MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Nicht der Islam, sondern der Feminismus bedroht unseren Fortbestand. 8-10-2010

"Der Hund beißt den Stein, und nicht den Mann, der ihn geworfen hat": Dieses Sprichwort bezeichnet den Umstand, daß eine Folge für die Ursache genommen wird. Dem Tier widerfährt dies mangels Vernunft; dem Menschen aber oft auch mangels Mut. Dann liegt die Schwäche also im emotionalen Bereich und führt erst sekundär zur Verkennung der Wirklichkeit. Ein Beispiel unserer Tage ist die Reaktion unserer Regierungschefin auf den Bestseller von Thilo Sarrazin. Frau Merkel kann ja als Physikerin nicht ganz vernunftlos sein. Es muß ihr folglich an Mut mangeln, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.

Hat nun wenigstens Sarrazin die tieferen Ursachen unserer demografischen Katastrophe in den Blick genommen ? Nein, und das ist kein Wunder, denn Sarrazin ist bekennender Sozialdemokrat. Er sieht das Problem folglich im gesellschaftlichen Außenbereich, in einer feindlichen Klasse, genauer: in den Ausländern aus dem Orient, die unsere Gesellschaft überfremden und degradieren. Das ist in der Tat ein Problem, aber es ist ein Folgeproblem.

Andere sehen die Gefahr mehr im Islam als in den Muslimen, so der niederländische Politiker Geert Wilders, der kürzlich in Berlin eine kanzlerin-kritische Rede gehalten hat. Aber wenn, wie niemand bestreitet, der Islam seine Blütezeit längst hinter sich hat; ja, wenn er sich gerade während dieser Blüte als durchaus tolerant erwiesen hat: Wieso wird der Islam bzw. werden die Muslime dann gerade heute zu einer Bedrohung? Das kann doch nur daran liegen, daß mit uns selbst eine Veränderung vor sich gegangen ist, eine Schwächung, die uns anfällig gemacht hat! Und die hat etwas zu tun mit Angst - vor etwas ganz Anderem.


Was ist noch lähmender und entmutigender als der äußere Feind? Das ist der Feind im Innern. Ich will aber jetzt nicht von seelischen oder organischen Krankheiten oder von Versuchungen durch das Böse sprechen, denn da handelt es sich um individuelle Angelegenheiten. Es gibt jedoch einen Zwischenbereich, welcher noch der Gesellschaft zugehört, dies aber in einer unausweichlich intimen Weise. Das sind die Beziehungen auf der Reproduktionsebene.

Mit den Kapitalisten, den Adeligen, den Juden oder den Muslimen müssen wir uns ja nicht unbedingt beschäftigen, haben oft genug auch keine Gelegenheit bzw. keine zwingenden Gründe dazu. Sehr wohl aber befassen sich Männer mit Frauen - das ist die Grundlage unserer Fortpflanzung -, und Eltern mit ihren Kindern - das ist die Voraussetzung für unser gesundes Aufwachsen. Hier gibt es kein Ausweichen. Und hier werden Probleme, wenn sie auftreten, fundamental; sie gehen an die Substanz unseres Daseins. Sie lassen sich auch schwer in den Blick nehmen, nicht nur, weil die Perspektive notwendig eine sehr kurze ist, sondern auch weil sie den Menschen in seinem Urvertrauen erschüttern und ängstigen.

Diese Bedrohung hat sehr wohl einen Namen. Sie heißt Feminismus. Durch ihn sind zumindest die Jüngeren unter uns im Grunde Überlebende. Wir hätten nämlich, so wie Würmer, abgetrieben werden können. Straffrei! Die Entscheidung lag bei einer Frau, einer Mutter. Wirklich einer "Mutter"? Das Christliche Informationszentrum Medrum berichtete am 2.6.2010: Der Europarat berät zur Zeit eine Beschlußvorlage, in der unter anderem empfohlen wird, die Verwendung des Begriffs "Mutter" als einem sexistischem Stereotyp zu bekämpfen, weil dies die Gender-Gleichheit verhindere. Initiatorin ist die Feministin Doris Stump.

Doch nicht nur Überlebende sind wir. Die Hälfte von uns, die Männer, sind auch mehr oder minder Entkommene. Wir sind dem Unglück entkommen - oder auch nicht -, durch die Polizei unserer Wohnung verwiesen worden zu sein, um unter Brücken zu schlafen; dem Unglück, unser Kind verloren und gleichzeitig eine Unterhaltspflicht "gewonnen" zu haben; dem Unglück, im Gefängnis zu landen, weil der Verflossenen inzwischen klargeworden ist, daß wir sie nicht beglückt, sondern vergewaltigt haben.


