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von Matriarchat und Gynokratie.

Homosexismus als Politische Religion. 25-8-2013

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Die Verbindung gleichartiger Elemente führt möglicherweise zu Funktionsstörungen.

Im obigen Beispiel ist eine Fortbewegung auf normale Art nicht mehr möglich. Diese Fahrräder sind ent-artet.

1. Was ist Homosexismus?

Homosexismus ist eine Ideologie mit Zielsetzung der politisch-propagandistischen Aufwertung der Homosexualität. Dabei gilt:

Ich habe den Begriff Homosexismus abgeleitet aus dem Begriff "Heterosexismus". Letzterer ist ebenfalls ein Kampfbegriff, allerdings ein offensichtlich widersinniger.

2. Was ist Homophobie?

Sofern der Begriff "Homophobie" von Homosexisten gebraucht wird, dient er der Pathologisierung, Stigmatisierung, Ausgrenzung und tendenziell auch der Kriminalisierung von Andersdenkenden, nämlich von Homosexismus-Kritikern.

Unter Phobie versteht man eine seelische, genauer: eine neurotische Störung, die sich durch eine objektbezogene Furcht bestimmt. Allerdings ist "Homophobie" in der Neurosenlehre unbekannt. Konfrontiert man die Homosexisten hiermit, so weisen sie hin auf eine andere Bedeutung, so wie sie in der Chemie gebräuchlich ist. Dort gibt es z.B. die Begriffe "hydrophob" (wasserabweisend) und "lipophob" (fettabweisend) und die entsprechenden Substantive. "Homophob" würde dann bedeuten: homosexuelle Menschen abweisend.

Doch abgesehen davon, daß der pathologisierende Unterton des Wortes dadurch nicht verschwindet (das soll er auch nicht, denn er ist gewollt), so sollten wir uns einmal fragen, ob es die abweisende Einstellung gegenüber homosexuellen Menschen wirklich gibt.

Ich meine, es gibt sie nicht, und es kann sie auch nicht geben, denn die sexuelle Ausrichtung eines Menschen ist ja nicht ohne Weiteres erkennbar. Sie wird es erst dann, wenn der betreffende Mensch sie von sich aus zu erkennen gibt. Und genau dieses Zu-erkennen-geben, das ist es, was - gerade wenn es deutlicher geschieht, als es der Information halber nötig ist - den Widerwillen der sexuell normalen Menschen erregt.

Ein solcher Widerwille aber ist normal. Er ist ebenso normal wie der Widerwille, Fäkalien in den Mund zu nehmen, oder auch nur daran zu denken. Was den letzteren Fall betrifft, so müßte man von "Koprophobie" reden, sofern man die erweiterte Bedeutung des Suffixes "-phob" übernehmen möchte. In genau dem gleichen Sinne gibt es dann die Homophobie: als Widerwille, sich homosexuell zu betätigen oder eine homosexuelle Betätigung überhaupt nur sich vorzustellen. Und es ist ein sehr gesunder, ja ein überlebensnotwendiger Widerwille!

Damit sehen wir uns vor die Entscheidung gestellt: Sollen wir den Begriff "Homophobie" pauschal ablehnen, da er klar als Kampfbegriff konzipiert worden ist, - oder sollen wir ihn übernehmen, indem wir ihm die oben beschriebene, dann aber sinnvolle Bedeutung zuweisen?

Ich plädiere fürs Zweite. Der Begriff dürfte sich nämlich kaum wieder aus der Welt schaffen lassen, aber man kann ihn in seiner diffamierenden Energie entkräften, ja gegen seine Urheber wenden. Es müßten sich nur genügend Menschen finden, die offen bekennen:

Wir sind homophob - wir verabscheuen die homosexuelle Betätigung. Wir wollen mit ihr nicht unnötig konfrontiert werden. Vor Allem weisen wir ihre politische Aufwertung, den Homosexismus nämlich, zurück. Wir wollen uns nicht zwingen lassen, etwas zu mögen, was unserem Empfinden widerspricht!

Und nochmals möchte ich betonen: Es gibt zwar einen genuinen Widerwillen gegen die homosexuelle Betätigung, ja schon gegen ihre Vorstellung, aber es gibt keinen solchen gegen homosexuelle Menschen. Wer lediglich weiß, daß sein Nachbar schwul oder lesbisch ist, der wird sich die intimen Vorgänge gar nicht ausmalen wollen; die Kenntnis bleibt in diesem Falle abstrakt.

