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von Matriarchat und Gynokratie.

Warum sprechen wir uns nicht offen für eine Beendigung von Gleichberechtigung aus?

verfasst von T.R.E.Lentze, 23.10.2009, 15:11

Anmerkung: Dieser Beitrag wurde in dem WGVDL-Forum unangekündigt gelöscht, jedoch rechtzeitig vorher gespeichert.

Vorweg:

Die folgende Meinungsäußerung verantworte ich selbst. Ich bin mir bewußt, daß niemand hier sie mit mir teilt. Ein Löschen sollte sich daher erübrigen.

Zur Titelfrage:

Die Antwort dürfte darin liegen, daß zwar jeder von uns das Zerstörungspotential der Gleichberechtigungs-Idee fühlt - oft auch zu spüren bekommen hat -, nicht aber den Mut aufbringt, die einzig erfolgversprechende Konsequenz zu ziehen. Die bestünde im Aussprechen folgender Forderungen:

o Abschaffung oder Einschränkung des Frauenwahlrechts.
o Bevorzugte Förderung von Jungen und Männern.
o Strafrechtliche Verfolgung von Männerdiskriminierung.

Gefordert wird damit also etwas ganz anderes als Gleichberechtigung. Gefordert wird eine klare Bevorrechtigung, und zwar der Männer.

Der wesentliche Unterschied zur real existierenden Frauen-Bevorrechtigung bestünde darin, daß sie nicht als Gleichberechtigung etikettiert ist.

Was viele Maskulisten bzw. Männerrechtler aber daran hindert, derartige Forderungen aussprechen, ist nicht nur der fehlende Mut, ein Tabu zu brechen und u.U. persönlichen Konsequenzen zu tragen; auch nicht der Wille zur politischen Konformität, zur Anbiederung, "um überhaupt ernstgenommen zu werden". (Vgl. Diskussion um A.H.)

Der entscheidende Grund ist vielmehr das ausschließlich "horizontale", herrschafts- und hierarchie-befreite Denken der (oftmals verkappten) Linksideologen. Diesem Denken zufolge gibt es keine natürliche Hierarchien, auch z.B. keine Werte-Hierarchie. Bezeichnenderweise fühlen und handeln auch die Links-Ideologen unter den Maskulisten oft anders, als sie denken.

Nehmen wir an, ich betätige mich gerade lustvoll in einer Weise, die meine triebhaften Bedürfnisse befriedigt. Gleichzeitig fällt mir ein, daß ich einen notleidenden Freund anrufen sollte. Auch das verspricht mir Befriedigung, nämlich eine moralische. Nehmen wir an, beide Befriedigungen seien quantitativ gleich. Dann sehe ich aber immer noch einen qualitativen Unterschied, der mich veranlassen wird, eine von beiden als qualitativ "höherwertig" einzustufen. Damit habe ich eine Hierarchie anerkannt. An ihr orientiert sich meine Wahl: Ich wähle die "höhere" Betätigung. Dies vielleicht sogar dann, wenn die "höherwertige" Betätigung quantitativ weniger Befriedigung verspricht!

Links-Ideologen werden in der Regel genauso fühlen und handeln, nur nicht genauso denken. Sie haben eine in ihrer geistigen Biografie verwurzelte Denk-Blockade: Sie können den vertikalen Aspekt der Weltordnung nicht denken. Fühlen tun sie ihn schon.

Daß sie ihn fühlen, ergibt sich aus der positven Reaktion auf folgende Sätze von Max:

... ist das beste Beispiel dafür, daß die Schulpflicht für Mädchen nichts bringt, solange man das Fach "Logik & Denken" nicht einführt. Testosteron statt Östrogen - Max

Eine derartige Äußerung wird zunächst als das empfunden, was sie auch ist, nämlich als originell und witzig. Akzeptiert aber wird sie deshalb, weil der Autor sich in das "erlaubte" Gewand eines Hofnarren kleidet. Würde sie trocken und nüchtern geäußert, so verfiele sie der Zensur - und zwar nicht nur der äußeren, sondern der inneren, ideologischen Zensur vieler Maskulisten.

Politisch sind die Folgen der Gleichberechtigung verheerend. Es wird nämlich ein falscher, mit der Realität unvereinbarer Gedanke in ein ethisches Gewand gekleidet, sodaß die natürliche Hierarchie dann doch wieder auftreten wird - nur leider auf dem Kopf stehend und mit totalitärem Anspruch.

Wenn alles gleich ist, dann sind z.B. auch die Bedürfnisse eines sexuell motivierten Stiefelleckers gleich mit denen eines Menschen, dem die Nachfolge Christi das Lebensziel bedeutet. Beide haben dann eben "ihre" privaten Wünsche, jeder "nach seiner Facon". Soweit die Theorie.

In der Praxis wird es dann aber so aussehen, daß der Stiefellecker irgendwann eine auch rechtliche Gleichstellung, ja Bevorrechtigung erfährt, weil seine tatsächliche Gleichstellung mit den Vertretern der heterosexuellen Mehrheit "immer noch nicht" besteht - und sicher auch nie erreicht wird.

Umgekehrt wird der Christ zum Rückzug in die Privatheit verdammt, weil seinem Weltbild ein "Haßpotential" innewohnt. Er wird also auf die Stufe eines Masturbanten gestellt, der unter der Bettdecke wichsen darf.

Fazit:

Jede Gleichberechtigung des Ungleichen führt zur Bevorrechtigung dessen, das in der natürlichen Hierarchie niedriger steht. Also zur Tyrannei. Die Idee der Gleichberechtigung ist totalitär.

Student

P.S.: Die hierarchische Differenz hat auch einen interessanten biologischen Aspekt: Frauen können aufgrund der Tatsache, daß sie kein Y-Chromosom haben, ihre väterliche Erblinie nicht zurückverfolgen. Männer jedoch können auf diese Weise sowohl ihre väterliche als auch ihre mütterliche Erblinie zurückverfolgen. Näheres siehe hier.

Das heißt: Der Mann enthält die Frau, umgekehrt nicht. Er steht in der natürlichen Hierarchie also höher. Er ist unverzichtbar.

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