MannPassAuf! Wider die Greuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Dienen BPjM und KJM dem Jugendschutz - oder vielmehr politischen und wirtschaftlichen Interessen? 1-9-2014

Odenwaldschule, Goethehaus
Bild links:

Menschen, deren Beruf es ist, Jugendliche in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu fördern, obliegt eine besondere Verantwortung.

Gerade jedoch in einem Milieu, wo, wie in der Odenwaldschule, links-fortschrittliche Anschauungen herrschen, gerieten Anspruch und Wirklichkeit bisweilen in ein tragisches Mißverhältnis.

 

Das Internet-Portal www.Abtreiber.com wendet sich gegen den Pränatal-Massenmord. Von Interesse ist für mich besonders die Unterseite www.abtreiber.com vor dem Aus?, und darin die Dokumentation

Es war die Ärztekammer, welche eine sogenannte "Anregung" (eigentlich: Denunziation) an die BPjM gerichtet hatte, und als Ärztekammer vertritt sie vor Allem die wirtschaftlichen Interessen derjenigen Ärzten, die dort ihre Beiträge entrichten. Diese fühlen sich, nicht ohne Grund, in die Enge getrieben durch die Gegner einer Politik, welche den Pränatalmord quasi legalisiert hat und seine ärztliche Durchführung subventioniert.

Die BPjM hat sich als willig erwiesen, und die KJM hat der letzteren assistiert - durch eine Stellungnahme.

Vielleicht erinnern Sie sich, daß die Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen (LfM), Direktor: Jürgen Brautmeier, ihren Bußgeldbescheid gegen mich, dem Betreiber des Weiberplage-Forums, ebenfalls auf eine Bewertung der KJM gestützt hat.

Zunächst aber zur "Anregung" (Denunziation) der Ärztekammer. Was mir darin merkwürdig vorkommt, ist zum Beispiel diese Passage:

Gleichzeitig befürchten wir eine verrohende Wirkung im Sinne einer Desensibilisierung von Kindern und Jugendlichen durch die detailgetreue Abbildung eines abgetriebenen Föten am Ende jeder Seite. Hier besteht nicht nur die Gefahr, daß Kinder und Jugendliche verstört und traumatisiert werden, sondern auch, daß sie gegen derart grausamen Bildern abgestumpft werden.

Wie aber steht es mit den gesetzlich vorgeschriebenen Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln, insbesondere mit deren geplanten Verschärfungen? Siehe dazu etwa: EU führt Schockbilder auf Zigarettenpackungen ein. Offenbar wird diesen Maßnahmen keineswegs eine verrohende, verstörende und traumatisierende, sondern vielmehr eine konstruktiv erzieherische Wirkung unterstellt.

Ganz zuletzt lesen wir dann noch:

Die farbliche Aufmachung der Seite, die Abbildung von Föten und Opfern des NS-Regimes, sowie der Einbau der Tonsequenz, die mit tropfendem Blut verbunden wurde, haben insgesamt einen reißerischen Charakter.

Diesen "reißerischen Charakter", einschließlich der Hinweise auf die Opfer des NS-Regimes, haben politisch unterstützte Medien, welche einer politisch gewollten Aufklärung Jugendlicher dienen, oft genug aber auch. Schon der Besuch einer KZ-Gedenkstätte kann, ja soll, eine verstörende Wirkung hinterlassen. Allein die psychologische Wirkung darf also nicht Grundlage einer Bewertung sein.

Damit ist meines Erachtens schon alles Nötige zur Bewertung unserer Jugendschutz-Einrichtungen gesagt. Sie dienen nicht - oder zumindest nicht nur - dem Jugendschutz, sondern politischen und wirtschaftlichen Interessen und werden dementsprechend instrumentalisiert. Mag sein, daß manche ihrer Initiatoren durchaus von anständigen Bestrebungen motiviert gewesen sind. Das gilt allerdings für alle ideologischen Bewegungen, welche angetreten sind, die Menschheit zu verbessern, so etwa für den Bolschewismus und für den Feminismus.

