MannPassAuf! Wider die Greuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Goldene Worte (1) 22-11-2009

Bedenken wir einmal folgende "goldene Worte":

Goldene Worte (1)

Was ist gemeint mit "Privatisierung der Religion"?

Nun, Religion ist - ihrem Wesen gemäß - niemals privat. Im Vater-Unser, dem elementaren Gebet der Christenheit, kommt das Wort "unser" sieben Male vor, aber niemals das Wort "mein". Der Islam ist in noch viel deutlicherem Maße auf die Gemeinschaft, arabisch: "Umma", angelegt. Das Judentum ist gar eine Volksreligion.

Wer also Religion zu einer persönlichen Weltanschauung, zu einem bloßen "Glauben" machen will, der verkennt sie. Zwar gehört im Christentum der Glaube mit dazu, aber er bezeichnet hier eine emotionale Einstellung und keine Mutmaßung über das, was wahr sein könnte.

Was wird mit der Einschränkung von Religion auf die Privatsphäre nun bezweckt? Ihre Relativierung und damit ihre Aufhebung! Das ist aber nur der erste Schritt. Der zweite besteht darin, etwas Anderes an ihre Stelle zu setzen - nämlich das Private. Wird aber das Private politisiert, das heißt veröffentlicht, so wird es ebenfalls relativiert und damit aufgehoben.

Nun ist aber der Mensch dasjenige Wesen, das eine Privatsphäre hat und haben muß, um seine Würde - die sogenannte "Menschenwürde" - zu wahren. Zu dieser Privatsphäre gehört auch sein Sexus, einschließlich dessen eventuelle Perversionen. Es unterscheidet ihn geradezu vom Tier, das er nicht alles, was ihm Spaß macht, öffentlich macht.

Dabei war auch den Religionsgründern klar, daß der Mensch nicht von heute auf morgen seine Sündigkeit wird aufgeben können. Zu dieser Sündigkeit, wir sagten später "Perversion", soll er sich aber gerade nicht bekennen, am allerwenigsten öffentlich. Vielmehr soll er sich zu einem göttlichen Wesen bekennen, das ihn prinzipiell liebt und das ihn zur Gesundung führt, wenn er es darum bittet.

Entscheidend ist nun, daß eine Privatisierung der Religion - also ihre Aufhebung - einen Ausgleich bestimmter Art herbeiführt, und dies zwangsläufig. Ist nämlich der Urgrund unseres Daseins, ist Gott nicht mehr übergreifend normgebend, dann wird es eben der Sexus einschließlich seiner "Spielarten": Das ursprünglich Private wird politisiert und institutionalisiert.

Eine der Folgen ist die sogenannte "Homo-Ehe" und die quasi-religiöse Intoleranz an ihrer Infragestellung. Wer sich nämlich zum Normalsein bekennt, gilt als "Heterosexist" und verfällt prinzipiell dem gleichen Edikt wie früher der sogenannte Ungläubige. Die Religion kehrt wieder, nur in einer tierhaft-satanischen Gestalt. Und wohlgemerkt, der Satan oder das Satanische unterscheidet sich von Gott bzw. dem Göttlichen durch seinen Mangel an Liebe und Toleranz! Die Konzentrationslager verschiedener totalitärer Systeme beweisen es.

Wer nun einwendet, daß auch die Kirche teilweise lieblos und intolerant gewesen ist, der verwechselt, bisweilen ganz bewußt, ihr wahres Wesen. Soweit die Kirche sich durch Machtmißbrauch hervortat, zeugte dies von persönlichen Schwächen ihrer ausübenden Vertreter. Zudem werden diese Schwächen oder ihre "Verbrechen", wie mit Blick auf den Einzelfall zurecht gesagt wird, oft maßlos übertrieben. Jeder weiß, daß diese Verbrechen bei Weitem von den Verbrechen atheistischer Systeme übertroffen worden sind.

Hüten wir uns also vor einer Privatisierung der Religion, denn ihre Privatisierung ist die Grundlage eines globalen Totalitarismus, in dem die Perversion zum Götzen erhoben wird. Und dieser Götze wird keine Toleranz mehr kennen!

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