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Warum möchte Katrin Göring-Eckardt nicht so heißen wie Hitlers Reichsmarschall (oder dessen Frau)? 25-9-2014

Karin und Katrin Goering(-Eckardt)
Linkes Bild:

Karin Göring,
die Frau von Hermann Göring,
dem Reichsmarschall.

Rechtes Bild:

Katrin Göring-Eckhardt,
die Frau von Michael Göring,
dem evangelischen Pfarrer.

In einem Artikel der Berliner Zeitung vom 9-1-2003 mit dem Titel Mit Kindern an die Macht heißt es wie folgt (Hervorhebungen durch mich):

Katrin Göring-Eckardt berichtet von ihrer Beobachtung, dass die Medien ihren Namen nach Jahren zahlloser H s und D s und T s an der falschen Stelle jetzt endlich richtig schreiben. Der Sohn widerspricht. Neulich habe er seine Mutter im Fernsehen gesehen, erzählt Johannes. Vor ihr auf dem Tisch stand ein Namensschild. Karin war darauf zu lesen. Karin! Die ganze Zeit habe das jeder sehen können, erinnert sich der Sohn: "Mann, war das peinlich!"

Warum ihm (oder ihnen beiden) das so peinlich war, das ergibt sich zwanglos aus den nachfolgenden Sätzen:

[...] Bundeskanzler Gerhard Schröder hat vor rund drei Jahren, als er während der Verhandlungen zwischen Rot und Grün über Rentenfragen erstmals auf die damals stellvertretende Parlamentsgeschäftsführerin aufmerksam wurde, einmal zu ihr gesagt: "Sie sind ja eigentlich ganz vernünftig, wenn Sie nur nicht diesen Doppelnamen hätten!"

Daraufhin erklärte Katrin Göring-Eckardt dem Kanzler auf ihre Weise, dass dies mit der Frauenbewegung nichts, aber sehr viel mit eigenen Werten zu tun habe. "Oder würden Sie gerne heißen wie der Reichsmarschall?" Sie jedenfalls nicht. Nur deshalb hat Katrin Eckardt als eine der ersten Frauen in der DDR einen Doppelnamen durchgesetzt, als sie 1988 den Pfarrer Michael Göring ehelichte. So erzählt sie es heute.

Der Reichsmarschall, damit ist "Hitlers zweiter Mann" gemeint, nämlich Hermann Göring. Und dessen zweite Frau hieß Carin, in anderer Schreibweise Karin, also wie Katrin ohne das t.

Nun wissen wir es ja alle: Hermann Göring war ein Bösewicht. Aber seine Frau war auch nicht ohne. Joachim Fest schreibt über sie (Das Gesicht des Dritten Reiches, rororo, 10. Aufl. 2010, S. 107):

Nicht zuletzt ihrem Einfluß war es zuzuschreiben, daß er [Hermann Göring] im Herbst des gleichen Jahres den Weg zu Hitler fand [...]

Dabei ist sie keineswegs die einzige Frau, die einen Mann für Hitler begeisterte und ihn somit zu einer bedeutenden Position im Dritten Reich verhalf. Vergleichen Sie dazu meinen Artikel zu Lina und Reinhard Heydrich. Jedenfalls ist es verständlich, daß Katrin Göring-Eckardt nicht mit dem berühmteren Göring in Verbindung gebracht werden möchte.

Nun gibt es aber Passagen auf Frau Göring-Eckardts Netzseite, die geeignet sind, Assoziationen an den Nationalsozialismus zu wecken. Sie finden sich auf der Themenseite Urwahl-Fragen: BAG Lesben- und Schwulenpolitik unter Punkt 3., Frage: "Wie möchtest Du der gesellschaftlichen Homo- und Transphobie begegnen und welche konkreten Maßnahmen schlägst Du vor? Wie können insbesondere LSBTTI-Jugendliche geschützt und gestärkt werden?"

Ich zitiere das Wesentliche aus ihrer Antwort (Hervorhebungen durch mich):

Homophobie und Transphobie müssen gesellschaftlich geächtet werden. [...]

