MannPassAuf! Wider die Greuel
von Matriarchat und Gynokratie.

Meine grundsätzliche Einstellung

Schon bald nach Veröffentlichung meiner ersten sexismus-kritischen Beiträge im Netz wurde mir eine haß- und angsterfüllte Einstellung gegenüber Frauen unterstellt; diejenige Einstellung also, welche radikale Feministinnen in ihrem Verhältnis zu Männern kennzeichnet.

Um es einmal klarzustellen:

Ich sehe Frauen in ihrem Reifegrad zwischen Männern und Kindern angesiedelt. Wer von uns aber haßt seine Kinder oder hat gar Angst vor ihnen? Wohl niemand.

Und wer von uns unterdrückt seine Kinder? Einig sind sich die meisten von uns darüber, daß Kinder in ihre Schranken gewiesen werden müssen, wenn aus ihnen keine Tyrannen werden sollen. Aber Unterdrückung ist etwas Anderes. Zumindest Väter möchten stolz auf ihre Kinder sein und sie nach Möglichkeit fördern. Kein Vater hat den Wunsch, ungewöhnliche Begabungen seiner Kinder zu unterdrücken.

Ich unterstelle, daß die überwältigende Mehrheit aller Männer, selbst in einer Gynokratie wie der unseren, Frauen irgendwie als Kinder sieht. Viele werden es nicht so ausdrücken und stattdessen von "Partnern" sprechen. Aber Tatsache ist doch, daß gerade in unserer Rechtssprechung, teilweise sogar schon in der Gesetzgebung, Frauen annähernd wie Kinder behandelt werden.

Ebenso unterstelle ich, daß Männer überlegene Frauen nicht fürchten. Kein Vater fürchtet die überlegene Körper- und Geisteskraft seines heranwachsenden Sohnes. Eher ist es umgekehrt: Wir kennen Beispiele von Menschen, die darunter litten, im Schatten eines genialen Vaters wirken zu müssen. Ähnlich steht es auch mit Mann und Frau. Wir können Ausnahme-Frauen gut "verkraften"; doch umgekehrt entwickeln Frauen, die, befangen in der irrtümlichen Auffassung ihrer Gleichwertigkeit oder gar ihrer Überlegenheit, den Anschluß an die Männerwelt dann doch nicht schaffen, Ressentiments.

Feministen (beiderlei Geschlechts) interessieren sich außerordentlich stark für Männer. Im Grunde ist es ihr einziges Thema. Ich interessiere mich umgekehrt überhaupt nicht für Frauen, jedenfalls nicht auf theoretischer bzw. ideologischer Ebene. Frauen sind für mich kein Rätsel, ebenso wie Kinder für mich kein Rätsel sind. Ich denke, daß dies auch für andere Männer gilt. Denn der Mann enthält die Frau, nicht umgekehrt; und der Erwachsene enthält das Kind, nicht umgekehrt.

Was aber mein Denken außerordentlich beschäftigt, das ist der Sexismus, also der Männerhaß in seiner ideologischen Ausformung. Darunter fallen nicht Frauen, die nachvollziehbare persönliche Gründe haben, sondern Frauen - und Männer! -, die Gedankensysteme konstruieren, in welchen der Mann das finstere Prinzip verkörpert.

Genauer gesagt - es ist nicht der Sexismus an sich. Dessen Studium ist auf Dauer unergiebig. Sondern es ist die Frage: Was sind das für Menschen, die so denken und fühlen? Wie ist ihre seelische Konstitution, was ist ihr geistiger Hintergrund? Und mit "geistig" meine ich hier soviel wie "karmisch". In einer radikalen Feministin denkt keine Frau, sondern ein Mann. Hier ist die seelische Konstitution verändert. Aber aus welcher Vorgeschichte?

Noch aufregender wird das Rätsel mit Hinblick auf sexistische Männer. Ein normaler Mann haßt und fürchtet das Männliche nicht, oder nur mit Maßen, ingestalt eines gesunden Selbstmißtrauens. Im Falle aber z.B. eines Rolf Pohl nimmt dieser Affekt paranoide Züge an. Die Tatsache ferner, daß er an einer Universität lehrt, lenkt den Blick auf unseren Zeitgeist.

Wenn man hier Erkenntnisfortschritte erzielen will, genügt es nicht, immer nur die Tatsachen zu beschreiben, d.h. die gedanklichen Systeme und praktischen Auswirkungen des Sexismus in den Blick zu nehmen. Man dringt damit nicht zu den möglichen Ursachen vor.

Dies aber, die Ursachen-Erwägung unter hypothetischer Voraussetzung einer spirituellen Ebene, ist letztlich mein Thema. Betrachten wir das folgende Bild:

Das Weib "uff dem thier sitzend" ist nicht das Weib schlechthin. Die feministische Rede von der Dämonisierung der Frau seitens des Christentums ist also irreführend. Vielmehr handelt es sich bei dieser Gestalt (aus der Apokalypse des Johannes, Kap. 17) unter Anderem um eine Allegorie des sexistischen Feminismus. Es ist dieser globale Feminismus, dem sich gegenwärtig die Könige und völcker der erden unterwerfen, und aus dessen Kelch wir lauter Übel empfangen.

Daß es dem Autor der Apokalypse nicht um die Verachtung der Frau an sich geht, ergibt sich aus der Tatsache, daß er zuerst eine göttliche Frau kosmischen Ausmaßes beschreibt, und dann erst - als ihr dämonisches Gegenbild - die globale Hure, der sich "die Könige dieser Welt" unterwerfen. Den beiden Frauen entsprechen symbolhaft zwei Städte: das "Neue Jerusalem" - als Eutopie -, und die (gefallene, seitdem nie wieder aufgebaute) Stadt Babylon - als Dystopie.

Daher: Maskulismus ist kein Feminismus mit umgekehrtem Vorzeichen. Sein Ziel ist nicht die Herabwürdigung von Frauen (oder Kindern). Sein Ziel, insofern auch mein Ziel, ist Aufklärung über eine Bedrohung, die nicht an ein verkörpertes Geschlecht gebunden ist, sondern, bildlich gesprochen, auf dem apokalyptischen Tiere sitzt.

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