MannPassAuf! Wider die Gräuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Brustabschneider avanciert zum ersten Frauenhaus-Chef. 7-1-2010

MannBar:

Herr Eichbaum, guten Tag.

Johann Eichbaum:

Warum?

Sie sind, wie uns bestätigt wurde, der erste Mann, der ein Frauenhaus leitet. Das kann man im Sinne der Gleichberechtigung als einen Fortschritt sehen. Was uns im Besonderen aber neugierig macht, ist der Umstand, daß Sie selbst als Gewalttäter verurteilt worden sind. Sie haben Ihrer Frau die Brust abgeschnitten und in der Folge eine mehrjährige Haftstrafe verbüßt. Was macht Sie in den Augen der Gemeindeverwaltung so überzeugend? Sind Sie in sich gegangen?

Zunächst einmal: Das Frauenhaus, das ich leite, ist eine rein private Initiative. Ich mußte also niemanden überzeugen. Ich habe ein Erbe angetreten und damit die Mittel zur Verfügung gehabt. Zuschüsse krieg' ich keine, wofür auch. Völlig nutzlos sind meine Weiber ja auch nicht. Und was heißt hier "in sich gegangen", das können Sie sich abschminken!

Nun gut, Sie brauchten keine Geldgeber. Aber was motiviert geschlagene Frauen, ihre Zuflucht ausgerechnet in einem Haus zu suchen, das geleitet wird von einem - sagen wir...

...von einem Typen wie Sie, wollten Sie sagen.

Ja, oder so. Angeblich hatten Sie Sex mit einigen Frauen. Dürfen wir fragen, ob da was Wahres dran ist?

Nein. Ich rede nicht über meine Privatsphäre.

Gut, aber so ganz privat ist das ja inzwischen nicht mehr.

Mann, hör uff, mich zu nerven, sonst fliegste raus, ich bin zum Quatschen nicht aufgelegt, verdammt noch mal!

Wie es heißt, sind die Frauenhäuser überfüllt. Sind Männer wirklich so gewalttätig, ist der Andrang wirklich so groß, daß die Frauen jetzt auch schon zu Ihnen kommen müssen?

Nun werden Sie mal nicht theatralisch. Männer sind nicht gewalttätiger als die Weiber. Und bei den Weibern, die hier ankommen, da ist ein Großteil lesbisch. Was die sich so an den Kopf werfen - nicht nur verbal -, das könnt' ich Ihnen gar nicht erzählen, da würden Sie rot vor Scham werden. Ich hab zu denen eine echt gute Beziehung, wir akzeptieren uns. Bei mir herrscht vor Allem auch Ordnung. Das ist nicht so ein Sauhaufen wie bei den [Textpassage redigiert] und wie bei Häusern unter städtischer Leitung. Was ich in die Hand nehme, das läuft. Das ist nicht so wie bei den Schlampen, die sich das bezahlen lassen und dazu noch'n Freibrief kriegen für denen ihre Selbstverwirklichung.

Das glauben wir Ihnen unbesehen. Aber da sind doch noch Ihre Sprüche, durch die Sie ins Gerede gekommen sind. Frauen sind demnach - Originalzitat! - Menschen zweiter Klasse. Zudem fordern Sie eine Frauensteuer, offenbar in Umkehrung der in radikalfeministischen Kreisen geforderten Männersteuer. Haben Sie nicht Angst, daß Ihnen irgendwann einmal etwas zustößt?

Wieso Angst, ich habe über zwanzig sehr gewaltbereite Frauen, die zu mir stehen. - Äh, und sag'nse mal, sehe ich vielleicht ängstlich aus? Wer Angst hat, dem passiert auch schnell was, ja, ist klar.

Sie sehen eher sehr ungemütlich aus, frustriert und gereizt.

Ich sehe nicht nur so aus.

Fürchten Sie nicht zum Beispiel, daß man Ihren Wagen beschädigt? Sie sollen Ihre programmatischen Sprüche auch da aufgemalt haben. Unter Anderem, daß Frauengefängnisse in kostenlose Bordells umgewandelt werden sollten.

Hamse den mal gesehen, meinen Wagen? Das is'n Panzerwagen, ein ehemaliger Geldtransporter. Den hamse mir nachgeschmissen, weil der hat'n Motorschaden. Das macht aber nichts, weil mir hamse jetzt den Führerschein weggenommen, und dann hamse mir die Gangschaltung versiegelt. Schneller als im zweiten Gang, das kann ich jetzt nicht mehr. Also wie mit'm alten Trecker, den könnse ja auch nicht mit mehr als zwanzig fahren.

