MannPassAuf! Wider die Greuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Vom Untergang des Weibes und Aufstieg des Menschen. 1-5-2015

Hoellenfahrt-1
Rechtes Bild:

Fra Angelico, Höllenfahrt Christi (ca. 1440).

Durch eine Frau - Eva - kam der Tod in die Welt; durch einen Mann - einem Zimmermann - wurde uns Hoffnung zuteil. Dem Zimmermann gebührt unsere Verehrung; dem Frauenzimmer unser Mißtrauen.

Anthroposophisch ausgedrückt: Durch das Weib erlangte Luzifer Gewalt über den Menschen; durch den Mensch gewordenen Gott wurde Luzifer überwunden.

Man beachte, wie Christus sozusagen mit der Tür ins Haus fällt und den Teufel (oder die Teufelin) dabei platt macht. Eine wahre Befreiungsbewegung!

1. Sexismus ist tödlich.

Wir stehen an einer Wegscheide der Evolution. Mit Christi Auferstehung vor zweitausend Jahren wurde ein neuer Mensch veranlagt, der aber, außer in Christus selbst, nicht sogleich in Erscheinung trat. Erst mit dem 19. Jahrhundert machte er sich bemerkbar, doch indirekt, nämlich ingestalt seines Gegenbildes: eines absteigenden, devoluierenden Menschen, der eine neue Tierheit begründet und tatsächlich auch als ein Tier, wenn auch ein höheres, bezeichnet wird.

Zunächst könnte man meinen, es handle sich bei diesem "höheren Tier" um nichts weiter als um ein Modell oder biologisches Konzept, geschaffen durch Darwin und die sogenannten Evolutionisten, mit dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit. Das aber ist zu kurz gegriffen. Wer von sich selber sagt, er sei ein Tier - ein höheres selbstverständlich, aber im Grunde ist das egal -, der macht sich damit zum Tier. Er hält sich nicht nur dafür, sondern er ist kraft seiner Selbsterklärung zum Tier geworden.

Das ist unbedingt ernstzunehmen. Wer sich selbst als ein Tier bezeichnet, der lügt nicht. Er lügt erst dann, wenn er andere Wesen, die sich als Menschen bezeichnen, indem sie ihr Sein ausdrücklich nicht aus der Tierheit ableiten, ebenfalls als (höhere) Tiere bezeichnet. Er lügt, denn ebenso wie ein Mensch, der sich als Tier begreift, dadurch wirklich zum Tiere wird, bleibt ein Mensch, der sich als Mensch versteht, ein Mensch, und es bleibt ihm folglich die Menschenwürde. Wir haben hier den Fall vorliegen, da Selbsterklärung und Sein zusammenfallen.

Heute sind wir einen Schritt weiter: Wir erleben den Kampf des zum Tier devoluierenden Menschen gegen den aufsteigenden, in Christo wiedergeborenen Menschen. Dieser Kampf tritt heute auf ingestalt des Feminismus, Genderismus und Homosexismus. Zusammenfassend bezeichne ich diese drei Formen als Sexismus.

Sexismus ist demnach die Einstellung, welche Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeitserklärung zu ihrem männlichen Geschlecht, zu ihrer sexuellen Unzerstörtheit oder zu ihrer statistischen Normalität zu Feinden erklärt und deren politische Verfolgung in Aussicht stellt oder betreibt. Die Feind-Erklärung erfolgt indirekt durch Feststellung einer Zustimmungs-Verweigerung. Wer also nicht zustimmt, daß das menstruierende Geschlecht gleichermaßen kulturschöpferisch sei wie das männliche, oder daß Homosexuelle ebenso ehefähig seien wie Normale (um nur Beispiele zu nennen), der wird zum Feind erklärt.

Man kann nun fragen, warum ausgerechnet an der Haltung zur Sexualität sich entscheiden soll, wann ein Mensch der devoluierenden oder der evoluierenden Linie angehöre. Die Antwort ist einfach: weil der in Christo neu veranlagte Mensch auf ein ewiges Leben angelegt ist. Er evoluiert, aber er kennt keinen Tod; also muß er sich auch nicht mehr fortpflanzen. Sexuelle Fortpflanzung und Tod bedingen einander; wer also den Tod überwindet, der überwindet auch die sexuelle Fortpflanzung.

Evolution wie Devolution kennen Übergangsstufen, von denen hier noch die Rede sein wird. Von entscheidender Bedeutung für unser gesellschaftliches Leben ist jedenfalls der Kampf, der diese Trennung begleitet. Was jetzt begonnen hat, in seiner ganzen Schwere uns aber noch bevorsteht, ja voraussichtlich in den "Kampf Aller gegen Alle" einmünden und in einer globale Katastrophe ausklingen wird, läßt sich möglicherweise abmildern durch ein gründliches Verständnis dieser Vorgänge. Zu diesem Verständnis sollen meine Ausführungen beitragen.