Die Toleranz gegenüber homosexuellen Menschen wird auch von Vertretern der politischen Rechte geteilt. So wußten die Nationalsozialisten selbstverständlich um die Homosexualität des Dichters Stefan George und seiner nächsten Anhänger. Das hielt aber Joseph Goebbels nicht davon ab, ihm die Präsidentschaft einer neuen deutschen Akademie für Dichtung anzubieten. Sofern die Nazis homosexuelle Menschen verfolgten, war deren Homosexualität meist nur ein Vorwand; in anderen Fällen war sie in einem unnötig auffälligen Verhalten begründet. In diesem Zusammenhang ist die Bemerkung des Zeitgenossen Theodor Lessing aufschlußreich, daß Stefan George und seine Anhänger zwar allesamt männerliebend gewesen, in der Öffentlichkeit aber niemals durch Unanständigkeiten aufgefallen seien.

Und zuletzt: Wie erklärt sich die Popularität von dezidiert schwulen Politikern wie Wowereit, Westerwelle oder Ole von Beust? Gäbe es eine nennenswerte genuine Abneigung gegen homosexuelle Menschen, so könnten diese keine Sympathien erlangen, wie Politiker sie allerdings nötig haben.

Es gibt Homophobie also nur inbezug auf das erlebte oder vorgestellte Geschehen, nicht aber inbezug auf den Menschen, der in dieser Weise veranlagt ist.

3. Was wollen die Homosexisten?

Sollte es stimmen, daß es die Homophobie in der von den Homosexisten behaupteten Form gar nicht gibt, so hätten wir uns zu fragen, was die Homosexisten eigentlich wollen. Die Angehörigen der Minderheit, um die es ihnen angeblich geht, sind ja nicht - und waren auch niemals - verhindert, ihre Neigungen im privaten Bereich auszuleben. So wenig wie heterosexuelle Menschen auch.

Der Grund ist, so behaupte ich, ein ganz anderer: Es geht nicht primär um die Belange der homosexuellen Menschen. Vielmehr geht es um die Aufwertung der Sexualität als solcher in allen ihren Formen, herausgelöst aus ihren sinngebenden Bezügen. Es geht darum, ein tragendes Teil in den Rang eines ganzen Gebäudes, die sexuelle Lustmaximierung zum Leitbild eines "Neuen Menschen" - in Wirklichkeit eines neuen Tieres - zu erheben.

Daß die homosexuellen Menschen sich zur Instrumentalisierung hierfür besonders eignen, ist klar, denn ihr Sex ist ja nicht angelegt auf die Erhaltung der Menschheit, fällt also aus dem ursprünglich sinngebenden Bezug heraus. Mit den Homosexuellen wird nicht nur diesen selbst, sondern den Menschen überhaupt "noch mehr Genuß" versprochen, so wie wir das aus der Nahrungsmittel-Werbung kennen. Wer ihnen das "nicht gönnt", der wird stigmatisiert als Vertreter einer "gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit".

Überhaupt zeichnen sich Homosexisten durch eine erstaunliche Aggressivität und Unduldsamkeit aus. Während die Kritik am Feminismus zunehmend salonfähig wird, ruft die Kritik am Homosexismus regelmäßig die heftigsten Haßreaktionen und Abwehrmaßnahmen hervor. Das ist bemerkenswert insofern, als Frauen immerhin 51 % der Bevölkerung ausmachen, Homosexuelle aber im einstelligen Bereich liegen, jedenfalls eine echte Minderheit bilden.

Diese Aggressivität richtet sich auch gegen therapeutische Angebote, wobei der Sinn des Wortes "Heilung" oder "Therapie" in diesem Zusammenhang schlechthin bestritten wird. Entsprechende Informations-Veranstaltungen mußten abgesagt werden, da die Betreiber bedroht wurden. Das ist wiederum bemerkenswert insofern, als anderseits komplette Geschlechtsumwandlungen durch sehr radikale medizinische Maßnahmen nicht nur angeboten, sondern deren Kosten durch die Krankenkassen übernommen werden.

Warum sollen nicht auch Homosexuelle das Gefühl haben dürfen, daß mit ihnen etwas nicht stimmt? Tatsache ist nun aber: Homosexuelle, die den Wunsch nach einer Therapie äußern, werden dafür durch die Homosexisten angefeindet. Dies beweist einmal mehr die bloße Instrumentalisierung der Kranken durch die selbsternannten "Kämpfer für mehr Toleranz".

Ferner zählt zu den Zielen des Homosexismus die Legalisierung der Ehe für Homosexuelle sowie deren Adoptions- und Erziehungsrecht auf Kinder. Dies ist geradezu paradox angesichts der Tatsache, daß die Ehe vielfach als eine nicht mehr zeitgemäße Einrichtung empfunden wird. Zudem zeichnen sich homosexuelle Menschen aus durch eine meist viel höhere Promiskuität, als wir sie bei normalen Menschen kennen. Es wäre doch sehr verwunderlich, wenn gerade sie zur Verehelichung drängen würden! Der wirkliche Grund wird also auch hier nicht in den Belangen der angeblich Begünstigten liegen.