[...]die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und trans- und intersexuellen Menschen muss mit allen Mitteln bekämpft werden. Wir brauchen mehr Aufklärung, besonders in der Schule.[...]

Mindestens genauso wichtig ist, dass die Vielfalt sexueller Identitäten und Lebensweisen in den Schullehrplänen eine größere Rolle spielt - ebenso in der Lehreraus- und -fortbildung.

Und was speziell den Schutz von LSBTTI-Jugendlichen angeht: Da sollten die Lehrpläne so erweitert werden, dass Schülerinnen und Schüler und nicht zuletzt Lehrerinnen und Lehrer durch entsprechende Fortbildungen stärker sensibilisiert werden, auch in außerschulischen Bildungs- und Jugendeinrichtungen müssen LSBTTI-Themen eine größere Rolle spielen.

Nun frage ich Sie: Was ist an dieser Volks-Umerziehung anders als an der Volkserziehung zu Beginn des Dritten Reiches - abgesehen davon, daß jede Volks-Umerziehung das demokratische Prinzip radikal infragestellt?

Es gibt einen entscheidenden Unterschied, und der läßt sich gerade an der Person Hermann Görings recht gut aufzeigen. Der Nationalsozialismus wollte ein starkes, eroberungstüchtiges und in dieser Eigenschaft rücksichtsloses Volk; er wies ihm eine Bestimmung zu, wie sie zur Zeit des Alten Testaments dem israelitischen Volk zugewiesen war. Aus diesem Grunde hatte er für die Untüchtigen kein Verständnis, ja er verfolgte sie rücksichtslos, wo sie ihm hinderlich schienen.

Die Politik, welcher sich Frau Göring-Eckardt verschreibt (erfunden hat sie diese nicht), verfolgt in wesentlichen Teilen das genaue Gegenteil: Förderung der von Natur Benachteiligten zum Nachteil der Tüchtigen, ja sogar der Durchschnittlichen.

Darauf wird gewöhnlich eingewandt, daß die Mehrheit durch Minderheitenpolitik ja gar nicht unterdrückt werde. Wer also Linkshänder und Rothaarige erlaube, an einer Klausurprüfung teilzunehmen, der hindere die Rechtshänder und die Nichtrothaarigen nicht an der Teilnahme. - Natürlich nicht. Aber darum geht es gar nicht. Es gibt Bereiche, wo Vielfalt bereichernd wirkt; es gibt aber auch Bereiche, wo Vielfalt zerstörend wirkt. Das wird gewohnheitsmäßig unterschlagen.

Ersetzen wir im obigen Beispiel doch einmal den unsinnig konstruierten Gegensatz, der sich auf die Haarfarben bzw. auf die Hände bezieht, durch den Gegensatz Blöd - Intelligent. Wenn Jeder das Abitur machen oder den Doktortitel erwerben darf, dann können wir auch gleich auf diese Auszeichnungen verzichten. Ebenso auf Verkehrsampeln, wenn Rot und Grün nicht mehr zu unterscheiden wären.

Und ebenso könnten wir dann auf die Ehe verzichten. In "Homo-Ehen" gibt es nur noch die Onanie zu zweit, ohne jede Fruchtbarkeit, weder physisch noch geistig. Es mag da Freundschaft geben, aber nur in dem Sinne, daß sie durch die sexuelle Betätigung, die hier ein verdoppelter Egoismus ist, nicht verhindert wird, weil sie ohnehin einen anderen Ursprung hat.

Kompliziert wird die Sache dadurch, daß es der heutigen - linken und grünen - Politik an der Offenheit mangelt, die den Nationalsozialisten, und in besonderem Maße einem Mann wie Hermann Göring, zueigen war. Diese Offenheit war brutal, direkt und ehrlich. Die Betroffenen wußten, was sie im Falle des Ungehorsams erwartete. Es wurde auch nicht lange gefackelt.