 

2. Evolutions-kosmologische Grundlagen.

Das benötigte Verständnis kann gegenwärtig nicht erfolgen aus der überkommenen Theologie, genausowenig aber aus der akademischen Biologie. Es kommt aus einer Bewegung, welche die rein geistige Orientierung mit dem wissenschaftlich geschulten Denken verbindet und auf diese Weise zu Erkenntnissen kommt, die anders nicht möglich sind. Meines Wissens existiert diese Bewegung bis jetzt nur als Anthroposophie.

Sie könnten einwenden: "Was nützen mir Aussagen, die ich für wahr halten soll, weil sie für mich nicht beweisbar sind?" Diese Frage können Sie sich aber genauso gut angesichts der Aussagen seitens der akademischen Wissenschaft stellen. Kaum ein Mensch macht sich klar, daß er fast alles, was er zu wissen meint, in Wirklichkeit nur glaubt.

Nehmen Sie das Folgende einfach nur als ein Gebäude von Hypothesen, und prüfen Sie deren Nützlichkeit für ein tieferes Verständnis des in Frage stehenden Sachverhalts. Ich werde vom Einfachen zum Komlizierten fortschreiten.

Hauptstufen

In obiger Grafik (ich habe sie bereits früher erläutert) bezeichnet die rosa Linie die weibliche Ausprägung des Menschen, die blaue Linie die männliche. Mit der rein weiblichen Ausprägung begann die geschlechtliche Fortpflanzung beim Menschen überhaupt; mit der rein männlichen wird sie enden. Für die Zustände davor und danach hat der Begriff "Fortpflanzung" keine Bedeutung, die sich der jetzigen vergleichen ließe.

Gegenwärtig wirken Mann und Weib zusammen, um den Menschen fortzupflanzen. Eine rein weibliche Fortpflanzung hat sich aber in nicht-menschlichen Organismen noch erhalten; die Biologen nennen sie Parthenogenese. Freilich findet dadurch keine Individualisierung statt; anders gesagt: das Individuum klont sich; folglich sieht die Tochter später aus wie ihre Mutter. So lief es in prähistorischer Zeit ab zwischen der Erde-Sonne-Trennung und der Erde-Mond-Trennung (in der Grafik als E-S-T bzw. E-M-T bezeichnet). Männer gab es nicht.

Schwieriger für uns vorstellbar, weil ohne Vorbild, ist die rein männliche Fortpflanzung. Hierzu habe ich in meinem Artikel Die Zukunft ist männlich schon einige Passagen aus dem Steiner-Werk zitiert und erläutert. Zum Verständnis empfiehlt es sich, Denk-Übungen zu machen in der Zielsetzung, gegenwärtige Sachverhalte gedanklich umzukehren.

Zunächst räumlich: der gebärende Uterus ist aus dem weiblichen Unterleibs-Zentrum in die Peripherie zu verlegen; das war im Falle des biblischen Lazarus eine Grabeshöhle. Außerdem ist das zeugende Organ im Menschen von unten nach oben zu verlegen; damit kämen wir auf den Kehlkopf. (Der Stimmbruch gerade beim pubertierenden Manne macht deutlich, daß hier eine Beziehung besteht.) Zukünftig werden die Genitalien verkümmern, dafür aber die männliche (!) Stimme eine ätherisch materie-formende Funktion annehmen. Weiber werden dann unnötig und sterben aus. So wie es früher einmal nur weiblich geprägte Wesen gab, wird es später einmal nur noch männlich geprägte Menschenwesen geben. Die geschlechtlich-polare Ergänzung fand bzw. findet sich außerhalb des menschlichen Organismus.

Sodann zeitlich: Bisher wurden die Menschen jung geboren, um dann zu altern. Auf der Seins-Ebene, in der die reinen Lebenskräfte herrschen, verhält es sich umgekehrt: man wird alt geboren und verjüngt sich. Indem unsere Erde altert, findet auch eine zunehmende Dematerialisierung statt, was wiederum die zukünftige, rein männliche Art der Fortpflanzung begünstigt. Physische Gesetzmäßigkeiten hören damit nicht auf, sondern werden auf eine feinere Ebene - nennen wir sie "Lebens-Ebene" - transformiert.

Leichter verständlich, obwohl eigentlich am kompliziertesten, ist die gegenwärtige menschliche (nicht tierische!) Fortpflanzung. Sie ist nämlich doppelt. Der gegenwärtige Mensch pflanzt sich fort:

  1. irdisch in der Generationen-Reihe,
  2. kosmisch in der Inkarnationen-Reihe.

Um dies zu verstehen, bedarf es des Begriffes der Re-Inkarnation oder Wiederverkörperung. In der Zeit, da die Menschen-Vorfahren allesamt weibliche Prägung aufwiesen, gab es sie nicht, da die menschlichen Seelen (eigentlich: "Iche") sich nicht verkörpern konnten. (Für die Tiere gilt dies immer noch. Sie haben "Gruppen-Iche", die sich niemals verkörpern.) Es waren potentiell menschliche, der Form nach aber tierähnliche Leiber, die sich generativ fortpflanzten. Sie waren beseelt durch das astralische Wesensglied, hatten dadurch sogar ein heftiges Triebleben, aber sie waren nicht ich-begabt.