In den Schreiben der aufgeführten Institutionen lautet das Zauberwort sozialethische Desorientierung. Diese wird nicht begründet, sondern lediglich zugewiesen. Dabei ist das Fehlen der Begründung, also einer inhaltlichen Auseinandersetzung, gerade insofern besonders ärgerlich, als die vermeintlich ethisch orientierten Ankläger ihrerseits regelmäßig die Standard-Anklageformel benutzen: Eine Auseinandersetzung mit...im Angebot von...findet nicht statt. Sie halten dem Angeklagten ein Versäumnis vor, das sie ganz bewußt selber begehen.

Dementsprechend liest sich die "Kurzbeschreibung des Angebots" durch die KJM wie das Plädoyer eines Anklägers, welcher sich der Zustimmung des Publikums von Vornherein sicher ist. Thematisiert wird im Wesentlichen die - durch das inkriminierte Portal vorgenommene - Parallelisierung des Pränatalmordes mit dem Mord an den Juden, ohne daß aber überzeugend erklärt wird, warum das falsch sei. Unausdrücklich wird der Vorwurf erhoben: "Wir lassen uns die Nazikeule nicht aus der Hand nehmen!"

Im abschließenden Textteil, der "Bewertung" überschrieben ist, wird die Tatbestandsaufnahme zunächst nur fortgesetzt, so etwa:

Ein Großteil der Artikel befaßt sich aus einer katholisch-fundamentalistischen Sicht heraus mit den Themen Abtreibung und Homosexualität.

Was soll der Hinweis auf die katholisch-fundamentalistische Sicht? In einem bestimmten "fortschrittlichen" Milieu fungiert "fundamentalistisch" als ein bloßes Reizwort, "katholisch" bisweilen auch. Die nötige Auseinandersetzung wird nicht gesucht und findet demgemäß auch nicht statt.

Erst mit der zweiten Hälfte der "Bewertung" beginnt eine Bewertung, die allerdings unbegründet bleibt:

Derartige Argumentationsmuster können sich sozialethisch desorientierend auf Jugendliche auswirken. Insbesondere jugendliche Mädchen, die - ungeachtet der Gründe - vor der Entscheidung stehen, ob sie bei sich eine Abtreibung vornehmen lassen oder nicht, können durch eine derartige Stigmatisierung und Kriminalisierung nachhaltig verunsichert werden.

Nun sind Verunsicherung durch "Stigmatisierung und Kriminalisierung" das politisch eingesetzte Umerziehungsmittel schlechthin. Ein schlagendes Beispiel ist die Berichterstattung im "Express" zur Gerichtsverhandlung vom 21-1-2013 in Düsseldorf. Sie finden mich dort dargestellt mit einem Verbrecherbalken auf dem Gesicht und abgekürztem Namen. Selbstverständlich zielt ein solcher "Bericht" auf die Stigmatisierung und Kriminalisierung des Andersdenkenden.

Besonderes Interesse aber verdient in obigem Text der Einschub ungeachtet der Gründe. Man überliest das leicht. Dabei handelt es sich um einen Musterfall gezielter "sozialethischer Desorientierung".

Es ist nämlich keinesfalls egal, aus welchen Gründen die Mutter einen ungeborenen Menschen töten läßt. Es ist ja auch nicht egal, aus welchen Gründen Menschen in ein KZ gekommen sind. Manche waren ganz gewöhnliche Verbrecher, die auch nach heutigen Gesetzen hart bestraft worden wären; andere waren politische Dissidenten, so wie mein Vater; wieder andere gehörten einfach nur dem falschen Volk bzw. der falschen "Rasse" an. Ebenso bedeutet es bei der sogenannten Abtreibung einen Unterschied, ob diese aus Gründen eines "Rechts auf den eigenen Körper" oder in Erwartung lebensgefährdender Komplikationen erfolgt.