Das Offenheits-Defizit, die entscheidende Lüge im heutigen Programm der Volks-Umerziehung besteht in der Etikettierung der Behinderten- und Perversen-Förderung als Minderheitenschutz. Gegen einen solchen wäre nichts einzuwenden. Es handelt sich aber nicht primär um Maßnahmen zum Schutz von Minderheiten, sondern primär handelt es sich um Maßnahmen zu deren Instrumentalisierung - gegen die Tüchtigen.

Betrachten wir einmal den Begriff der Homophobie (oder Transphobie, und was dergleichen noch kommen mag). Er bezeichnet eine Angstneurose, also eine Krankheit. Zwar läßt die Wortendung "-phobie" auch noch eine andere Deutung zu, wie im Falle der hydrophoben, also wasser-abweisenden Stoffe, aber das müßte man den meisten Menschen erst einmal erläutern.

Es handelt sich also um einen Kampfbegriff im Dienste der Einschränkung der Meinungsfreiheit, und dies mit psychologischen Mitteln. Seine beabsichtigte Wirkung ist die Stigmatisierung und Ausgrenzung, in Zukunft vielleicht die politische Verfolgung. Und zwar nicht von Minderheiten, sondern der Mehrheit. Diese Dämonisierung der Mehrheit, das ist der entscheidende, der weltgeschichtlich bedeutsame Unterschied zur Vorgehensweise totalitärer Systeme der Vergangenheit.

Sofern dies einmal zugegeben wird, kommt auch sogleich ein Nachsatz, etwa so: "Ihr habt ja bisher die Homosexuellen (Transsexuellen usw.) stigmatisiert, ausgegrenzt und verfolgt. Jetzt haben wir den Spies eben umgedreht. Das soll nur mal zum Nachdenken anregen."

Zur Stützung des Einwandes wird die Lüge verbreitet, daß die sexuell Untüchtigen bisher immer verfolgt worden seien. Ja, sie wurden verfolgt - wie andere Menschen, aber nicht wegen ihrer Sexualität. Das gilt gerade auch für das Dritte Reich. Warum wurde dem Dichter Stefan George durch Joseph Goebbels die Präsidentschaft einer neuen deutschen Akademie für Dichtung angetragen, obwohl dem Minister die Homosexualität des Kandidaten bekannt war? Es waren die Unanständigen, oder, wie im Falle Röhm, die Verlierer eines Machtgerangels, die verfolgt wurden.


Der entscheidende Punkt im "Kampf gegen die Homophobie" als Antwort auf einen vermeintlichen "Kampf den Perversen" ist die absichtliche Vermengung zweier Ebenen.

Im Kampf gegen die "Homophobie" wird die geistige Ebene mit Kategorien der möglichen Abnormität belegt, welche dann auch die Anwendung von Mitteln erlaubt, wie sie etwa in der Seuchenbekämpfung üblich und notwendig sind. Diese Vorgehensweise ist ein Kennzeichen des totalitären Staates. Es wird ignoriert, daß Meinungen zwar in sich unlogisch sein können, aber deswegen nicht auch krankhaft. Krankheit gibt es vielmehr auf der somatischen (körperlichen) und der psychosomatischen Ebene. In diesem Sinne sind Trieb-Abnormitäten Krankheiten, und nicht "Orientierungen".

Kurz gesagt:

Dem Nachdenklichen werden sich auch die Folgen dieser Ebenen-Vermengung erschließen: Gerade die Ermächtigung der sexuell Untüchtigen, ihr selbstbewußtes Auftreten schafft den Haß und somit die Bedingungen der Verfolgung, vor denen zu schützen der Politische Homosexismus vorgibt. Im Normalfalle werden Untüchtige ja nicht um ihrer Untüchtigkeit willen verfolgt, vielmehr geduldet, günstigenfalls umsorgt, immer vorausgesetzt, daß die Ressourcen dies zulassen. Wissentlich-willentlich Untüchtige aber werden gehaßt. Und vielleicht ist das gewollt: Haßbekundungen im Volk bieten einer Regierung den Vorwand für eine Notstandsgesetzgebung.