So besehen kann man sich allerdings fragen, ob man die sich bloß klonenden Wesen als Menschen bezeichnen soll. Es heißt ja, daß Gott - genauer: der Teil der Trinität, den wir den Sohn oder Christus nennen - durch Inkarnation Mensch wurde. Demnach war er vor der Inkarnation in Jesus kein Mensch. Nun aber waren die Menschenseelen oder "Iche" in der Zeit zwischen E-S-T und E-M-T überwiegend nicht inkarniert; die weiblich geprägten Leiber waren ihnen einfach zu grob.

In vergleichbare Definitions-Schwierigkeiten gerät man angesichts der bevorstehenden Zeit, da die Generationen-Reihe mangels gebärfähiger Weiber abbrechen wird. Dann wird es nur noch die Inkarnationen-Reihe geben, wobei die In- und Exkarnation zunehmend durch willentliche Materialisierung und Entmaterialisierung in der immer feiner werdenden Substanz stattfinden wird - als flüchtiger warmer oder kühler Windhauch; als ein mehr flüssiges Gebilde, zuletzt als ein Leib mit festen Konturen nach dem Modell Christi.

Jedenfalls nehmen wir gegenwärtig an zwei Weisen der Fortpflanzung teil. Auch dabei fanden und finden Veränderungen statt.


Nachtrag 15-5-2015:

Das Tierreich kennt Arten. Eine Art ist eine Gruppe, deren Individuen durch eine gemeinsame Ich-Wesenheit dirigiert werden. Diese Ich-Wesenheit inkarniert sich selbst aber niemals in den Individuen; sie verbleibt auf astralischer Ebene. Man kann sie als Gruppen-Ich oder Arten-Ich bezeichnen. (Steiner spricht auch von "Gruppen-Seele". Seine Ausdrucksweise ist nicht einheitlich.)

Im Menschenreich ist jedes "Individuum" eine eigene Art, das heißt, der einzelne Mensch gliedert sich wiederum in Individuen auf - allerdings nicht räumlich, sondern zeitlich, nämlich in der Inkarnationen-Folge. Der sich über die Zeit inkarnierende Mensch hat also, um den geläufigen Ausdruck zu gebrauchen, ein höheres Ich, auch als Individualität bezeichnet. Es verbleibt auf höherer mentaler Ebene.

Und so, wie das tierische Gruppen-Ich sich nie verkörpert, so verkörpert sich - gegenwärtig! - auch die menschliche Individualität nicht. Eine Verkörperung der Individualität wird erst mit Beendigung der generativen Fortpflanzung eintreten. Was sich dann - außerhalb der Generationen-Folge - verkörpert, eigentlich: materialisiert und dematerialisiert, ist die Individualität selbst. Eine Modifikation durch Erbeigenschaften wird es nicht mehr geben.


 

3. Evolutions-kosmologische Details.

Es wäre ein Fehler, sich die Zustände vor der E-M-T und nach der E-M-W als materiell vorzustellen. Die Vertreter der etablierten Kosmologie oder Physik sind so naiv, den gegenwärtigen Materiezustand weit hinaus in die Vergangenheit und Zukunft zu extrapolieren.

In Wirklichkeit ist die Zeitspanne, da unsere Erde materiell verdichtet ist und die Menschen über entsprechende Sinnesorgane verfügen, in Jahrtausenden abzählbar. Dies nicht beachtend, kommt man zu Fehlschlüssen wie etwa, daß Tiere früher aufgetreten seien als Menschen, und daß letztere sich folglich aus Tieren entwickelt hätten. In Wirklichkeit sind die Tiere nur früher in feste Materie gefallen, sodaß sie logischerweise auch ältere Spuren hinterlassen mußten.

Die etablierten Forscher berufen sich auf Zeitmessung durch Materie-Zerfall. Woher aber wissen sie, daß dieser Zerfall konstant bleibt, also keinen Anfang, kein Ende und keine Veränderung aufweise? Unter den gleichen Annahmen könnte ich ausrechnen, daß meine Fingernägel, die wöchentlich z.B. um einen Millimeter wachsen, in tausend Jahren 52 Meter lang sein werden. Die Rechnung stimmt, nur die Voraussetzungen sind falsch. Dies gilt ebenso für eine Extrapolation in die Vergangenheit. Hier hilft nur die mißverständliche sogenannte "übersinnliche" Erkenntnis weiter.