Die sozialethische Desorientierung seitens der KJM geht aber weiter:

Zudem enthält das Angebot mehrere Artikel, die durchweg negative Aussagen zur Homosexualität enthalten, wodurch der katholisch-konservative Hintergrund des Angebots deutlich wird.

Es scheint fast, als sähen die Ankläger im "katholisch-konservativen Hintergrund" das eigentliche Übel. Im Dritten Reich hätte man vergleichsweise vom jüdischen Hintergrund gesprochen. In jedem Falle geht es darum, eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema zu umgehen. Und wie oben schon erwähnt, wenden die Ankläger ihr Manko sofort gegen den Angeklagten:

Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Homosexualität findet nicht statt [...]

Nun ja, sie findet statt, nur eben nicht im Sinne des Anklägers. Ich räume ein, daß die Beschreibungen Homosexueller auf der inkriminierten Netzseite teilweise unnötig herabwürdigend sind, aber wenig schmeichelhafte Kennzeichnungen finden sich auch auf politisch unterstützten Netzseiten gegen Konservative. So ist die stigmatisierende Absicht hinter der Wortschöpfung "Homophobie" unverkennbar. Es wurde der Tatbestand einer verfolgungswürdigen Behinderung neu erfunden.

Wir dürfen annehmen, daß unter den Anklägern in der KJM überproportional viele Homosexuelle vertreten sind. Das ist milieu-typisch. Es ist das linke Intellektuellen-Milieu, in welchem auch die Pädophilie in besonderem Maße Fuß gefaßt hat. Das Stichwort Odenwaldschule möge genügen. Es wäre zu begrüßen, wenn diejenigen, die am lautesten die vermeintlichen oder tatsächlichen Belange von Kindern und Jugendlichen vertreten, diejenige Toleranz praktizieren würden, in deren Namen sie die Kritiker totalitärer Strukturen stigmatisieren.

Es fällt auf, daß das Thema Homosexualität in der "Anregung" (eigentlich: Denunziation) der Berliner Ärztekammer, die sich in Sachen Jugendschutz ansonsten sehr kompetent gibt und die einschlägigen Rechtsvorschriften korrekt zitiert, nicht vorkommt. Vermutlich sind die Ärzte einfach weniger häufig homosexuell; jedenfalls sehen sie diesbezüglich keinen Handlungsgrund. Ganz offensichtlich sind ihre Interessen allein auf den Erhalt ihrer Praxen, d.h. ihrer Einkommen gerichtet.

Fazit:

Die Dokumentation der Vorgehensweise der Berliner Ärztekammer sowie der KJM auf dem Portal "www.Abtreiber.com" gibt uns ein lehrreiches Anschauungsbeispiel für die Verflechtung von materiellen mit ideologischen (und evtl. sexuellen) Interessen hinter dem Etikett des Jugendschutzes.

Sowohl die BPjM als auch die KJM gehören umgehend einer wirksamen Kontrolle unterzogen. Ihre Bewertungen können den Eindruck erwecken, daß sie sich hinter dem Etikett des Jugendschutzes als Instrumente für Interessengruppen anbieten. U.A. haben sie hinsichtlich dessen, was sie als "sozialethische Desorientierung" bezeichnen, sehr eigene Vorstellungen.


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Kommentare:
Dienstag, den 02. September 2014 um 13.33 Uhr
Barbarossa
Es wird zwar durch die Ärztekammer Berlin denunziert, vertreten durch die JuristX "Frau N. Jankowiak", aber ist es auch wirklich die gesamte Ärztekammer? Ich denke eher, der Brief stammt von ein paar skrupellosen Mitgliedern, die mit dem Babycaust ihren erquicklichen Reibach machen. Es wird ein Grüppchen sein, welche die Ärztekammer dazu missbrauchen, ihre Partialinteressen zu vertreten, ähnlich wie der feministische Kegelclub bei den Piraten oder der djb bei der Juristenschaft.
Gruß
Montag, den 01. September 2014 um 18.53 Uhr
T.R.E.Lentze
Obiger Artikel wird weiterhin auf Rechtschreibe- und sonstige Fehler korrigiert.
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