vorgang ist, der schon Jesus Christus veranlaßt hatte, damalige Gesetze zum Schutze der Ehe zu relativieren.

Wie gesagt, beschreiben die Queer-Theorien nur einen realen Vorgang. Diese Beschreibung fällt unter Meinungsfreiheit und darf keinesfalls bekämpft werden. Bekämpft werden muß der politische Vorgang der Normierung, also der Genderismus. Der Genderismus muß deshalb bekämpft werden, weil er die Gefahr künftiger grausamster Verfolgung von Andersdenkenden in sich birgt. Der jetzige Versuch zur Normierung von Frauen als beleidigungsfähiger Teil der Bevölkerung - es ist mit 52 Prozent ein riesiger Teil! - sollte uns zur Warnung gereichen.

Es geht folglich nicht mehr um den Klassen- oder Rassenkampf herkömmlicher Art, wie er im Kommunismus bzw. Nationalsozialismus ausgefochten wurde. Es geht vielmehr um den Geschlechterkampf, um Tierwerdung und Gottwerdung, und insofern um die Zukunft der Menschheit. Wir stehen an einem Scheideweg, der jeden Einzelnen von uns zwingen wird, Stellung zu beziehen.


Nachträge:

Freitag, den 08. März 2013 um 19.07 Uhr
T.R.E.Lentze
Das Editorial der "EMMA" 1/2013 von Alice Schwarzer lautet: Im Land des Herrenwitzes. Darin empfiehlt Frau Schwarzer, die Situation, in welcher der sog. Herrenwitz spielt, mit vertauschten Rollen sich vorzustellen:

"Dass zum Beispiel eine ältere Politikerin mit einem jungen Journalisten über Slipgrößen und Jeansmarken scherzt und darüber, was er wie alles so ausfüllen könnte (so wie Brüderle mit Himmelreich über Körbchengrößen). Schockierend? Aber klar doch."

In der Tat wäre das schockierend. Aber warum? Weil dieser konstruierte Fall dem natürlich vorgegebenen Verhältnis der Geschlechter radikal widerspricht. Junge heterosexuelle Männer finden ältere Weiber meist nicht sexuell anziehend. Das kann Frau Schwarzer, die homosexuell ist, nicht einsehen.

Dabei hat Frau Schwarzer bereits erkannt, daß mit der Gleichheits-Ideologie etwas nicht stimmen kann. Sie beschreibt nämlich die Folgen ihrer eigenen, inzwischen gynokratisch gewordenen Ideologie sehr schön in ihrem Artikel Warum laufen die Männer weg? (3/2012).

Ferner scheint sie sich an ihre "Damenwitze" - vgl. den vom Kuhschwanz, siehe oben - gar nicht mehr zu erinnern. Merkwürdig, weil sie doch nicht nur die Gleichbehandlung, sondern auch die Gleichberechtigung der Geschlechter anstrebt.

Dieser Gedächtnisverlust führt uns vor Augen, wohin die gynokratische Reise wirklich geht. Und dieser Zug ist zu stoppen!
MannPassAuf! Wider die Greuel
von Matriarchat und Gynokratie.