Um die Fähigkeit zur Erkenntnis vor-materiellen Seins zu erlangen, muß man entweder die Wahrnehmungs-Organe reaktivieren, die uns allen vor der materiellen Verdichtung zueigen gewesen sind und über welche die Vertreter wenig entwickelter Völker z.T. heute noch verfügen. Oder man wählt den progressiven Weg, das heißt: man beginnt durch bestimmte Übungen jetzt schon die Organe zu entwickeln, mit denen wir alle nach Überwindung des materiellen Daseins uns orientieren werden. Diesen Weg geht die anthroposophische Forschung.


Diese Erkenntnismittel ermöglichen die Feststellung, daß die Entstehung des Geschlechter-Dimorphismus beim Menschen erst mit der E-M-T auftrat, und zwar durch Hinzukommen des Mannes. Es hatte nämlich der Mond mit seinem Austritt auch die Befruchtungskräfte aus dem Umkreis der Erde herausgezogen, durch welche bis dahin die Befruchtung der Weib-Menschen erfolgte. In der Folge mußte sich aus dem Weib-Menschen ein Spezialist heraus entwickeln, welcher die Befruchtung seitdem übernimmt. Das ist der Mann.

Von größter Bedeutung ist nun, daß erst mit dem Auftreten des Mannes vom Menschen im eigentlichen Sinne gesprochen werden kann. Denn erst durch den Mann - und durch seine Vermittlung dann auch, in etwas geringerem Grade, durch das Weib - wurde der Mensch zum Ich-Träger. Mit dem Manne trat die menschliche Individualisierung auf. Die Weib-Menschen hatten sich einfach nur geklont. Es war der Mann, durch welchen der Mensch als ein Wesen mit aufrechtem Gang, Sprache und Denkfähigkeit die feste Erde betrat. Die Festigkeit der Erde und die Festigkeit des Menschen traten gemeinsam auf, und damit auch die Notwendigkeit und Fähigkeit der materiellen Wahrnehmung.

Wir können auch sagen: der Weib-Mensch war in gewisser Weise ein Tier. Was ihn vom Tiere unterschied, war, daß das Tier schon etwas früher als der Mensch die Verfestigung annahm und teilweise auch vorzeitig einen Geschlechter-Dimorphismus ausbildete - ohne die Entwicklung abzuwarten, die ihm ermöglicht hätten, inkarnationsfähige Ich-Wesenheiten aufzunehmen. Durch vorzeitige Verfestigung schnitt das Tier sich von der weiteren Entwicklung ab. Es ist Unsinn, die Evolution ausgerechnet mit der Tierwelt zu verbinden, so wie die Darwinisten es tun. Sie verleihen dem Tier die Eigenschaft des Menschen, und degradieren gleichzeitig den Menschen zum Tier.


Noch heute steht das Weib dem Tiere näher als der Mann. Denn mehr als dieser ist das Weib belastet durch die Schwere seiner Reproduktionsorgane und -vorgänge; ebenso aber auch durch seine zeitlich-seelische Abhängigkeit vom Menstruationszyklus, die wiederum eine Abhängigkeit vom Rhythmus der Mondphasen erkennen läßt. Der Mann hingegen hat das relativ größere Gehirn. Er ist der eigentlich freie Mensch. Zwar hängt auch er von der Erde ab, aber er ist auch ihr Mitgestalter; er hängt ebenso von kosmischen Rhythmen nicht nur ab, sondern er ist selber Teil des schaffenden Geistes. Weiblich ist die Erd- und Fruchtbarkeitsreligion - männlich ist die Himmelsreligion.

Schließlich sind auch die weiblichen Interessen stärker der Reproduktion verhaftet. Wenn Weiber in die Stadt gehen, dann meist in Boutiquen, Schuhhäuser und Drogerien. Es geht ihnen um die Attraktivität ihres Körpers. Selbstverständlich gibt es (und gab es immer schon) Weiber, die von sich sagen und sagen lassen: "In meinem/unserem Fall ist das ganz anders". Das ändert nichts am Wesentlichen. Im Gegenteil, der Handel stellt sich zunehmend auf weibliche Bedürfnisse ein. Nicht nur im Warenangebot, sondern auch z.B. im Parkplatzangebot. Jedenfalls sind in allen Kaufhäusern die für weibliche Wünsche eingerichteten Flächen größer als die für die männlichen Interessen, wie auch das weiblich verursachte Müllvolumen das männlich verursachte übertrifft.

Reden Weiber miteinander, dann häufig über das andere Geschlecht und über Kinder. Es ist ein Irrtum, daß Männer mehr als Weiber an Sex denken. Männer denken an Themen der Technik und der Organisation. Denken sie doch einmal an Sex, dann notgedrungen. Und sie versuchen, damit schnell fertigzuwerden. Ein Mann, der das Bordell verläßt, dreht sich nicht noch einmal um. Im Bett, ja, da dreht er sich um, nämlich um einzuschlafen. Er hat eben andere Aufgaben. Er schafft das, was Tiere nicht schaffen: Zivilisation. Und das macht ihn zum Menschen in Reinform. Die feministische Behauptung, daß Weiber das genausogut - oder sogar besser - könnten, jedoch durch Männer global und über Jahrtausende daran gehindert worden seien, übertrifft an innerer Widersprüchlichkeit - und damit Lächerlichkeit - jede sonstige Verschwörungstheorie. Vom ständigen Zerschellen derartiger Ideologeme an der Wirklichkeit ganz zu schweigen.