Haben Sie hinter sich schon mal ein Hupkonzert vernommen? Zwei Gründe gäbe es ja, das wäre zum Einen Ihr Tempo...

...hhhh-ha! Und zum Anderen meine Sprüche. Jaja, ich weiß, was Sie sagen wollten.

Freut uns, daß wir Sie erheitern konnten. Glauben Sie denn, daß, wenn Sie sich schon für nicht angreifbar halten, daß Ihre geschlechterpolitischen Ansätze irgendwann einmal Akzeptanz finden werden?

Das glaube ich sehr wohl! Die dümmsten Sprüche - nein, sagen wir es anders - ich meine vielmehr...

...das, wofür die meisten Menschen noch nicht reif sind...

Ja, genau! Sie kennen doch diese BILD-Kampagne, wo es jedesmal hieß: Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht, das ist es, was -

Pardon, jetzt mal im Ernst: Sind es Wahrheiten, die Sie aussprechen, oder einfach nur Provokationen?

Lassen Sie mich ausreden! Natürlich sind es Wahrheiten. Sie werden doch wohl selbst nicht behaupten, daß die Welt besser geworden ist, seit es den Feminismus gibt und die Weiber sich wie Menschen erster Klasse aufführen, und sich ihren Größenwahn auch noch von uns finanzieren lassen. Jeder erkennt, daß das scheiße ist, so wie es jetzt ist. Nur sagen tut es keiner. Weil die Männer zu feige geworden sind, um endlich mal das Maul aufzureißen. Früher, da war das noch anders.

Feige sind Sie nicht. Ganz ohne Ironie! Aber nochmal zur Frage der Akzeptanz -

Ja, halten Sie mich für doof? Die Wiederholung macht's! Sie können die dümmsten, die wahrsten oder von mir aus provozierendsten Sprüche sagen, Sie müssen es nur oft genug tun. Irgendwann wird das dann zum Allgemeingut. Das kenn' wir doch. Schau'n Sie sich an, wie's die Feministinnen gemacht haben: Den größten Schwachsinn daherreden, und zuletzt fällt das keinem mehr auf, das wird dann zum Allgemeingut. So mach' ich das jetzt auch. Wahrscheinlich bin ich der erste Mann, der's endlich mal kapiert hat.

Und mit Wahrheiten funktioniert das genauso, möchten Sie sagen.

Ja klar. Haben Sie was dagegen, daß auch Wahrheiten zum Allgemeingut werden?

Entschuldigen Sie, wenn wir noch einmal zu Ihrer Verurteilung kommen. Ihnen wurde vorgeworfen, Ihrer damaligen Partnerin eine ihrer Brüste abgeschnitten zu haben.

Richtig. Übrigens war es die linke.

Wieso die linke?

Hätten Sie lieber, es wäre die rechte gewesen?

Nun, Sie legten Wert auf dieses Detail. Sah denn die linke Brust weniger schön aus? Bisweilen werden ja auch Brüste aus gutem Grund amputiert, z.B. wegen Krebs.

Nichts von alledem. Beide Brüste sahen gleich schön aus, und beide waren gesund. Und das ist genau das, was mich gestört hat. Ich wollte mich nicht länger provozieren lassen. Die Alte, die hat geglaubt, sie kann mich zu jeder x-beliebigen Stunde geil machen, und dann bestimmen, wo's lang geht, und sich Kinder machen lassen, die ich dann zu bezahlen habe. Nee nee, mit mir nicht. Das ham wir gekürzt, und dann hat sie's auch sein lassen. Ging ja dann auch nicht anders.

Sie kennen vielleicht den Fall der Lorene Bobbitt, die ihrem Mann den Penis abgeschnitten hat.

Ja klar, und daß die freigesprochen worden ist, und daß die Schwarzer das zur Nachahmung empfohlen hat.

Hat diese Empfehlung Sie zu Ihrer Tat motiviert?

Ich laß mir doch vonna Tussi nix empfehlen, und von einer Feministin schon gar nicht. Übrigens steht in der "Emma", daß die Bobbitt inzwischen Therapeutinnen ins Frauenhaus schickt.

Haben Sie sich zu Herzen genommen, daß Sie, anders als Miss Bobbitt, verurteilt worden sind?

Jetzt reicht's mir aber mit eurer Verarsche.

Herr Eichbaum, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Ihr könnt morgen wiederkommen. Für heute ist Schluß. Ich muß jetzt wieder zu den Weibern hoch, sonst gibt's Mord und Totschlag. Die kennen ja keine Zivilisation, so wie wir sie kennen.


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