Deutschland schafft sich ab, schreibt Sarrazin. Einen Teil des Problems sieht er ja richtig - das Folgeproblem nämlich. Wie aber kommt es, daß uns die Muslime demografisch überrunden? Unter Anderem, weil muslimische Mütter die Väter nicht durch Kindesentzug entmutigen. Zwar steht die deutsche Justiz auch ihnen zu Gebote; aber dagegen steht wiederum die Großfamilie mit ihrer patriarchalen Tradition. Bei uns aber herrscht Feminismus. Der macht jeden Vater zum Einzelkämpfer vor Gericht - und fast immer zum Verlierer. Das ist die Erstursache unserer zunehmenden Überfremdung, denn Vaterschaft bedeutet bei uns oft genug den Ruin des Mannes, finanziell, gesundheitlich und moralisch, und ist also nicht erstrebenswert.

Mit der zunehmenden Verdummung steht es ähnlich: Auch sie ist nicht primär eingeschleppt, sondern sie hat schon bei uns selbst begonnen. Wir sind nämlich Überlebende nicht nur insofern, als wir geboren werden durften. Denn auch wenn uns die Mutter hat überleben lassen - wozu sie nicht verpflichtet war, wohlgemerkt! -, so hat sie uns oft genug wenigstens des Vaters beraubt, und damit der geistigen Führung.

In der Folge bestehen wir auch ohne Einwanderung schon zu einem guten Teil aus Fremden. Denn wodurch wird Tradition vermittelt und das Bewußtsein von Heimat begründet? Durch Familien, in welchen der Vater die ihm zukommende Rolle spielt. Der Feminismus hingegen hat kein Interesse an Vätern, und auch kein Interesse an unserem Kulturerbe. Dieses Kulturerbe, das ist doch patriarchal geprägt! Natürlich gilt das auch für unsere angebliche "Mutter"sprache; und genau darum wollen feministische Linguistinnen wie Luise F. Pusch die deutsche Sprache ja ausdrücklich "entpatrifizieren". Zumindest für die Amtssprache haben sie das auch erreicht.

Somit zerstört der Feminismus jede Tradition gründlicher, als es der Kommunismus und der Nationalsozialismus getan haben. Nicht mehr die herrschende soziale Klasse oder die vermeintlich bedrohliche Rasse wird in Angriff genommen, sondern das vermeintlich gewalttätige, lebensfeindliche Geschlecht, und damit auch die Familie. Aber dieser Angriff der Feministen und Feministinnen fällt auch auf die Frauen zurück. Aus dem Geschlecht, das mit einer relativen Berechtigung das "lebensnähere" genannt wurde, haben sie das Geschlecht mit der Lizenz zum pränatalen Töten gemacht: Der größte Massenmord aller Zeiten ist gynogen, fraugemacht. Väter haben nicht einmal ein Einspruchsrecht zugunsten des Lebens ihrer ungeborenen Kinder.


Wer einmal als Mann zum "Entkommenen", zum "Überlebenden zweiten Grades" wurde, sei es aufgrund einer vaterlosen Kindheit und Jugend, sei es aufgrund einer überstandenen sexistischen Degradierung als Erwachsener, der hat fortan gegen eine innere Mutlosigkeit, gegen einen geschwächten Lebenswillen anzukämpfen. Die Zerstörung der familiären Intimität ist prinzipiell entmutigender als eine Gulag- oder KZ-Erfahrung, welche immerhin die Hoffnung einer Rückkehr in die heile Familie zuließ. Es scheint, daß nur wenige der Betroffenen an solchen Erfahrungen erstarken und zu Kämpfern gegen den Feminismus werden.

Konservativ eingestellte Menschen leben häufiger in verläßlichen menschlichen Beziehungen. Sie haben ihre Lebenspartner gemäß traditionellen Werten ausgewählt, und dazu gehört auch die Wertschätzung der Treue und die Achtung vor dem Leben. Es fehlt ihnen also häufiger als anderen Menschen die existenzielle Erfahrung des intim Beschädigtwerdens, welche dem Feminismus mehr zugehört als den bisherigen Formen totalitärer Herrschaft. Ist das der Grund, warum selbst die Autoren politisch rechts orientierter (Zeit-)Schriften als Hauptproblem der Gegenwart eher den Islam oder Islamismus als den Feminismus thematisieren?


MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.