 

4. Feminismus als ein notwendiger Devolutionsweg.

Feministen sehen sich ganz fraglos als Teilhaber eines Fortschritts. In Rechnung gestellt, daß es notwendig zwei Linien des Fortschritts gibt, die einander bedingen, nämlich eine evolutive und eine devolutive Linie, so haben die Feministen mit ihrem Selbstverständnis allerdings recht.

Man sollte die Devoluierenden auch nicht verachten, denn wir brauchen sie um unseres Aufstiegs willen. So wie es keinen Spielgewinn gibt, ohne daß die eine Mannschaft verliert, so gibt es keine Höherentwicklung ohne das Opfer eines gleichzeitigen Abstiegs. Auf diese Einsicht begründet sich übrigens, in einem freilich viel tieferen Sinne, die christliche Fußwaschung.

Was nun den Feminismus betrifft, so muß ich an dieser Stelle ein wichtiges Detail aus der anthroposophischen Forschung nachtragen, nämlich: Männliche und weibliche Verkörperungen wechseln einander ab; sie "alternieren". Dies ist einsehbar unter der Annahme, daß Einseitigkeiten immer ausgeglichen werden müssen. Dabei handelt es sich um eine Regel; Ausnahmen kommen also vor, und hierfür gibt es wiederum Erklärungen; doch muß uns das jetzt nicht weiter beschäftigen.

Man könnte nun denken, daß mit einer Verbreitung des Wissens von der geschlechtlich alternierenden Wiederverkörperung der Feminismus verschwinden würde. Er hätte dann einfach keinen Sinn mehr. Doch dies ist zu kurz gedacht.

Möglich ist nämlich, daß die Feministen, sofern sie sich auf diese Ebene begeben, etwa wie folgt argumentieren würden:

"Wir erkennen ja an, daß es heute neben der Generationen-Folge auch die Inkarnationen-Folge gibt, und daß sich Menschen ihre Leihkörper geschlechtlich alternierend aussuchen und auch gar nicht anders können. Aber wir wollen den Zustand erneuern, der existierte, bevor die Inkarnationen-Folge eintrat, das heißt, bevor die Männer auftraten, und Fortpflanzung nur als Klonung der Weiber sich vollziehen konnte."

Was aber könnte Menschen bewegen, einen archaischen Zustand wieder herzustellern, natürlich den jetzigen Verhältnissen irgendwie angepaßt, und zu normieren? Die Erklärung fällt nicht schwer, wenn man sich etwa die griechischen Heldensagen vornimmt. Es handelt sich um den Niederschlag von uralten Erfahrungen während und nach der Erde-Mond-Trennung, also in der späten lemurischen und frühen atlantischen Zeit, als die neu aufkommenden Mann-Menschen sich gegen die zunächst noch übermächtigen reinen Weib-Menschen durchzusetzen hatten.

Dies war eine über Jahrtausende währende Zeit dramatischster Kämpfe. Herakles, Theseus, Jason, Perseus, Orest, um nur einige Helden der griechischen Sagenwelt zu nennen, personifizierten die damals neuen Menschen, also die Männer; ihre Gegner waren weiblich wie die Medusa oder hermaphroditisch, also in Übergangszuständen begriffen. Selbst wo die Gegner männlich waren, handelte es sich nur um die "phallischen Begleiter der Großen Mutter", wie Erich Neumann, kein Anthroposoph, sondern Schüler C.G.Jungs, sich in seiner "Ursprungsgeschichte des Bewußtseins" ausdrückte. (Ich kann die Lektüre dieses sehr informativen Werkes von 1949 wirklich empfehlen.)

Interessant ist nun, daß R.Steiner, der eigentlich ein Pro-Feminist war, das Bild des schrecklichen Weibsbildes fast durchgehend bestätigt. Ich zitiere nur beispielhaft aus GA 99-11 (Hervorhebungen durch mich):

In der Zeit, wo schon die Sonne weg war und die Erde noch nicht den Mond hinausgeworfen hatte, war der Mensch in einem Zustande, wo sein Astralleib der Träger war der wildesten Begierden, denn alle schlimmen Kräfte waren in ihn eingepflanzt und es war kein Gegengewicht vorhanden. Es war, wenn man es heute ausdrücken wollte, nach der Abtrennung der Sonne eine Masse, in der die Menschen auch noch durchaus Gruppenseelen waren, aber der allerwollüstigsten Art mit den schlimmsten Trieben. Und so reifte durch diesen Durchgang durch eine wirkliche Hölle, unter dem Einfluß der hinausgegangenen geläuterten Sonne - nicht nur der physischen Sonne, sondern auch der Sonnenwesen, die sich auf die Sonne zurückgezogen hatten -, so reifte allmählich dieser sich wiederholende Mondenplanet so weit, daß er hinauswerfen konnte die furchtbaren Triebe und Mächte und auf der Erde zurückbehielt dasjenige, was entwickelungsfähig war. Mit dem Auszug des heutigen Mondes gingen alle diese wollüstigen Kräfte weg.