Die Frage, was die Homosexisten wollen, läßt sich also so beantworten: Sie wollen die Zerstörung des von Gott gewollten Menschen. Sie wollen ihn so verändern, daß er im wahllosen, möglichst sofortigen Ausleben seiner sexuellen Möglichkeiten ein legitimes, ja ein vorrangiges Ziel erkennt. Bisher gültige Normen, die dem entgegenstehen, werden angegriffen. Dazu zählt die Zerstörung der ursprünglich geheiligten Ehe-Institution in einer raffinierten Weise: sie wird nicht direkt abgeschafft, vielmehr karikiert. Im Zuge dieser Maßnahmen werden selbst Kinder nicht verschont, welche demnach keine biologischen Eltern mehr kennen, oder höchstens einen derartigen Elternteil.

4. Inwiefern handelt es sich beim Homosexismus um eine Politische Religion?

Der Homosexismus hat totalitäre, ja religiöse Züge. Er ist totalitär, insofern er, darin ähnlich dem Feminismus und Genderismus, keinen Lebensbereich ausläßt, um die Gesellschaft zu verändern, und sich der Mittel der Einschüchterung, Ausgrenzung, ja selbst der Kriminalisierung bedient. Er ist religiös in dem Sinne, daß er sich Anleihen holt beim Christentum.

Anleihen beim Christentum? Ja, unter Anderem über die Forderung nach Toleranz. Es wird nämlich appelliert an das - heute oft tief verborgene, aber dennoch wirksame - christliche Ideal der Barmherzigkeit, der Zuwendung zu den "Mühseligen und Beladenen", der Annahme der Ausgestoßenen. Eine Verletzung dieses Ideals ist geeignet, Empörung auszulösen. Der Homosexismus macht sich dieses Reaktionsmuster zunutze, indem er an dem ihm ursprungsfremden Ideal parasitiert und dessen emotionale Dynamik abschöpft. Diese Strategie ermöglicht erst seine aggressive Verbreitung.

Anleihe macht der Homosexismus vor Allem aber bei der zentralen Botschaft Christi, nämlich der Liebe. Dieser Begriff ist heute noch so schwer faßbar, daß er sich jeder letztgültigen Definition entzieht. Faßbar wird er am ehesten noch an seinen unzähligen Formen der Verleugnung, mithin am Versagen der Christenheit. Der Buddhismus kennt das Mitleid, der Islam die Solidarität in der Selbstbehauptung; das sind andere Dinge. Der Homosexismus aber kennt die Liebe primär als nukleares Zerfallsprodukt: als drängendes Bedürfnis zum möglichst sofortigen sexuellem Lustgewinn.

An diesem Punkt endet für den Homosexismus auch jede Toleranz. Kirche und Christenheit werden wütend beschimpft als lust- und sexualfeindlich, weil sie die Liebe nicht auf ihr körperorganisch gebundes Element - die Sexualität - zu reduzieren bereit sind. Nebenbei folgt aus dem antichristlichen Haß eine besondere Hellsichtigkeit für die tatsächliche Unvollkommenheit der Christenheit. Die Christenheit sollte diese Kritik dankbar aufnehmen und an ihrer eigenen Evolution arbeiten, anstatt nun ihrerseits den Homosexismus anzugreifen. Es genügt, ihn zu erkennen, um an ihm zu lernen.

Der Homosexismus ist die Religion des Tieres, wie sie das letzte Buch der Bibel beschreibt. Tiere sind Wesen, die nicht mehr evoluieren, weil sie in ihren Leibern eingeschlossen sind. Diese Tendenz zur leiblichen Einschließung ist auch den Homosexisten zueigen. Transzendenz (wörtlich: aus-, hinübersteigen) wirkt auf sie furchterregend, weil sie außerhalb der sinnenfälligen Welt keinen haltgebenden Himmel, sondern das Nichts gewahren. Sicherheit gewinnen sie also nur durch die reine Sinneserkenntnis und den reinen Sinnesgenuß. Auf diesem Wege wird eine neue Tierheit, ein neues Reich, veranlagt.

Zu beachten ist der politische Charakter dieser Religion. Das, was der christlichen Kirche widerfahren ist, nämlich Trennung vom Staat, wird durch den Homosexismus, wie zuvor schon durch den Feminismus, rückgängig gemacht - allerdings auf einem tieferen Niveau. Denn früher herrschte das väterliche, heute herrscht das mütterliche Prinzip. Der Vater verlangte Selbstständigkeit, Entsagung und Leistung; seine Gefahr bestand in der Überforderung. Die Mutter sorgt sich um die Funktion des Leibes; ihre Gefahr besteht in der Entmündigung. Auch insofern (und ansonsten durch das gegenwärtige Familienrecht) leben wir heute in einem Matriarchat. Der Homosexismus ist seine bisher letzte Konsequenz.

Es gilt nunmehr, das Original zu gewinnen, von dem der Homosexismus das Trugbild ist.


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