Wie mag Katrin Göring-Eckardt darüber denken? Vielleicht denkt sie gar nicht so weit. Dann ist sie selber bloß instrumentalisiert und kennt den Hintergrund nicht. Das erklärt dann aber auch, warum sie mit Hermann Göring nicht in Verbindung gebracht werden will und daß sie, wie sie selbst erklärt, den Doppelnamen gewählt hat. Es ist eine Art Flucht vor der inneren Auseinandersetzung. Zum Vergleich: Mein Vater hat unter mehren Vornamen den Rufnamen Adolf immer beibehalten. Offenbar ist er, anders als Frau Göring-Eckardt, davon ausgegangen, daß seine "eigenen Werte" hinter dem verbrannten Namen nicht gleich unsichtbar würden.

Ich muß gestehen, daß mir Hermann Göring, so wie Joachim Fest ihn charakterisiert, vergleichsweise gar nicht besonders unsympathisch ist. Er war ein tapferer und erfolgreicher Jagdflieger gewesen. Den Orden "Pour le mèrite" - für den Verdienst - hatte er zurecht bekommen. Unter Umständen war er brutal und rücksichtslos, ohne Zweifel auch von einem enormen Machtwillen geleitet, dies aber immer offen, direkt und vollkommen unideologisch. Gerade diese Unkompliziertheit, die Natürlichkeit (einschließlich einer bis an die Grenze zum Lächerlichen sich entwickelnden kindlichen Eitelkeit) zeichnete ihn vor den anderen Nazigrößen aus und sicherte ihm die Sympathie des Volkes. Das Volk liebte ihn, weil er es - anders als viele andere Politiker - nicht betrog.

Wo sind heute die Politiker, die uns nicht betrügen? Gegenwärtig können wir fast nur noch unterscheiden zwischen denen, die uns wissentlich betrügen, und solchen, die uns unwissentlich betrügen. Letztere gehören zu den Menschen, welchen die intellektuelle und moralische Reife abgeht, die ihnen erlauben würde, die sie inspirierenden Geister zu unterscheiden.

Sehen wir uns dazu an, was Frau Göring-Eckhardt ihren lese-behinderten, also geistig und politisch nicht allzu orientierungsfähigen Wählern erzählt. Wiederum zitiere ich aus ihrem persönlichen Portal, Unterseite "Barrierefreiheit - Texte in Leichter Sprache - Über mich":

In der DDR war ich bei der Kirchen-Bewegung dabei.

Die Kirchen-Bewegung war eine Gruppe von Menschen.

Sie wollten Sachen in der DDR verändern.

Der Staat sollte sich nicht in das Leben der Menschen einmischen.


Zum Beispiel:

Die Menschen sollten ihre Meinung sagen dürfen. Niemand sollte bestraft

werden, wenn er eine andere Meinung hat.

Wenn Hermann Göring das gesagt hätte, dann würde ich davon ausgehen, daß man sich darauf verlassen konnte. Übrigens bediente auch der sich, bei aller Rücksichtslosigkeit gegen die Untüchtigen, einer ziemlich Leichten Sprache.

Hier aber müssen wir uns wirklich fragen, was wir von solchen Nettigkeiten - Meinungsfreiheit etc. - zu halten haben. Erinnern Sie sich an das, was Sie oben gelesen haben? Ich wiederhole: "Die Diskriminierung von...muß mit allen Mitteln bekämpft werden." Demnach wohl auch mit den Mitteln des Ordnungswidrigkeiten- und des Strafrechts.

Und so geschieht es, mit steigender Tendenz. Nur die Wähler, die gerade mal über eine "Leichte Sprache" erreichbar sind, glauben an das Versprechen der Meinungsfreiheit.

Vor die Wahl gestellt zwischen einer Politik der Verfolgung von Minderheiten zugunsten der Mehrheit und einer Politik der Verfolgung der Mehrheit zugunsten von Minderheiten, erkläre ich, die erste zu bevorzugen. Das gestattet mir mein Orientierungsvermögen.

 


 

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