Nun, diese "wollüstigen Kräfte" gingen nicht sofort weg; vielmehr hatte der sich jetzt als Mann formierende Mensch noch lange mit ihnen zu kämpfen. Übrigens waren die Weib-Menschen, also die Träger besagter Kräfte, auch äußerlich annährend amphibien- oder drachengestaltig. In dieser "Schandzeit", wie Steiner auch sagte, mußten die Menschenseelen Zuflucht suchen auf andere Planeten. Noch heute spricht man angesichts schlimmer Weiber von Hausdrachen, die ihre Männer in die Flucht treiben. Tatsächlich ist häusliche Gewalt, entgegen aller feministischen Propaganda, ein überwiegend weiblich verursachtes Problem.

Der Gedanke ist jedenfalls nicht unlogisch, daß der Übergang ins Zeitalter der reinen Männerwelt einen ebenso langen und ebenso dramatischen Kampf hervorbringen wird wie der frühere Übergang des Weibmenschentums in das Vollmenschentum; wobei das, was wir gegenwärtig erleben, nur einen Anfang darstellt. Der neue Mensch, der Mann also, der nicht mehr aus dem Weibe, sondern aus dem schöpferischen Wort geboren wird, ist ja kaum mehr als ein Keim, und entsprechend ohnmächtig. Er wird wachsen, aber das wird die Erbitterung auf beiden Seiten zunächst nur verstärken.


 

5. Die Dämonie des Genderismus.

Während der Feminismus den elementaren Mann-Weib-Gegensatz gelten läßt, ja polarisierend hervorhebt, um den Krieg der Geschlechter zu inszenieren, wird er durch den Genderismus relativiert, ja geleugnet. Der Krieg richtet sich nicht mehr gegen die Teilhaber der Fortpflanzung, sondern gegen die Fortpflanzung selbst. So wie in der Kernspaltung Materie zertrümmert wird, um Energie zu gewinnen, so wird die Funktion der sexuellen Fortpflanzung zerschlagen im Willen, Lust zu gewinnen, also aus Wollust.

Die Wollust gerät dabei ins Maßlose und findet doch keine Befriedigung. Es geht den Genderisten um die, wie sie sagen, "geschlechter-sensible" Bewertung von wirklich Allem, auch z.B. der Mathematik. Daß Mathematik nichts mit Fortpflanzung zu tun hat, ist klar. Sexualität wird also nicht einfach nur in den unterbewußten Bereich erweitert wie in der Psychoanalyse Sigmund Freuds, der schon kleinen Kindern sexuelles Erleben zuschrieb und Traumbilder sexuell auslegte. Jetzt wird die Theorie zur Praxis, d.h. die polymorphe Perversität, deklariert als "Buntheit" und "Vielfalt", wird institutionalisiert, durch staatliche Propaganda normiert, ihre Kritik bestraft.


In diesem Zusammenhang mag es paradox erscheinen, daß einzig die Pädophilie stärker verfolgt wird als je zuvor, ja ihre Verfolgung hysterische Züge angenommen hat. Das geht aber auf das Konto des Feminismus. Es sind nämlich ausschließlich Männer, die unter Generalverdacht des sexuellen Mißbrauchs gestellt und bei geringstem Anhalt, oft auch nach haltloser Beschuldigung, verfolgt werden. Ziel ist es, das männliche Element aus der Erziehung, sowohl in der Familie als auch in Kindergärten, herauszudrängen und unseren Nachwuchs frühzeitig zu verweiblichen. Männliche Identität, die ich-starke Persönlichkeit, soll schon in ihren ersten Ansätzen zerstört werden, um die devolutive Gynokratie voranzutreiben.

Siehe hierzu auch den Artikel von Sabine Beppler Pädophilie-Debatte: Stoppt die Empörungskultur!, dazu den Hinweis eines Lesers auf eine dänische Untersuchung mit dem Ergebnis, daß die Mehrheit der angeblichen Opfer sich gar nicht als Opfer sieht.


Oberflächlich gesehen, ist der Genderismus insgesamt die Ursache für den Tod der ehelichen Liebe und der gesunden Sexualität überhaupt. Bei näherer Betrachtung erweist er sich eher als eine Folge; aber eine Folge welche vergleichbar ist mit der organsierten Plünderung von Häusern nach einem Erdbeben. Propaganda allein hätte den Zerfall nicht bewirken können. Es gibt den natürlichen Zerfall der Sexualität, so wie es einen natürlichen Zerfall der Materie, und wie es ein natürliches Artensterben gibt. Die Erde altert, so wie jeder Organismus altert. Darin muß man auch kein wirkliches Problem sehen. Wir haben durch Christus einen evolutiven Impuls erhalten, den wir nur aufzugreifen brauchen. Problem ist allein die lustorientierte Beschleunigung des Zerfalls.

Steiner zufolge wird das Ende der Geburt aus dem Weibe - also das Ende der normalen Fortpflanzung - in etwa drei- bis füntausend Jahren eintreten. Das ist eine erschreckend kurze Zeit. Es wird aber wohl niemand bestreiten wollen, daß ein solcher Umschwung, da er nicht schlagartig vonstatten geht, seine Schatten vorauswirft, zumal der Prozeß, wie einleitend erwähnt, schon mit Christi Auferstehung begonnen hat.

Überall, wo Zerfall und Auflösung herrschen, finden sich auch Plünderer, Leichenfledderer und sonstige Profiteure. So gibt es auch hochgeistige, aber extrem menschenfeindliche Wesen, die aus der gewordenen ebenso wie aus der künftigen Ordnung herausfallen, und die den Genderismus vorantreiben. Steiner hat sie bezeichnet als die Asuras. Ich zitiere aus GA 107-16 (gesprochen im Jahre 1909):

Die Asuras werden mit einer viel intensiveren Kraft das Böse entwickeln als selbst die satanischen Mächte der atlantischen oder die luziferischen Geister der lemurischen Zeit. [...]

Haben die guten Geister dem Menschen Schmerzen und Leiden, Krankheit und Tod gegeben, damit er sich trotz der Möglichkeit des Bösen aufwärts entwickeln kann; haben die guten Geister die Möglichkeit des Karma gegenüber den ahrimanischen Mächten gegeben, um den Irrtum wieder auszugleichen - gegenüber den asurischen Geistern wird das im Verlaufe des Erdendaseins nicht so leicht sein. Denn diese asurischen Geister werden bewirken, [...] daß das Ich sich vereinigt mit der Sinnlichkeit der Erde.

Heute lebt ja noch niemand im Sinne des Satzes, daß der Mensch seiner Wesenheit nach vom Tiere abstamme. Aber diese Weltanschauung wird unbedingt kommen, und sie wird im Gefolge haben, daß die Menschen mit dieser Weltanschauung auch wie Tiere leben werden, heruntersinken werden in die bloßen tierischen Triebe und tierischen Leidenschaften. Und in mancherlei von dem, was hier nicht weiter charakterisiert zu werden braucht, was sich jetzt namentlich an den Stätten der großen Städte als wüste Orgien zweckloser Sinnlichkeiten geltend macht, sehen wir schon groteskes Höllenleuchten derjenigen Geister, die wir als die asurischen bezeichnen.

Es geht diesen Wesen also um die Erlangung der Substanz des Menschen, ohne Rücksicht auf die Zukunftskeime, die dadurch vernichtet werden. Selbst die gutwilligen Genderisten ahnen nicht, welcher Kräfte sie sich bedienen. Sie geben sich einer Illusion hin, die jede Zerstörung gleichsetzt mit der Beseitigung von Hindernissen für eine vermeintlich bessere Zukunft. Die gleiche Illusion ist übrigens auch in der Außenpolitik der VSA erkennbar.

Verführerisch ist natürlich auch der vermeintliche Lustgewinn. Es tritt die Illusion auf, daß die (fast) völlige Enthemmung und Legalisierung sexueller Triebe und die entsprechende Erweiterung ihrer Objekte auch eine Steigerung des Lustgewinns mit sich bringe. Was aber die Trennung von Trieb und Funktion für Schäden bewirken kann, das kennen wir aus der Ernährungsphysiologie. Und was für die Selbsterhaltung gilt, das gilt auch für die Arterhaltung: Wirklichen Lustgewinn durch Trennung von Trieb und Funktion, das gibt es nicht.

Gegen die asurischen Zerstörungen, einmal aufgekommen, gibt es keinen karmischen, keinen heilsamen Ausgleich mehr in der Inkarnationen-Folge. Ein Ausgleich wird, wenn überhaupt, nur möglich sein in einer viel späteren Evolutionsstufe, die jenseits des Rahmens der obigen grafischen Darstellung liegt.


 

6. Anmerkungen zum Homosexismus.

Während der Genderismus bei den allermeisten Menschen auf Unverständnis stößt und daher unter Ausschluß demokratischer Mitwirkung vorangetrieben wird, findet der Homosexismus teilweise Zustimmung, wenn auch sicher nicht in dem Maße, als die Presse uns das glauben machen will. Gegenwärtig fungiert er als Königsweg in den Genderismus, weil er das Minimum an Akzeptanz findet, welches dem Genderismus versagt bleibt. Eine andere Funktion hat er meiner Meinung nach nicht.

Das Nötige hierzu habe ich in meinem Artikel Homosexismus als Politische Religion schon geschrieben. Nur dies noch, da es Thema zahlreicher Diskussionen ist, an denen ich beteiligt war: Die sogenannte "Eingetragene Partnerschaft", demnächst wohl auch die entsprechende Ehe, hat die gleiche Funktion wie die Satanische Messe. Sie dient der Verhöhnung eines Sakraments (als welche die Ehe auch im säkularen Staat oft noch gefühlt wird), und letztlich, auch wenn das den Ausführenden nicht bewußt wird, der Verhöhnung des Gekreuzigten. Eine menschendienliche Funktion hat sie nicht.

Von Homosexisten wird eingewandt, daß es den Homosexuellen damit ermöglicht werde, ihre Besonderheit nicht mehr zu verstecken. Dies Argument ist falsch. Denn geht es um Freundschaft, so muß diese ohnehin nicht versteckt werden, ebensowenig wie sie einer öffentlichen Form bedarf. Geht es aber um die sexuelle Komponente, so sind auch die Normalen verpflichtet, ihre sexuelle Bestätigung zu verstecken. Die Ehe legitimiert nicht den öffentlichen Sex. Sie legitimiert den Rahmen, innerhalb dessen die Familie als Abstammungsgemeinschaft sich entfalten kann; nicht legitimiert sie eine Veröffentlichung der sexuellen Vorgänge.

Dagegen wird wiederum die Tatsache der heterosexuellen Ehen ins Spiel gebracht, welche keine Abstammungsgemeinschaft zustandebringen, ja vielleicht nicht einmal in einer solchen Absicht geschlossen worden sind. Dennoch seien diese Ehen gültig, so wie auch Bücher weiterhin Bücher bleiben, wenn sie niemals gelesen werden. Also müßten auch Eheschließungen zwischen Homosexuellen möglich sein.

Die Unlogik deses Arguments ist beeindruckend. Denn es gibt keine Bücher, die im klaren Vorauswissen gedruckt werden, daß sie nicht gelesen werden können. Zumindest würde man sie dann vielmehr als Buch-Attrappen bezeichnen. Warum also soll es Ehen geben, bei denen es jedem Außenstehenden klar ist, daß darin keine Kinder gezeugt werden? Eine Unfähigkeit a priori muß nicht öffentlich bestätigt werden. Denn das ist die Schwulen-Ehe: eine legalisierte Unfähigkeits-Erklärung. Man könnte ebenso Fahrzeugscheine für Autos ohne Räder ausstellen.

Handelte es sich dabei nur um theoretische Fragen, so könnte man zur Tagesordnung übergehen. Tatsächlich aber geht es heute um ein politisches Programm, das die Verfolgung Andersdenkender mit einbezieht.


 

7. Der Sexismus ist eine neuartige totalitäre Bewegung, welche sich nicht mehr auf die Verfolgung von Minderheiten beschränkt.

In früheren totalitären Systemen, dem Klassismus (Bolschewismus) und dem Rassismus (Nationalsozialismus), wurden jeweils Minderheiten ausgegrenzt und verfolgt. Durch den Feminismus wird erstmals die halbe Menschheit, durch Genderismus und Homosexismus wird jeweils sogar die Mehrheit unter Zustimmungsdruck gesetzt. Eine Verfolgung kann also nicht mehr durch Ausgrenzung und Konzentration in Lager oder durch Vertreibung erfolgen. Sie erfolgt durch unterschwellige Demoralisierung und Umerziehung über den Weg der Zerstörung der Familien und Verstaatlichung der Kindererziehung.

Am Ende steht eine gesellschaftliche Entsolidarisierung und Verantwortungslosigkeit, wie es sie nie in der Geschichte gegeben hat. Dem anthroposophischen Weltbild gemäß wird sie in etwa sechstausend Jahren einmünden in den "Krieg Aller gegen Alle", zeitgleich oder nachfolgend der Epoche, da eine Geburt des Menschen aus dem Weibe nicht mehr in bisheriger Weise möglich sein wird. Wenn dies eintritt, so werden sich zwei "Rassen" gegenüber stehen, die so wenig eine gemeinsame Sprache sprechen, wie es früher zwischen Mensch und Tier der Fall war.

Tatsächlich wird dann eine neue Tierheit entstanden sein, aber eine solche, die mit dem neuen Menschen in bedingungsloser gegenseitiger Feindschaft leben wird. Vergleichbares können wir noch heute bei wenig entwickelten Völkern beobachten. Tierschutz ist eine späte Erfindung, welche erst möglich wurde, als der Mensch die völlige Herrschaft über das Tier gewonnen hatte. Diesem Zustand gingen Kämpfe voraus, die bis in prähstorische Zeiten zurückreichen.

Die Behauptung eines unvermeidlichen "Krieges Aller gegen Aller" bedeutet aber nicht, daß der Einzelne sein Schicksal nicht mehr gestalten könne. Jeder Krieg erlaubt es, Partei zu nehmen, und je früher das Erkenntnisbemühen einsetzt, umso größer bleibt der persönliche Freiraum der Entscheidung.


 

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